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Do, 10:29 Uhr
02.06.2016
Ein Blick in die Statistik

410 Kilo Abfall pro Thüringer

Im Jahr 2014 wurden in Thüringen rund 885.000 Tonnen Haushaltsabfälle eingesammelt. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik ist damit das Abfallaufkommen gegenüber dem Jahr zuvor um knapp 4.000 Tonnen oder um 0,4 Prozent gestiegen...

Je Einwohner waren das im Jahr 2014 durchschnittlich 410 Kilogramm Haushaltsabfälle, rund zwei Kilogramm mehr als im Jahr zuvor, jedoch 52 Kilogramm weniger als im bundesweiten Durchschnitt.

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Das Aufkommen an Haushaltsabfällen in Thüringen setzte sich überwiegend aus Hausmüll, getrennt erfassten Wertstoffen, organischen Abfällen und Sperrmüll zusammen. Auf den von der öffentlichen Müllabfuhr eingesammelten Hausmüll (einschließlich hausmüllähnliche Gewerbeabfälle) entfielen 318.000 Tonnen oder 147,4 Kilogramm je Einwohner.

Mehr als die Hälfte (488.000 Tonnen) der in den Haushalten eingesammelten Abfälle wurden im Jahr 2014 getrennt gesammelt (55,2 Prozent). Dies waren 19.000 Tonnen bzw. 4,1 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Davon waren rund 280.000 Tonnen getrennt erfasste Wertstoffe, wie Papier, Glas und gemischte Verpackungen und ca. 209.000 Tonnen organische Abfälle (Abfälle aus der Biotonne und biologisch abbaubare Abfälle aus Garten- und Parkabfällen). An Sperrmüll wurden außerdem 78.000 Tonnen von den Haushalten abgeholt.

In den kreisfreien Städten und Landkreisen fielen die eingesammelten Mengen sehr unterschiedlich aus. Unter den kreisfreien Städten Thüringens wies die Stadt Suhl mit 196,9 Kilogramm je Einwohner die höchste Hausmüllmenge auf. Am geringsten war sie mit 127,5 Kilogramm in der Stadt Eisenach. Dagegen betrug die Hausmüllmenge je Einwohner in den Landkreisen durchschnittlich 143,4 Kilogramm. Am höchsten war sie mit 213,8 Kilogramm im Weimarer Land, am niedrigsten mit 77,2 Kilogramm im Landkreis Gotha.
Autor: red

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Kommentare
sputnik
02.06.2016, 11:38 Uhr
410 KG Müll, Müllvermeidung fängt nicht erst beim Verbraucher an
Müllvermeidung, ein ganz großes Thema. Gehe ich aber in eine Kaufhalle/Discounter usw. zum einkaufen und sehe da wie und wie oft manche Dinge - eigentlich unnötig - verpackt sind, so sollte man sicher doch dort zuerst ansetzen. Wie veile Umverpackungen und Blister muss jeder Verbaucher zumindest bis zur Kass mitschleppen?! Oft öffnet man hinter der Kasse am Packtisch solche Verpackungen abeer auch nicht um si direkt wieder zu entsorgen, geht mir jedenfalls oft so. Manchmal hängt ja auch ein Warenumtausch/Garantie usw. daran.
Hier gibt es noch so viele Resreven zur Müllvermeidung und damit auch zur Energieeinsparung. Aber ob das die Industrie/Lobby auch mitmachen möchte? Ich höre auch hier schon das Geschreie von wegen das Tausende Arbeitsplätze dann wegfallen könnten?! Aber man muss sicher keine Angst haben, auch hier haben Interessengruppen mit dem "Grünen Punkt" schon seit vielen Jahren ein gut funktionierendes Imperium aufgebaut. Dabei wäre sogar eine konventionelle Mülltrennung beim Verbraucher auch gar nicht mehr nötig! Studien und Berichte aus den Zeiten von vor 2014 bereits belegen, dass man wesentlich effektiver und auch poreiswerter den Müll auch industriell trennen und trennen lassen kann, also könnte hier sogar der einzelne Bürger entlastet werden, bezahlt er doch für Verpackungen in gestaffelten Stufen schon seit dem Grünen Punkt kräftig mit, ohne dies überhaupt kontrollieren zu können. Ich möchte hier gar nicht weiter über Müllvershciebungen, sihe Indien, Afrika usw. spekuliern, wo dnn doch uns er müll landet, für dessen Recycling wir ja bereits bezahlt haben, was dann aber offenbar nicht erfolgt ist. An einer Offenlegung und Strafverfolgung scheint aber kein reges Interesse zu bestehen?!
Aus die Maus
02.06.2016, 18:47 Uhr
Müll
Müll wird in Kubikmeter berechnet nicht in Kilo.
altmeister
02.06.2016, 19:45 Uhr
@wyski
Stimmt nicht so richtig, Ihr Einwurf.
Im Bezug zur Mülltonnenentleerung oder der Sperrmüllabholung vor der Haustür stimmt es, fahre ich mit meiner Sperrmüllkarte in das Abfallzentrum, so darf das Gewicht von 300 kg je Sperrmüllkarte nicht überschritten werden.
Von der Sache her ist damit allerdings eine Ungleichbehandlung gegeben, da 300 kg schnell zusammen kommen können und für das Mehrgewicht Kosten berechnet werden, selbst wenn die 3 m³ noch nicht erreicht sind.
Micha123
03.06.2016, 06:59 Uhr
Der Müll ist auch eine "Geldmaschine" - dabei könnte man ihn halbieren
Man darf nicht vergessen, dass Müll auch ein Geschäft ist - das viele damit richtig Geld verdienen...

