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Fr, 11:48 Uhr
08.04.2016
Neues aus Sondershausen

Stilles Gedenken

Am 08. April jährt sich die Bombardierung Sondershausens zum 71. Mal. Deshalb in der Lohstraße - am Obelisken eine Kranzniederlegung zum Gedenken der Opfer statt...

Die Stadt Sondershausen hatte zu dieser Gedenkveranstaltung eingeladen und Bürger, Mitglieder von Parteien und Stadträte waren der Einladung gefolgt.

Stilles Gedenken (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Stilles Gedenken (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) erinnerte an die 180 Tote (im Bild beim Gebet zum Gedenken), die bei der Bombardierung in Sondershausen ums Leben gekommen waren. Von den Toten konnten nur 128 Personen identifiziert werden.

Menschenrecht sind nicht teilbar, so Kreyer, sie gelten beim Gedenken den Terroropfern jetzt, wie den Opfern der damaligen Bombardierung. Er mahnte aber auch, der Bombenangriff am damaligen 8. April war die Heimkehr des Schreckens, den deutsche Bomber im Krieg in den anderen Ländern angerichtet hatten. Der 8. April soll analog heute ein sonnig Tag gewesen sein, so Kreyer.

Und weiter erinnerte er, die Nazis die an der Macht waren, sind nicht vom Himmel gefallen, sondern sie waren gewählt worden. Sondershausen und Thüringen hatten damals deutlich mehr die Nazis gewählt, als es der Durchschnitt in Deutschland war.

Bombergeräusche verursachten in Sondershausen Angst und Schrecken und jetzt verbreiten solche Geräusche wieder Angst un Schrecken in Syrien. Geldgeberländer, so Kreyer, die Mittel für die Versorgung von Kriegsopfer vor Ort nicht ausgereicht hatten, haben in hohen Maße zur Auslösung der Flüchtlingswelle geführt.

Stilles Gedenken (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Stilles Gedenken (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Der Obelisk selbst, als Ort der Kranzniederlegung, hat keinen Zusammenhang mit der Bombardierung, wohl aber die Lohstraße. Kreyer erinnerte daran, dass die gesamte Lohstraße damals in Schutt und Asche gelegt worden war, wo jetzt neue Häuser stehen (rechte Seite) und wo jetzt der Parkplatz Loh ist. Hier stand früher die Spielstätte des Lohorchesters, so Kreyer.

Stilles Gedenken (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Stilles Gedenken (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Zeitzeuge von der Bombardierung war u.a. Stadtrat Gerhard Axt (Nubi). Er regte im Geschräch mit kn an, am Beginn der Lohstraße, eventuell am älteren Gebäude der Landesmusikakademie, eine Gedenktafel anzu bringen.
Stilles Gedenken (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Stilles Gedenken (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Stilles Gedenken (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Stilles Gedenken (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Stilles Gedenken (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Stilles Gedenken (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Stilles Gedenken (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Stilles Gedenken (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Stilles Gedenken (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Stilles Gedenken (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Autor: khh

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Kommentare
Micha123
08.04.2016, 14:12 Uhr
Die Heimkehr des Schreckens
Die Heimkehr des Schreckens... - dies berechtigte also die angloamerikanischen Bomberangriffe auf Städte in Deutschland - zu einer Zeit, als der Krieg längst entschieden war?
Gleiches mit Gleichem vergelten? Musste dies sein?
Die kleine Stadt und dessen Volk konnte auf keinen Fall etwas für diesen Krieg.
71 Jahre später sollte man endlich aufhören mit dieser Schuldsucherei und dadurch die Zerstörung des Landes zu rechtfertigen.

"Die Heimkehr des Schreckens, den deutsche Bomber im Krieg in den anderen Ländern angerichtet hatten."
Herr Kreyer warum gab es dann zum Beispiel in Frankreich viel mehr zivile Opfer durch angloamerikanische Bomber - als durch den Überfall auf Frankreich durch die Wehrmacht?
Sind es nicht auch die Alliierten gewesen, welche sinnlose Zerstörungen angerichtet haben?
Wie sieht es mit der Erklärung der Atombombenangriffe auf Japan aus? Rechtfertigte der Schrecken der Nazis diese Zerstörung?

