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Sa, 09:37 Uhr
03.09.2016
Forum

Lass es Hirn regnen

Ja ich gebe zu, dass ich bei den letzten Landtagswahlen die uns jetzt regierende Partei gewählt habe, weil ich das Experiment interessant fand, wie es wohl sein werde, wenn die Linke in einer Regierungsverantwortung steht - so beginnt ein Leserbrief an die Redaktion...


Ich gebe weiterhin zu, dass ich unseren regierenden MP eigentlich sympathisch fand, da er in den Neunzigern des letzten Jahrhunderts den Kalikumpels hier in Thüringen zur Seite stand. Seine Idee, eine Abschiebesperre wegen des bevorstehenden Winters zu verhängen, fand ich auch noch für richtig, da es sich meiner Meinung damals hauptsächlich um Menschen vom Balkan handelte.

Da ich bereits mehrere Male in Rumänien war und dort der Begriff Fernwärme bedeutet, dass die Wärme im wahrsten Sinne des Wortes fern bleibt, habe ich mir gesagt, passt schon und irgendwie werden wir es schon meistern. Ich vermeide hier bewusst den Begriff schaffen. Jetzt wo aber mit einmal 200.000 Hereingelassene eingedeutscht (bitte keine Unterstellungen, bezüglich Verwendung von Begriffen aus vergangener Zeit) werden sollen, frage ich mich wieso.

Zu der Thematik Fachkräfte habe ich mich ja bereits geäußert. Aber warum sollen Menschen, die alles außer ihrem Smartphone verloren haben, so mir nichts dir nichts einen deutschen Pass bekommen? Die Prognosen sagen, dass es etwa 10 Jahre dauert bis etwa 50 Prozent soweit sind, das sie in die Sozialsysteme einzahlen. Bei weiteren 25 Prozent dauert es 15 Jahre. Was passiert mit den übrigen 25 Prozent? Ich arbeite seit meinem 17. Lebensjahr ununterbrochen und muss oft daran denken, was mir der Staat abverlangt. Ich hab einfach keinerlei Interesse für die vielen ALG II und jetzt auch noch für, wenn überhaupt integrierbare, weitere 200.000 Leute zu zahlen. Wie gesagt, es reicht.

Nun noch mal zu unseren Nachbarn, den Frühaufstehern geschaut. Mittlerweile sollen ja auch die Kleinen bereits rechtzeitig auf ihre später einmal mögliche sexuelle Ausrichtung aufmerksam gemacht und ihnen eine frühkindliche Orientierung ermöglicht werden. Dazu soll es dann Koffer geben, die Bücher enthalten, die die sexuelle Vielfalt erläutern. Nicht nur linke, sondern auch christsoziale Politiker(innen) unterstützten so etwas.

Kinder im Vorschulalter sollten doch ohne die Sorge aufwachsen und sich nicht der Frage stellen müssen, werde ich später einmal schwul, transsexuell oder eine von den anderen 121 verschiedenen sexuellen Orientierungen die es mittlerweile gibt bzw. geben soll? Noch handelt es sich um eine Absicht und für diese gibt es eine Broschüre und es soll den Erziehern bzw. –innen überlassen werden den Koffer einmal zu öffnen. Ich kann nur hoffen, dass es in Erfurt und Magdeburg irgendwann einmal Hirn regnet. Berlin ist und bleibt weiterhin niederschlagsfrei.
Südharzer 333, der vollständige Name ist der Redaktion bekannt
Autor: nnz

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
Treuhänder
03.09.2016, 10:41 Uhr
Genau so
Mit dem Satz "Wir schaffen das" sind alle Menschen in Deutschland angesprochen. Übrigens soll nach überregionalen Medienberichten diesen Satz "Wir schaffen das" Herr Gabriel noch vor Merkel gesagt haben. Aber wie dem auch sei, ob ich das überhaupt so will, ob ich das schaffen will, danach hat keiner gefragt. Jetzt sind über ein Million Menschen hier, diese wollen aber auch ihre Familien hier haben, dass ist ja verständlich, also kommen über kurz oder lang noch weitere Menschen.

Es ist ja auch nicht so, dass keine Flüchtlinge mehr kommen, wir sehen nur keine Bilder davon im Fernsehen. Die Flüchtlinge in Italien und Griechenland warten, um verteilt zu werden, sicher vornehmlich nach Deutschland. Und die Flüchtlinge in der Türkei? Die Probleme sind alle nicht gelöst, nur nicht mehr jeden Tag durch Fernsehbilder wahrnehmbar.