Wir haben genügend "kluge" Köpfe im Land.. und wenn man würde wollen... dann könnte man das Abfallaufkommen halbieren!

Ein kleines Beispiel.. vielleicht passt es hier nicht so ganz rein aber es ist interessant.
Jeder kennt zum Beispiel 1,5 Volt Batterien (Primärzellen besser gesagt) Mignon, Micro (AA, AAA).
Vorhanden in vielen Geräten... Fernbedienungen, Taschenlampen usw. usw. usw.
Verliert die Batterie im Gebrauch an Leistung, so sinkt die Spannung.
Die hat zu Folge, dass dann eine Fernbedienung nicht mehr funktioniert - weil die Batterie zum Beispiel nur noch 0,9 Volt hat. Die Batterie ist aber nicht leer!!!
Was machen wir? Kaufen eine neue... und es geht wieder.. Die "leere" entsorgen wir... .

Nun gibt es sogenannte Step-Up Wandler und Step-Down Wandler - (DC/DC Converter, Gleichspannungswandler).
Um es verständlich zu machen - man schließt so ein Bauteil an eine Batterie an und je nach Einstellung kommen immer die 1,5 Volt heraus. Auch wenn die Batterie schon schwächer wird - nur noch 0,8 Volt hat usw. Erst wenn sie keine Kapazität mehr besitzt - dann ist sie richtig leer.
Tests haben ergeben, dass die meisten Batterien doppelt so lange halten würden... . Wenn jedes Gerät so einen Wandler mit verbaut hätte.
Solche Wandler sind sehr klein, könnten ohne weiteres in Geräte verbaut werden sie kosten nur wenige Euro, wenn nicht sogar Cent... .

Warum also bitte macht man da nicht etwas draus? Wir kennen ja alle das Glühlampenverbot, die automatische Abschaltung der Kaffeemaschine, Staubsauger mit begrenzter Leistung usw. Um all diese Dinge "kümmert" sich die EU und beschließt Gesetze aus Gründen der Umwelt... .
Aber hier? Kommt da nicht einmal ein pfiffiger Politiker auf so einen Einfall - ein Gesetz zu machen, dass elektrische Geräte nur mit diesen Wandlern hergestellt werden???
Aber da würden dann auch die Hersteller der Batterien nur noch die Hälfte verkaufen... .

Übrigens... Akkumulatoren - Akkus - die kann man auch nehmen. Hier hat man keinen Müll und tut was für die Umwelt.
Leider funktioniert nicht jedes Gerät mit Akkus.
Ein Akku kann auch nicht mit einem Gleichspannungswandler betrieben werden.
Aber es sollte in meinem Beitrag ja um die Primärzellen-Batterien (eine nicht wiederaufladbare galvanische Zelle gehen) und nicht um Akkus.
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