Di, 11:23 Uhr
14.06.2016
kn-Forum
Deutschland ist Europameister der Waffenexporte
Unter dieser Überschrift erreichte kn dieser Leserbrief aus Ichstedt. Hier der weitere Wortlaut...
Vor wenigen Tagen erst traf sich die Kanzlerin mit dem französichen Präsidenten zum Gedenken der Schlacht von Verdun im ersten Weltkrieg. Dort sagte sie, das diese Geschichte beklemmend sei, für Grausamkeit steht und das Gedenken ein Symbol für den Frieden ist. Richtig.
Die Lehren daraus sprechen leider eine andere Sprache, weil längst die Gegenwart und auch die Zukunft beklemment ist.. Wir sind an vorderster Front im Gefolge der USA mit dabei die Welt, auch militärisch, neu aufzumischen, den Interessen der "Gro0mächte" zu unterordnen. Interessant, dass sie sich im Anschluss an das Gedenken, mit Hollande zum Thema Flüchtlingskrise traf.
Also die Ergebnisse dieser verheerenden Politik sind auch ein Gesprächsthema, leider nicht die rigeroese Beseitigunmg der Ursachen. j Nach jüngsten Veröffentlichungen des Magazins "Janes" hat Deutschland den dritten Platz bei den Waffenexporten. Hier sind wir also der ungeschlagene Europameister und liefern vor allem Waffen in die Golfstaaten und nach Nordafrika. Das hat nun mit Symbolen für den Frieden rein nichts zu tun, zumal das alles die Krisenstaaten sind, wo die Flüchtlinge herkommen.
Die Golfstaaten führen Krieg gegen den Jemen mit Waffen aus Deutschland. Die Waffenexporte haben sich in nur einem Jahr verdoppelt und der zuständigen Minister ist der Vizekanzler Gabriel. Das ist eine Riesenschweinerei und da zählt auch nicht wenn nicht wir, dann liefern andere Staaten.
Deutschland sollte endlich seine Macht dafür einsetzen das Waffenexporte verboten werden und nicht schön gesalbte Sonntagsreden dieses Treiben der Großkonzerne verkleistern. Diese Waffen bringen Tod und Verderben und geschichtsvergessen wird lange schon an neuen Gedenkstätten des Todes in Folge dieser Politik getrauert. Im Namen ihres Volkes handeln diese "Weltverbesserer" nicht. Sie bedienen andere Interessen. Das macht Angst!
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Autor: khhVor wenigen Tagen erst traf sich die Kanzlerin mit dem französichen Präsidenten zum Gedenken der Schlacht von Verdun im ersten Weltkrieg. Dort sagte sie, das diese Geschichte beklemmend sei, für Grausamkeit steht und das Gedenken ein Symbol für den Frieden ist. Richtig.
Die Lehren daraus sprechen leider eine andere Sprache, weil längst die Gegenwart und auch die Zukunft beklemment ist.. Wir sind an vorderster Front im Gefolge der USA mit dabei die Welt, auch militärisch, neu aufzumischen, den Interessen der "Gro0mächte" zu unterordnen. Interessant, dass sie sich im Anschluss an das Gedenken, mit Hollande zum Thema Flüchtlingskrise traf.
Also die Ergebnisse dieser verheerenden Politik sind auch ein Gesprächsthema, leider nicht die rigeroese Beseitigunmg der Ursachen. j Nach jüngsten Veröffentlichungen des Magazins "Janes" hat Deutschland den dritten Platz bei den Waffenexporten. Hier sind wir also der ungeschlagene Europameister und liefern vor allem Waffen in die Golfstaaten und nach Nordafrika. Das hat nun mit Symbolen für den Frieden rein nichts zu tun, zumal das alles die Krisenstaaten sind, wo die Flüchtlinge herkommen.
Die Golfstaaten führen Krieg gegen den Jemen mit Waffen aus Deutschland. Die Waffenexporte haben sich in nur einem Jahr verdoppelt und der zuständigen Minister ist der Vizekanzler Gabriel. Das ist eine Riesenschweinerei und da zählt auch nicht wenn nicht wir, dann liefern andere Staaten.
Deutschland sollte endlich seine Macht dafür einsetzen das Waffenexporte verboten werden und nicht schön gesalbte Sonntagsreden dieses Treiben der Großkonzerne verkleistern. Diese Waffen bringen Tod und Verderben und geschichtsvergessen wird lange schon an neuen Gedenkstätten des Todes in Folge dieser Politik getrauert. Im Namen ihres Volkes handeln diese "Weltverbesserer" nicht. Sie bedienen andere Interessen. Das macht Angst!
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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