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Do, 08:33 Uhr
07.07.2016
Bei Reisen ins Ausland

Im Krankheitsfall gut abgesichert

Der lang ersehnte Urlaub ist da. Flugtickets, Reisepass, Badesachen an alles gedacht? Genauso selbstverständlich sollte der passende Versicherungsschutz mitfahren sonst kann es teuer werden...

Grundsätzlich können sich gesetzlich Versicherte mit der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) in 27 EU-Staaten behandeln lassen - darüber hinaus in Island, Liechtenstein, Norwegen und in der Schweiz. Diese Information ist auf die Rückseite des normalen Versichertenkärtchens aufgedruckt.

Wenn man in diesen Ländern krank wird, kann man mit der Karte direkt zum Kassenarzt oder zum Krankenhaus am Urlaubsort gehen. Dort bekommen Versicherte alle medizinisch notwendigen Leistungen, die nicht warten können, bis man wieder zuhause ist.
„Die Erfahrungen zeigen aber, dass Urlauber im Ausland sehr oft als Privatpatienten behandelt werden. Diese Kosten kann die AOK PLUS nur in Höhe der deutschen Sätze erstatten“, erklärt Hannelore Strobel, Pressesprecherin der AOK PLUS.

Für die dabei entstehenden Mehrkosten, die noch am Urlaubsort bezahlt werden müssen, kommt der Kunde privat auf.
Wichtig: Versicherte sollten alle Rechnungen über medizinische Leistungen im Ausland aufbewahren.

Gänzlich ohne Krankenversicherungsschutz sind GKV-Versicherte außerhalb des europäischen Wirtschaftsraumes. Ob für die ambulante ärztliche Behandlung im Krankenhaus oder für Medikamente: privat gezahlte Behandlungskosten darf die AOK PLUS nicht erstatten.
Daher ist eine gute private Auslandsreise-Krankenversicherung auf Reisen immer zu empfehlen, selbst innerhalb Europas. Diese Zusatzversicherung kann man bis 60 Jahre für 4,95 bzw. ab 61 Jahre für 14,95 pro Teilnahmejahr bei der AOK PLUS abschließen. Dafür werden dann auch Leistungen übernommen, die die gesetzliche Krankenversicherung nicht bezahlen darf - zum Beispiel einen Krankenrücktransport in die Heimat oder Behandlungen in privaten Einrichtungen.
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