Mi, 20:12 Uhr
02.11.2016
Meldung aus der Wirtschaftswelt
Bei Baural zu Gast
Es ist Tradition, dass die Arbeitsagentur Nordhausen zur Verkündung der Arbeitsmarktdaten immer ein Unternehmen der Region besucht. Heute war man bei der Baural Spezialbaugesellschaft mbH in Sondershausen...
Über die Arbeitsmarktzahlen hatte kn bereits am Vormittag informiert:
Arbeitsmarktdaten Oktober 2016,
über die der Chef der Arbeitsagentur, Karsten Froböse, in formiert hatte.
Die Baural Spezialbaugesellschaft mbH hat ihren Sitz in der Schachtstraße von Sondershausen nahe des Besucherbergwerks, aber was man geschäftlich macht, das wissen sogar viele Sondershäuser nicht.
Geschäftsführer Ralf Schinköth brachte Licht ins Dunkel. Wir sind zwar im Bauhauptgewerbe tätig, aber der Schwerpunkt liegt bei der Bauwerkssanierung und der Baudenkmalpflege, sowie der Bauwerksverstärkung. Dabei ist man zwar deutschlandweit tätig aber der Schwerpunkt liegt im Umkreis von 250 bis 300 Kilometer, aber es geht auch mal nach Hamburg oder Rostock., obwohl der der Fokus in den westliche Bundesländern liegt.
Wir haben zwar Maurer und Betonbauer, aber auch sehr viele Quereinsteiger aus anderen Berufen, so Sattler und Bergleute. Die Firma ist ja quasi aus dem "Bergbau" entstanden, als nach der Wende die Gründung der des Unternehmens anstand (13.02.1992), es steht also bald ein Jubiläum ins Haus. www.baural.de
Die Schwerpunkte liegen hierbei bei der Betonsanierung, Fassadensanierung, Sanierung von historischer Substanz, Natursteinarbeiten, Injektionen, Daueranker und Spritzbetonarbeiten. Bei vielen diesen Arbeiten braucht man Zusatzqualifikationen, die meist alle 2 bis 3 Jahre erneuert werden müssen, wenn man mit Spritzdüsen arbeitet. Ohne diese Zusatzqualifikation wird kein Arbeiter an die Sanierung einer Brücke gelassen, so Schinköth.
Natürlich fragte Froböse auch, wo gibt es Probleme. Die Suche nach geeigneten und interessierten Azubis gestaltet sich nicht leicht, so Schinköth. Nicht viele jungen Menschen wollen auf den Bau. Dabei liegt hier eine Zukunft. Gebaut und saniert werden muss auch in den nächsten 30 bis 40 Jahren noch. Die modernen Technologien 4.0 werden sich zwar in der Planung und Leitung auswirken, aber kaum auf dem Bau vor Ort. Wer sich jetzt für den Bauberuf entscheidet, hat eine Zukunft, so Schinköth.
Die Baural hat bei 40 Beschäftigten zur zeit zwei gewerbliche Azubis und ein kaufmännischen Azubi. Wir bekommen unsere Azubis von der Arbeitsagentur, aber auch über die Nestor in der Schachtstraße.
Probleme bereitet aber auch die Alterspyramide, wie auch im Kyffhäuserkreis insgesamt. Im Baugewerbe kann man nicht bis 67 Jahre arbeiten, oder noch länger, so die klare Ansage, die Froböse zu hören bekam.
Sollte ein Fingerzeig für die Politiker sein!
Autor: khhÜber die Arbeitsmarktzahlen hatte kn bereits am Vormittag informiert:
Arbeitsmarktdaten Oktober 2016,
über die der Chef der Arbeitsagentur, Karsten Froböse, in formiert hatte.
Die Baural Spezialbaugesellschaft mbH hat ihren Sitz in der Schachtstraße von Sondershausen nahe des Besucherbergwerks, aber was man geschäftlich macht, das wissen sogar viele Sondershäuser nicht.
Geschäftsführer Ralf Schinköth brachte Licht ins Dunkel. Wir sind zwar im Bauhauptgewerbe tätig, aber der Schwerpunkt liegt bei der Bauwerkssanierung und der Baudenkmalpflege, sowie der Bauwerksverstärkung. Dabei ist man zwar deutschlandweit tätig aber der Schwerpunkt liegt im Umkreis von 250 bis 300 Kilometer, aber es geht auch mal nach Hamburg oder Rostock., obwohl der der Fokus in den westliche Bundesländern liegt.
Wir haben zwar Maurer und Betonbauer, aber auch sehr viele Quereinsteiger aus anderen Berufen, so Sattler und Bergleute. Die Firma ist ja quasi aus dem "Bergbau" entstanden, als nach der Wende die Gründung der des Unternehmens anstand (13.02.1992), es steht also bald ein Jubiläum ins Haus. www.baural.de
Die Schwerpunkte liegen hierbei bei der Betonsanierung, Fassadensanierung, Sanierung von historischer Substanz, Natursteinarbeiten, Injektionen, Daueranker und Spritzbetonarbeiten. Bei vielen diesen Arbeiten braucht man Zusatzqualifikationen, die meist alle 2 bis 3 Jahre erneuert werden müssen, wenn man mit Spritzdüsen arbeitet. Ohne diese Zusatzqualifikation wird kein Arbeiter an die Sanierung einer Brücke gelassen, so Schinköth.
Natürlich fragte Froböse auch, wo gibt es Probleme. Die Suche nach geeigneten und interessierten Azubis gestaltet sich nicht leicht, so Schinköth. Nicht viele jungen Menschen wollen auf den Bau. Dabei liegt hier eine Zukunft. Gebaut und saniert werden muss auch in den nächsten 30 bis 40 Jahren noch. Die modernen Technologien 4.0 werden sich zwar in der Planung und Leitung auswirken, aber kaum auf dem Bau vor Ort. Wer sich jetzt für den Bauberuf entscheidet, hat eine Zukunft, so Schinköth.
Die Baural hat bei 40 Beschäftigten zur zeit zwei gewerbliche Azubis und ein kaufmännischen Azubi. Wir bekommen unsere Azubis von der Arbeitsagentur, aber auch über die Nestor in der Schachtstraße.
Probleme bereitet aber auch die Alterspyramide, wie auch im Kyffhäuserkreis insgesamt. Im Baugewerbe kann man nicht bis 67 Jahre arbeiten, oder noch länger, so die klare Ansage, die Froböse zu hören bekam.
Sollte ein Fingerzeig für die Politiker sein!