Es gibt viele Fragezeichen. An so einem Tag sollte man den Opfern gedenken und nicht durch Reden irgendwelche Fragezeichen schaffen!
Und die Flüchtlingswelle in der heutigen Zeit - darf an so einem Tag wie heute - wo man Opfern in Sondershausen gedenkt - nicht erwähnt werden und hat mit diesem Thema nichts zu tun.
Frank1966
08.04.2016, 16:07 Uhr
Deutsch-Lügen-Land bis in die kleinste Amtsstube
Ich lebe im hier und heute und habe einfach die Schnauze voll, wie sich die Gutmenschen von heute immer noch bücken, vor dem was vor mehr als 60 Jahren war.

Die widerliche Kriegsrethorik aus Amerika umschlingt die ganze Welt. Ein Friedensnobelpreisträger, welcher per Joystick die Welt bombardiert, korrupte Politiker bei der Schaffung der EUdSSR usw. usw. Diese Liste ließe sich beliebig fortführen. Panama Papers damit der Pöbel was zu pöbeln hat, Ablenkung schaffen für noch mehr Dreck, welcher über uns ausgegossen werden kann.

Jahresbericht der sächsischen Justiz zu politisch motivierten Straftaten, da führen die Linken Autonomen mit 292 zu 213 und das im sächsischen rechten Sumpfgebiet. Diese gekauften Journalisten gehören alle strafrechtlich verfolgt. Was muß noch passieren, damit dieses einst so intelligente Wendevolk, Mutti und dem Gaukler die Gefolgschaft versagt.

Ich höre immer, das wir ein so reiches Land sind und die Steuereinnahmen sprudeln. Das ist gut so, da können wir wenigstens solche Spielplätze wie Tafeln unterhalten und unsere Kinder von Bildung fernhalten.

Von dem Flüchtlingsdesater will ich garnicht erst anfangen.
Zum Schluß noch an die, die jetzt wieder draufhauen, erklärt mir mal Eure FREIHEITi.
Micha123
08.04.2016, 17:44 Uhr
Gedenken: Ja
Ich kann Ihnen nur zustimmen Frank1966.

Gedenken an so einem Tag ja - aber mehr auch nicht.
Und das sage ich als einer, der damals auch Vorfahren in diesem Wahnsinn verloren hat.
Schlimm, dass es so war und dass es aber nach diesem Krieg nie ein Ende gab mit Konflikten - dass keiner aus der Sache gelernt hat - nur WIR heute in der Gegenwart - WIR sollen alle immer noch den Kopf einziehen.
Ich nenne nur einige Länder/Kriege - Korea, Indochina(Vietnam), Irak, Afghanistan, Libyen - und ja - dafür gibt es dann einen "Friedensnobelpreis".

Das Komische ist vielleicht - dass Anwesende auf den Bilder vor 40 Jahren auch mit der Waffe in der Hand ein Land verteidigt haben, an einer Grenze standen - und jederzeit bereit waren zu schießen. Leider wird dieses oft vergessen - dabei liegt es gar nicht so lange zurück.
Mueller13
08.04.2016, 18:19 Uhr
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Franziskus
11.04.2016, 11:35 Uhr
Freiheit
in einer Minute kann man das nicht erklären.
Aber es sind ja 25 Jahre her seit dem die Wiedervereinigung stattfand.Freiheit fängt dort an ,über sich selbst zu bestimmen und frei zu denken ohne DDR Inhalte im Kopf.
Das Regieme DDR muß aus dem Kopf,aber auch alles.
Der Freiheit ist auch nicht förderlich ,wenn einzelne ihre Schrankwand voller DDR Bücher und Gesetze noch im Jahre 2016 haben? Freiheit muß man sich nehmen , aber nicht wenn man die DDR Gesetze und Gewohnheiten noch im Kopf hat.Dann scheitert man gewaltig.Und man muß dazu auch bereit sein.
Frank1966
11.04.2016, 13:46 Uhr
Friedrich I - einseitig
Warum soll ich 23 Jahre Erfahrung und Erlebtes aus meinem Kopf verbannen? Warum nur das DDR-Regime vergessen? Warum soll ich vergessen, Älteren einen Platz anzubieten, zu helfen und höflich sein? Auch das war Teil unseres Lebens in der DDR. Richtig wäre es zu sagen, die dort gemachten Fehler nicht zu wiederholen. Zwei Gesellschaftssysteme erlebt und heute einfach sagen, die Freiheit soll man sich nehmen - schwierig.
Ich gebe Ihnen zum Teil Recht, das wir die Vergangenheit ruhen lassen sollten, dann aber auch die des Nationalsozialismus.
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