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Mi, 00:01 Uhr
12.10.2016
Gebietsreform

Diese Modelle wurden verworfen

Wenn man genauer in die Meldungen des Thüringer Innenministeriums schaut, gab es mehrere Modelle für die Kreisstruktur, nicht nur das vorgestellte und nun favorisierte Modell der Gebietsreform...

Über die vom Innenministerium veröffentlichte Version der Gebietsreform wird bereits trefflich diskutiert, da muss man nicht viel sagen.
Acht plus Zwei

Diese Modelle wurde verworfen (Foto: Thüringer Ministerium für Inneres und Kommunales) Diese Modelle wurde verworfen (Foto: Thüringer Ministerium für Inneres und Kommunales)

Und das zur Verinnerlichung nochmals die nun vom Innenministerium vorgesehene neue Struktur in Thüringen, siehe oben oder auch das Bogumil 8+2 Modell, was nachfolgend kurz vorgestellt wird. Quelle: Thüringer Ministerium für Inneres und Kommunales

Es gab aber auch andere Versionen die diskutiert wurden, das geht aus den Veröffentlichungen des Innenministeriums hervor.

Diese Modelle wurde verworfen (Foto: Ruhr-Universität Bochum) Diese Modelle wurde verworfen (Foto: Ruhr-Universität Bochum)

Quelle Ruhr-Universität Bochum

Diese Version wurden von einer Expertenkommission bereits 2013 vorgeschlagen. Wie das Innenministerium heute informierte, gab es ein weiteres Gutachten von Prof. Dr. Jörg Bogumil von der Ruhr-Universität Bochum:
Neugliederung der Landkreise und kreisfreien Städte in Thüringen
Gutachten im Auftrag des Thüringer Ministeriums für Inneres und Kommunales (TMIK)

Entsprechend des Gutachtens wurde das Bogumil 8+2 Modell vom Innenministerium favorisiert.

Diese Modelle wurde verworfen (Foto: Ruhr-Universität Bochum) Diese Modelle wurde verworfen (Foto: Ruhr-Universität Bochum)

Quelle Ruhr-Universität Bochum
Und so sah das Modell Bogumil 9+2 Modell aus. Im Fazit hatte Prof. Dr. Jörg Bogumil festgestellt und sei hier wörtlich zitiert:

Empfehlung:
  • Im Ergebnis erfüllt das Modell 8+2 alle Kriterien des Vorschaltgesetzes vollständig. Insgesamt entstehen vier relativ starke Kreise in Mittel- und Südwestthüringen, ein durchschnittlich aufgestellter Kreis in Osthüringen und drei bezüglich der Entwicklungsfähigkeit etwas schlechter aufgestellte Kreise im Osten und im Norden. Aufgrund der geografischen Lage lässt sich dies jedoch nicht vermeiden, deshalb ist hier in besonderem Ausmaß auf die Gebietsreform begleitende Strukturbeihilfen zurückzugreifen, um den neuen Kreisen gleichmäßig neue Entwicklungschancen zu geben.
  • Alle Kreise werden mittelfristig deutlich von den größeren Gebietseinheiten und der sich daraus ergebenden Erhöhung der Leistungsstärke profitieren.
  • Durch die maximale Größe von knapp 2.700 km2 Fläche in einem Fall ist die Bürgernähe aber dennoch nicht gefährdet, denn die neuen Kreisstrukturen bleiben auch im Bundesländervergleich (vor allem Mecklenburg-Vorpommern, Regierungspläne in Brandenburg) kleinteiliger.
  • Der Gutachter empfiehlt daher der Landesregierung die Umsetzung dieses Modells.


Vollständig nachzulesen ist das Gutachten als Präsentation hier:
http://www.thueringen.de/mam/th3/tim/das_landkreisgutachten_prasentation.pdf
Autor: khh

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Kommentare
RaWu
12.10.2016, 07:25 Uhr
Schon 2013 gab es einen Entwurf, ...
der sich nicht grundsätzlich von dem heutigen unterscheidet. Lediglich die Zuordnung von drei Kreisen und einem Teil vom Meininger Kreis ist anders.

Wozu wird da ein hochbezahlter Professer benötigt?
Das Zusammenrechnen hat mit Sicherheit ein Student gemacht. Wenn der Glück hat, darf er es als Diplom-Thema verwenden.

Blanke Steuerverschwendung von RRG. Die Roten haben keinen Bezug zum Geld.
Was machen die reichlich eingestellten politischen Beamten (Staatssekretäre) im Innenministerium den ganzen Tag? Hätten die das nicht auskungeln können?
Ach ne, der Taschenrechner...
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