Die Herausforderungen sind enorm. Arbeitsplätze, Sozialsysteme, Digitalisierung...Ich vermisse Antworten auf all diese Fragen. Antworten und keine allgemeinen Plattitüden.
murmeltier
03.09.2016, 13:09 Uhr
Gleichgewicht ist gestört
Überall Ungerechtigkeiten, wo man hinsieht. Nicht die Flüchtlinge sind das Problem, sondern die Politik. Die Menschen fühlen sich abgehangen. Mindestlohn der kaum reicht, Privatkrankenversicherte und Kassenpatienten, Arbeitnehmer und Beamte, Lobbyisten, sogenannte Seilschaften und, und…. Immer geht es nur um Vorteile, letztendlich um Geld.

Wenn ich lese, dass Bundestagsabgeordnete nach 8 Jahren im Bundestag schon mit 56 in Pension gehen können und für die „anderen“ wird die Rente mit 70 gefordert, dann Frage ich mich schon, welche Interessen hier vertreten werden. Zumal die Pensionen aus Steuergeldern gezahlt werden. Der Beamte zahlt nicht ein. Wer macht noch mal solche Gesetze??

Gegen solche „Ungerechtigkeiten“ müsste doch die Linke vorgehen. Aber weit gefehlt, kommen sie ja selber als Landtagsabgeordnete zu einigen sagen wir Annehmlichkeiten. Und wenn eine Option besteht 2017 im Bund an der Regierung beteiligt zu werden, könnte man ja selber in den Genuss solcher Vorteile kommen, wie die heutigen Bundestagsabgeordneten. Das Argumenten Abgeordnete arbeiten viel, braucht hier keiner zu bringen, andere Berufsgruppen arbeiten auch viel, mit vielen Überstunden.

Es besteht kein Gleichgewicht mehr in der Gesellschaft, die Armen werden immer ärmer und die Reichen immer reicher.
Johann George
03.09.2016, 14:07 Uhr
Grenze überschritten
Das System "Demokratie" ist nicht nur an seine Grenzen gestoßen, sondern es hat sie inzwischen niedergerissen. Nachdem es in den Neunzigern keinen rivalisierende Gesellschaftsentwurf mehr gab, ließen die Herrschaften gewählter Demokraten zügig alle Masken fallen und sprachen sich in ihrem Parteienkartell für die nächsten 100 Jahre im wohlgefälligen Neoliberalismus ab.

Fundamentale Opposition war nicht erwartet worden, die Medien als 4. Gewalt etabliert - die Gleichmacherei konnte beginnen. Leider ist ihnen dabei die Entwicklung der IT dazwischen gekommen, die es den Menschen ermöglicht, sich unabhängig zu informieren und ohne große Finanzaufwendungen zu organisieren. Das haben sie zu spät bemerkt, die Merkels und Gabriels und Göring-Eckardts dieser Welt.

Aber ihr Ende hat schon begonnen. Gut zu erkennen im Führungsstaat USA, der immer noch jedwede Entwicklung vorgibt. Hier tritt ein politisch ahnungsloser Finanzhasardeur mit unerfüllbaren, hanebüchenen Forderungen gegen eine bis ins Mark korrupte, intrigante und wahnsinnige Kriegshetzerin um das Amt des Präsidenten an.

Bald wird in Österreich ein unliebsamer neuer Bundespräsident gewählt. In Frankreich nächstes Jahr eine Präsidentin. Spanien bekommt eine linke Regierung, Griechenland hat sie schon. In Deutschland beschäftigt sich derweil eine arrogant-verblödete pseudolinks-grüne Meinungsmaschinerie mit der Frühsexualisierung kleiner Kinder, während die Regierung einer kapitalistischen Einheitspartei Waffen in Kriegsgebiete verkauft und faschistoide Putschisten in Kiew unterstützt, anstatt im Kampf gegen den aggressiven Islamismus nach fähigen Partnern zu suchen.

Wen wählen wir als nächstes? Und wird es nach diesen Wahlen noch eine Demokratie geben?
trinchen
03.09.2016, 14:48 Uhr
Richtig! Lass es Hirn regnen. Aber auch für Sie!
Ihrem Geschriebenen kann so gar nicht zustimmen.

