Mi, 22:05 Uhr
02.11.2016
Thüringer HC
Viertelfinale des DHB-Pokals erreicht
Der Thüringer HC hat sich als erstes Team für das Viertelfinale des DHB-Pokals qualifiziert. Gegen die HSG Blomberg-Lippe kamen die Müller-Schützlinge zu einem ungefährdeten 31:20 (17:7). Erfolgreichste Werferin für den THC war Anika Niederwieser (7) - für die HSG Blomberg Lippe trafen Katarina Pavlovic und Alicia Stolle jeweils fünf Mal. Auffällig: Beide Teams verwandelten ihre Strafwürfe mit einer 100% Quote...
Die Gäste hatten schon vorab vermeldet, dass bei ihnen die Rückraumspielerinnen Gordana Mitrovic und Samara da Silva Vieira weiterhin ausfallen und ebenso Patricia Rodrigues noch nicht eingesetzt werden kann. Beim Thüringer HC muss nach wie vor Maria Kiedrowski mit ihrer Fußverletzung weiter pausieren.
Der Deutsche Meister konnte schon den ersten Angriff des Spiels mit Torerfolg abschließen - Katrin Engel vollendete per Strafwurf zum 1:0. Auf der Gegenseite parierte Dinah Eckerle. Die Anfangsphase war von einigen Fehlwürfen geprägt, aber beim THC gab es zumindest wieder Fernwurfgefahr durch den Rückraum, die zuletzt so schmerzlich vermisst wurde. In der 6. Minute gingen die Gäste aus Blomberg mit 2:1 in Führung. Kathrin Pichlmeier traf aus dem Rückraum.
Doch wenig später ging der THC wieder in Führung und gab diese erst einmal nicht mehr aus der Hand. In Unterzahl setzt sich Anika Niederwieser im 1-gegen-1 durch und traf zum 4:3. Der Gastgeber war nun im Spiel angekommen und der Rückraum strahlte erneut Torgefahr aus. Szimonetta Planeta und Anika Niederwieser erhöhten auf 6:3.
Die Abwehr stand heute stabil und sicher, so dass Blomberg kein richtiges Mittel zum Erfolg fand. So bauten die Thüringerinnen ihre Führung weiter aus. Crina Pintea erhöhte per Tempogegenstoß zum 9:4. Anika Niederwieser zeigte sich heute wieder treffsicher. Beim 12:6 erzielte sie bereits ihren fünften Treffer. Die Abwehr des Deutschen Meisters war endlich einmal wieder das gewohnte Bollwerk. Die Gäste verzweifelten, wenn einmal ein Ball durchkam, stand da immer noch Dinah Eckerle. 90 Sekunden vor dem Pausenpfiff erhöhte Iveta Luzumova auf die erste zweistellige Führung zum 17:7. Für Blomberg sollte es noch bitterer kommen. Lisa Klaunig erhielt nach Ablauf der Zeit den Freiwurf und traf Crina Pintea mitten ins Gesicht – was ihr nach dem Regelwerk die Rote Karte einbrachte. Mit 17:7 wurden die Seiten gewechselt.
Blomberg kam besser aus der Kabine und konnte durch zwei Strafwürfe auf 9:17 verkürzen. Trainer Herbert Müller wechselte ordentlich durch. Beate Scheffknecht und Anouk van de Wiel, die jetzt die Rückraumpositionen besetzten, merkte man in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit die fehlende Spielpraxis an. Herbert Müller hatte nach nicht einmal sechs Minuten genug gesehen. Er zog die Notbremse und nahm eine Auszeit. Die Gäste konnten weiter verkürzen. Katarina Pavlovic erzielte das 12:18. Niederwieser, Luzumova und Aguilar kamen noch einmal auf's Feld zurück und der THC konnte wieder auf 20:12 enteilen.
Der THC-Angriff zeigte jetzt wieder die Schwächen der letzten Wochen. Großchancen wurden verworfen, auch weil die Torfrau Melanie Veith tolle Paraden zeigte. Der Abstand blieb jetzt bei acht bis zehn Toren. Über die Stationen 22:14, 24:14 und 26:16 hatten die Thüringerinnen das Spiel jederzeit im Griff. Blomberg kämpfte gegen die drohende Klatsche und spielte nun munter mit. Der THC wechselte weiter durch. Anouk van de Wiel und auch Beate Scheffknecht erhielten eine weitere Chance. Scheffknecht konnte ihre Mitspielerinnen jetzt durch sehenswerte Pässe in Szene setzen. Van de Wiel knallte einen Rückraumkracher zum 30:20 ins gegnerische Gehäuse. Am Ende siegte der THC völlig verdient mit 31:20 und zieht damit in die Runde der letzten Acht ein.
Stephanie Lapp
Andrè Fuhr (HSG): Glückwunsch zu dem verdienten Sieg, auch in dieser Höhe. Ich bin beeindruckt, wie Ihr euer Team immer noch feiert, auch wenn ihr bereits mit 10 Toren führt. Unsere Leistung in der ersten Halbzeit ging gar nicht. Wir waren in jeder Situation zu spät. Die zweite Halbzeit war um so besser. Wir sehen uns nächste Woche.
