Di, 10:30 Uhr
11.10.2016
Gesamtzahlen auf Vorjahresniveau
Weniger Unternehmen in Schieflage
Die Thüringer Amtsgerichte entschieden von Januar bis Juli 2016 über 1 655 Insolvenzverfahren. Davon entfielen 11,2 Prozent auf Unternehmen und 88,8 Prozent auf übrige Schuldner. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik stieg die Gesamtzahl der Insolvenzverfahren im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum um einen Antrag...
1 486 Verfahren bzw. 89,8 Prozent aller Insolvenzanträge wurden eröffnet. 151 Verfahren oder 9,1 Prozent wurden mangels Masse abgewiesen und 18 Verfahren bzw. 1,1 Prozent endeten mit der Annahme eines Schuldenbereinigungsplanes. Die voraussichtlichen Gläubigerforderungen bezifferten die Gerichte auf rund 185 Millionen Euro. Pro Verfahren standen Forderungen von durchschnittlich 112.000 Euro aus.
Die Anzahl der Unternehmens-
insolvenzen verringerte sich in den ersten sieben Monaten 2016 gegenüber 2015 um 48 Verfahren bzw. 20,5 Prozent auf 186 Unternehmen. Diese insolventen Unternehmen beschäftigten zum Zeitpunkt des Antrages noch 756 Arbeitnehmer. Der wirtschaftliche Schwerpunkt der Unternehmensinsolvenzen lag mit 42 Verfahren im Bereich Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen, gefolgt vom Baugewerbe mit 36 Verfahren und dem Verarbeitenden Gewerbe mit 26 Verfahren.
Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum stieg die Anzahl der Insolvenzen im Bereich Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen
um neun Verfahren. Im Baugewerbe ging ihre Anzahl um elf Verfahren und im Verarbeitenden Gewerbe um zwei Verfahren zurück. Nach Rechtsformen betrachtet mussten am häufigsten Gesellschaften mit beschränkter Haftung (92 Anträge) sowie Einzelunternehmen (63 Anträge) Insolvenz anmelden.
Autor: red1 486 Verfahren bzw. 89,8 Prozent aller Insolvenzanträge wurden eröffnet. 151 Verfahren oder 9,1 Prozent wurden mangels Masse abgewiesen und 18 Verfahren bzw. 1,1 Prozent endeten mit der Annahme eines Schuldenbereinigungsplanes. Die voraussichtlichen Gläubigerforderungen bezifferten die Gerichte auf rund 185 Millionen Euro. Pro Verfahren standen Forderungen von durchschnittlich 112.000 Euro aus.
Die Anzahl der Unternehmens-
insolvenzen verringerte sich in den ersten sieben Monaten 2016 gegenüber 2015 um 48 Verfahren bzw. 20,5 Prozent auf 186 Unternehmen. Diese insolventen Unternehmen beschäftigten zum Zeitpunkt des Antrages noch 756 Arbeitnehmer. Der wirtschaftliche Schwerpunkt der Unternehmensinsolvenzen lag mit 42 Verfahren im Bereich Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen, gefolgt vom Baugewerbe mit 36 Verfahren und dem Verarbeitenden Gewerbe mit 26 Verfahren.
Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum stieg die Anzahl der Insolvenzen im Bereich Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen
um neun Verfahren. Im Baugewerbe ging ihre Anzahl um elf Verfahren und im Verarbeitenden Gewerbe um zwei Verfahren zurück. Nach Rechtsformen betrachtet mussten am häufigsten Gesellschaften mit beschränkter Haftung (92 Anträge) sowie Einzelunternehmen (63 Anträge) Insolvenz anmelden.