Schlimmer finde ich aber, dass Sie hier eine Minderheit dikriminieren!
Man sollte ihnen wohl doch mal erklären, dass Transsexualität keine sexuelle Orientierung ist! Sondern eine Geschlechtsidentitätsstörung! Diese Störung hat rein garnichts mit "Sexualität" zu tun und wird auch von Ärzten erfolgreich behandelt.
eduf
03.09.2016, 19:35 Uhr
Sorry
Das Transexualität eine Krankheit ist, die erfolgreich behandelt werden kann, wusste ich nicht. Wie gesagt, tut mir leid.
Südharzer 333
Röhrich2
04.09.2016, 00:44 Uhr
Outing,
oder auf gut deutsch, Da hat sich wieder jemand bloßgestellt, ohne es zu merken. Als wenn es hier im Text nur um sexuelle Ausrichtungen ging. Alles richtig südharzer, anscheinend ist normal denken und normal sein in diesem Land unmodern geworden.
Herr Taft
04.09.2016, 09:23 Uhr
@Röhrich2....ach
...interessant. Was ist denn in Ihren Augen "normal" ? Und vor allem, wer legt das fest ? Halten Sie sich für normal ? Ich bin nicht normal, weil kein Mensch normal ist. Es gibt keine Norm, nach der der Mensch gemacht ist. Ist der normale Mensch etwa weiß, blond und blauäugig, hetero und latent fremdenfeindlich ? Heisst das im Umkehrschluss, alle anderen sind abnormal ? Hui, ganz dünnes Eis ....auf das Sie sich da begeben.
Sowas hatten wir schonmal....damals wurde dann allem "Abnormalen" die Daseinsberechtigung abgesprochen.... und das Dasein dann auch gleich genommen....
trinchen
04.09.2016, 10:14 Uhr
Dankeschön, *Glückskeks*!
Danke, *Glückskeks*! Sie sprechen mir aus der Seele!

Und, *Südharzer*. Ihre Entschuldigung nehme ich gerne an!
U. Alukard
04.09.2016, 11:30 Uhr
Was "Normal" ist,
bestimmt die Mehrheit des Umfeldes. Normalität wird nach der Mehrheit ausgerichtet oder nachdem was sich durchsetzt in der Geschichte/Evolution.

Was bei uns normal ist muß an einem anderen Ort und zu einer anderen Zeit nicht unbedingt als normal bezeichnet werden.
Normal ist, dass Männer und Frauen sich vermehren können, das hat sich durchgesetzt. Andere Paarungen bekommen keine Kinder und sterben somit aus, das hat die Natur so gewollt.
Herr Taft
04.09.2016, 13:27 Uhr
@dracula...
...der Definition kann ich folgen. Zum Glück hat die Evolution manchen von uns Intelligenz geschenkt, so dass vernunftbegabte Wesen, wie die Mehrheit der Menschen eben erkennen können, dass nicht nur Ihre Normalität als normal gilt. Intellekt hat die Natur ja offenbar auch gewollt, einige hier weigern sich nur standhaft ihn auch einzusetzen.
Röhrich2
04.09.2016, 20:34 Uhr
das Problem ist wahrscheinlich,
das hier nichts mehr NORMAL abläuft. Ich arbeite Vollzeit, bin verheiratet, habe zwei nun erwachsene, nicht hartzende, Kinder in die Welt gesetzt und habe etwas Zukunftsangst. Ist das normal genug????!
Herr Taft
04.09.2016, 23:21 Uhr
Normalität ist
...für jeden etwas Anderes. Lieber, Röhrich, wovor haben Sie Angst ? Vor Veränderung ? Das ist ganz NORMAL, wenn auch vollkommen irrational. Unsere Stärke - also die der Menschen - liegt doch gerade in der Anpassungsfähigkeit. Jeden Tag ändert sich irgend etwas, mal Kleinigkeiten, mal die Welt...und was passiert ? Wir werden immer mehr und entwickeln uns weiter. Haben Sie keine Angst. Gerade bei uns in Deutschland gibt es kaum Gründe dafür. In den meisten Teilen der Welt sieht das ganz anders aus.

Außerdem, so wie Sie Ihr Leben beschreiben, haben Sie doch alles richtig gemacht... Leider gelingt das nicht jedem.
Röhrich2
05.09.2016, 21:11 Uhr
Leider
kann Ihnen keiner helfen.
In den meisten Teilen der Welt ticken die Menschen auch anders. Deswegen geht es denen auch oft schlechter als uns Deutschen. Aber wenn wir erst drei Milliarden Bundesbürger sind, wird alles besser sein außer unser Niveau.
Viel Spass.
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