Autor: redDie Gäste hatten schon vorab vermeldet, dass bei ihnen die Rückraumspielerinnen Gordana Mitrovic und Samara da Silva Vieira weiterhin ausfallen und ebenso Patricia Rodrigues noch nicht eingesetzt werden kann. Beim Thüringer HC muss nach wie vor Maria Kiedrowski mit ihrer Fußverletzung weiter pausieren.
Der Deutsche Meister konnte schon den ersten Angriff des Spiels mit Torerfolg abschließen - Katrin Engel vollendete per Strafwurf zum 1:0. Auf der Gegenseite parierte Dinah Eckerle. Die Anfangsphase war von einigen Fehlwürfen geprägt, aber beim THC gab es zumindest wieder Fernwurfgefahr durch den Rückraum, die zuletzt so schmerzlich vermisst wurde. In der 6. Minute gingen die Gäste aus Blomberg mit 2:1 in Führung. Kathrin Pichlmeier traf aus dem Rückraum.
Doch wenig später ging der THC wieder in Führung und gab diese erst einmal nicht mehr aus der Hand. In Unterzahl setzt sich Anika Niederwieser im 1-gegen-1 durch und traf zum 4:3. Der Gastgeber war nun im Spiel angekommen und der Rückraum strahlte erneut Torgefahr aus. Szimonetta Planeta und Anika Niederwieser erhöhten auf 6:3.
Die Abwehr stand heute stabil und sicher, so dass Blomberg kein richtiges Mittel zum Erfolg fand. So bauten die Thüringerinnen ihre Führung weiter aus. Crina Pintea erhöhte per Tempogegenstoß zum 9:4. Anika Niederwieser zeigte sich heute wieder treffsicher. Beim 12:6 erzielte sie bereits ihren fünften Treffer. Die Abwehr des Deutschen Meisters war endlich einmal wieder das gewohnte Bollwerk. Die Gäste verzweifelten, wenn einmal ein Ball durchkam, stand da immer noch Dinah Eckerle. 90 Sekunden vor dem Pausenpfiff erhöhte Iveta Luzumova auf die erste zweistellige Führung zum 17:7. Für Blomberg sollte es noch bitterer kommen. Lisa Klaunig erhielt nach Ablauf der Zeit den Freiwurf und traf Crina Pintea mitten ins Gesicht – was ihr nach dem Regelwerk die Rote Karte einbrachte. Mit 17:7 wurden die Seiten gewechselt.
Blomberg kam besser aus der Kabine und konnte durch zwei Strafwürfe auf 9:17 verkürzen. Trainer Herbert Müller wechselte ordentlich durch. Beate Scheffknecht und Anouk van de Wiel, die jetzt die Rückraumpositionen besetzten, merkte man in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit die fehlende Spielpraxis an. Herbert Müller hatte nach nicht einmal sechs Minuten genug gesehen. Er zog die Notbremse und nahm eine Auszeit. Die Gäste konnten weiter verkürzen. Katarina Pavlovic erzielte das 12:18. Niederwieser, Luzumova und Aguilar kamen noch einmal auf's Feld zurück und der THC konnte wieder auf 20:12 enteilen.
Der THC-Angriff zeigte jetzt wieder die Schwächen der letzten Wochen. Großchancen wurden verworfen, auch weil die Torfrau Melanie Veith tolle Paraden zeigte. Der Abstand blieb jetzt bei acht bis zehn Toren. Über die Stationen 22:14, 24:14 und 26:16 hatten die Thüringerinnen das Spiel jederzeit im Griff. Blomberg kämpfte gegen die drohende Klatsche und spielte nun munter mit. Der THC wechselte weiter durch. Anouk van de Wiel und auch Beate Scheffknecht erhielten eine weitere Chance. Scheffknecht konnte ihre Mitspielerinnen jetzt durch sehenswerte Pässe in Szene setzen. Van de Wiel knallte einen Rückraumkracher zum 30:20 ins gegnerische Gehäuse. Am Ende siegte der THC völlig verdient mit 31:20 und zieht damit in die Runde der letzten Acht ein.
Stephanie Lapp
Stimmen zum Spiel:
Herbert Müller (THC): Ich warne bereits jetzt vor nächster Woche. Wir haben schon mehrmals im Pokal mit zehn Toren gewonnen und die Woche darauf gegen das gleiche Team mit zehn Toren verloren. Wir haben gerade in der ersten Halbzeit heute eine tolle Leistung gezeigt.Andrè Fuhr (HSG): Glückwunsch zu dem verdienten Sieg, auch in dieser Höhe. Ich bin beeindruckt, wie Ihr euer Team immer noch feiert, auch wenn ihr bereits mit 10 Toren führt. Unsere Leistung in der ersten Halbzeit ging gar nicht. Wir waren in jeder Situation zu spät. Die zweite Halbzeit war um so besser. Wir sehen uns nächste Woche.
