Do, 13:34 Uhr
31.03.2016
Arbeitsmarktreaktionen
Gelungener Start in den Frühling
Der Arbeitsmarkt geht gestärkt in den Frühling. 86.244 Erwerbslose – 3.246 weniger als im Februar 2016 – meldete die Agentur für Arbeit für den März 2016 im Freistaat Thüringen. Die Arbeitslosenquote beträgt damit 7,5 Prozent. Im Vergleich zum März des Vorjahres ist die registrierte Arbeitslosigkeit um 6.588 Personen gesunken...
Die Lage auf dem Thüringer Arbeitsmarkt zeigt sich weiterhin stabil, kommentiert Prof. Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, die aktuellen Zahlen. Die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen bleibe hoch.
Darüber hinaus endete vielerorts im März die witterungsbedingte Arbeitslosigkeit und die erste Frühjahrsbelebung sei nun spürbar. So stieg die Zahl der gemeldeten freien Arbeitsstellen auf über 20.000. Mit einer Arbeitslosenquote von 7,5 Prozent liege der Freistaat inzwischen weit unter dem ostdeutschen Durchschnitt von 9,3 Prozent.
Das schwierige weltwirtschaftliche Umfeld hat sich bisher nicht negativ auf den Thüringer Arbeitsmarkt ausgewirkt. Die Konjunkturampel steht auf grün und das Konsumklima ist weiterhin verbraucherfreundlich. Die nächsten Monate werden aber eher kompliziert, warnt Grusser vor neuen Belastungen für die Unternehmen und fordert mehr Flexibilität bei den gesetzlichen Regelungen zur Arbeitszeit. So sollte das Arbeitszeitrecht von einer Tageshöchstarbeit auf eine Wochenarbeitszeit umgestellt werden.
Es geht nicht darum, die Arbeitszeiten pauschal zu verlängern, sondern flexibler auf die Wochentage zu verteilen, fasst der IHK-Chef zusammen.
Autor: redDie Lage auf dem Thüringer Arbeitsmarkt zeigt sich weiterhin stabil, kommentiert Prof. Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, die aktuellen Zahlen. Die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen bleibe hoch.
Darüber hinaus endete vielerorts im März die witterungsbedingte Arbeitslosigkeit und die erste Frühjahrsbelebung sei nun spürbar. So stieg die Zahl der gemeldeten freien Arbeitsstellen auf über 20.000. Mit einer Arbeitslosenquote von 7,5 Prozent liege der Freistaat inzwischen weit unter dem ostdeutschen Durchschnitt von 9,3 Prozent.
Das schwierige weltwirtschaftliche Umfeld hat sich bisher nicht negativ auf den Thüringer Arbeitsmarkt ausgewirkt. Die Konjunkturampel steht auf grün und das Konsumklima ist weiterhin verbraucherfreundlich. Die nächsten Monate werden aber eher kompliziert, warnt Grusser vor neuen Belastungen für die Unternehmen und fordert mehr Flexibilität bei den gesetzlichen Regelungen zur Arbeitszeit. So sollte das Arbeitszeitrecht von einer Tageshöchstarbeit auf eine Wochenarbeitszeit umgestellt werden.
Es geht nicht darum, die Arbeitszeiten pauschal zu verlängern, sondern flexibler auf die Wochentage zu verteilen, fasst der IHK-Chef zusammen.