So, 11:50 Uhr
11.09.2016
Kulturszene aktuell
Rückblick auf Veranstaltungen im Panorama Museum
Am vergangenen Donnerstagabend (8.9.) wurde im Beisein von jeder Menge lokalpolitischer Prominenz, zahlreichen Angehörigen und ausstellenden Kindern und Jugendlichen die 9. JugendKunstBiennale des Nordthüringer Städtenetzes SEHN im Eichsfelder Heimatmuseum in Heilbad Heiligenstadt eröffnet.
Bei dieser Eröffnungsveranstaltung wurden auch die Preisträger dieses
Wettbewerbs für den künstlerischen Nachwuchs verkündet und erhielten ihre Preise. Auch Kinder aus Bad Frankenhausen sind in der Ausstellung und unter den Preisträgern gut vertreten gewesen. Als endlich die Ausstellung eröffnet war, strömten die Massen in die für diesen Ansturm zu klein geratenen Ausstellungsräume. Sicher hatten die Museumsmitarbeiter einen solchen Ansturm nicht erwartet gehabt. Zum genauen, ungestörten Betrachten und Bewundern der Werke war die Situation eher ungeeignet gewesen.
Doch gerade zu diesem Eröffnungstermin hatte man die einmalige Gelegenheit, nicht nur die Werke sondern auch deren Urheber erleben zu dürfen, die durch die Schau hasteten, um ihr Werk aufzuspüren und dieses ihren Angehörigen stolz zu präsentieren. Allerdings sind dieses Mal auch die Räume für die Vielzahl der Exponate etwas zu klein geraten, denn die Bilder hängen sehr dicht gedrängt an den Wänden, wirkten mitunter kunterbunt wahllos zusammengewürfelt und sind für kindliche Betrachter etwas zu hoch platziert.
Es sei denn, dass letztere animiert werden sollen, zu den Werken der künftigen Künstler aufblicken zu müssen. Trotzdem ist die Schau sehenswert, denn sie zeigt eine Reihe recht erstaunlicher Bilder und Skulpturen, die nicht nur handwerkliches Geschick sondern auch künstlerische Originalität erkennen lassen. Zu meinen Favoriten zählen einige Skulpturen mit sehr heiteren Titeln. Zu dieser Ausstellung gibt es wieder einen Katalog mit Abbildungen der ausgestellten Werke. Bleibt nur zu hoffen, dass diese Schau für die jungen Aussteller eine starke Motivation ist, künstlerisch weiter zu machen.
Unsere letzten beiden Filmveranstaltungen von Wir sind die Neuen und Die Gärtnerin von Versailles waren recht gut besucht gewesen, doch litten beide Filme unter unübersehbaren Schwächen. Punktete erstere deutsche Komödie mit lustvoll agierenden Darstellern, die dem Film über manche Drehbuch-Unstimmigkeit und manche Klischees hinweg halfen, konnten den zweiten Film selbst berühmte Schauspielstars nicht retten. Beeindruckend waren lediglich die Kostüme und Requisiten. Die Handlung hingegen war äußerst vorhersehbar und klischeehaft, der historische Hintergrund nicht besonders überzeugend gezeichnet und folgte wohl eher dem Wunschdenken eines Drehbuchschreibers, der den Zwängen eines populären Blockbusterkinos gehorchte. Natürlich war es eine Liebesgeschichte und damit diese nicht zu zuckrig geriet, gab es gleich noch ein historisches Unfalldrama dazu, das die Protagonistin erst in den Armen ihres Geliebten verwinden konnte. Schön war allerdings anzusehen, wie Kate Winslet in der Erde buddelte, die sie aber nicht zu beschmutzen schien. Jeden Gärtner hätte das gefreut.
Bereits jetzt kann man sich an der Panorama-Kasse Karten für die Museumsnacht zum etwas günstigeren Vorverkaufspreis sichern. Wegen der dieses Mal recht teuren musikalischen Programmpunkte kostet der Eintritt zur Museumsnacht im Vorverkauf 12,- und an der Abendkasse 15,- €.
Fred Böhme
Panoramamuseum
Autor: khhBei dieser Eröffnungsveranstaltung wurden auch die Preisträger dieses
Wettbewerbs für den künstlerischen Nachwuchs verkündet und erhielten ihre Preise. Auch Kinder aus Bad Frankenhausen sind in der Ausstellung und unter den Preisträgern gut vertreten gewesen. Als endlich die Ausstellung eröffnet war, strömten die Massen in die für diesen Ansturm zu klein geratenen Ausstellungsräume. Sicher hatten die Museumsmitarbeiter einen solchen Ansturm nicht erwartet gehabt. Zum genauen, ungestörten Betrachten und Bewundern der Werke war die Situation eher ungeeignet gewesen.
Doch gerade zu diesem Eröffnungstermin hatte man die einmalige Gelegenheit, nicht nur die Werke sondern auch deren Urheber erleben zu dürfen, die durch die Schau hasteten, um ihr Werk aufzuspüren und dieses ihren Angehörigen stolz zu präsentieren. Allerdings sind dieses Mal auch die Räume für die Vielzahl der Exponate etwas zu klein geraten, denn die Bilder hängen sehr dicht gedrängt an den Wänden, wirkten mitunter kunterbunt wahllos zusammengewürfelt und sind für kindliche Betrachter etwas zu hoch platziert.
Es sei denn, dass letztere animiert werden sollen, zu den Werken der künftigen Künstler aufblicken zu müssen. Trotzdem ist die Schau sehenswert, denn sie zeigt eine Reihe recht erstaunlicher Bilder und Skulpturen, die nicht nur handwerkliches Geschick sondern auch künstlerische Originalität erkennen lassen. Zu meinen Favoriten zählen einige Skulpturen mit sehr heiteren Titeln. Zu dieser Ausstellung gibt es wieder einen Katalog mit Abbildungen der ausgestellten Werke. Bleibt nur zu hoffen, dass diese Schau für die jungen Aussteller eine starke Motivation ist, künstlerisch weiter zu machen.
Unsere letzten beiden Filmveranstaltungen von Wir sind die Neuen und Die Gärtnerin von Versailles waren recht gut besucht gewesen, doch litten beide Filme unter unübersehbaren Schwächen. Punktete erstere deutsche Komödie mit lustvoll agierenden Darstellern, die dem Film über manche Drehbuch-Unstimmigkeit und manche Klischees hinweg halfen, konnten den zweiten Film selbst berühmte Schauspielstars nicht retten. Beeindruckend waren lediglich die Kostüme und Requisiten. Die Handlung hingegen war äußerst vorhersehbar und klischeehaft, der historische Hintergrund nicht besonders überzeugend gezeichnet und folgte wohl eher dem Wunschdenken eines Drehbuchschreibers, der den Zwängen eines populären Blockbusterkinos gehorchte. Natürlich war es eine Liebesgeschichte und damit diese nicht zu zuckrig geriet, gab es gleich noch ein historisches Unfalldrama dazu, das die Protagonistin erst in den Armen ihres Geliebten verwinden konnte. Schön war allerdings anzusehen, wie Kate Winslet in der Erde buddelte, die sie aber nicht zu beschmutzen schien. Jeden Gärtner hätte das gefreut.
Bereits jetzt kann man sich an der Panorama-Kasse Karten für die Museumsnacht zum etwas günstigeren Vorverkaufspreis sichern. Wegen der dieses Mal recht teuren musikalischen Programmpunkte kostet der Eintritt zur Museumsnacht im Vorverkauf 12,- und an der Abendkasse 15,- €.
Fred Böhme
Panoramamuseum



