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Fr, 14:26 Uhr
04.11.2016
Kommunalpolitik

SPD-Klausur tagte zur Gebietsreform

Nachdem die Thüringer Landesregierung die geplante neue Kreiseinteilung veröffentlichte, trafen sich die SPD/Grüne-Kreistagsfraktion und der SPD-Kreisvorstand zu einer gemeinsamen Klausurtagung, um sich über die Gebietsreform auszutauschen. Dazu erreichte kn diese Meldung der SPD...

Gleich zu Beginn der Sitzung stellte der Vorsitzende der Fraktion Matthias Strejc fest: „Mit dem neuen Kreis aus den Landkreisen Nordhausen und Sömmerda sowie dem Kyffhäuserkreis in der Mitte können wir aus unserer Sicht zufrieden sein. Deshalb stellen wir uns hinter den Vorschlag der Landrätin Antje Hochwind, im nächsten Kreistag einen Beschluss zu fassen, der dieses Ergebnis positiv würdigt.“ Dem ins Gespräch gebrachte Alternativvorschlag des Nordhäuser Landrates Matthias Jendricke, ein Kreis zu bilden aus dem Eichsfeld, Nordhausen und dem Kyffhäuserkreis, lehnen sowohl die Mitglieder der Kreistagsfraktion, als auch die Mitglieder des Kreisvorstandes ab. „Wir haben keinerlei Verknüpfungen mit dem Eichsfeld.“, so ein Teilnehmer der Klausurtagung.

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Als positiv wurde auch bewertet, dass durch diesen Vorschlag die Aussichten der Stadt Sondershausen gestiegen sind, Kreisstadt des neuen Großkreises zu werden. „Nordhausen ist Hochschulstandort und hat große Industriebetriebe. Auch Sömmerda ist wirtschaftlich stark. Hier könnte Sondershausen mit seiner geographischen Lage der Sitz der Hauptverwaltung werden.“, so die stellvertretende Kreisvorsitzende Dorothea Marx.

Einig waren sich die Teilnehmer auch, dass nun mit der Karten der neuen Kreise die Gemeinden ihre Anstrengungen vorantreiben können, mit Nachbarn über freiwillige Zusammenschlüsse zu reden. „Die Unsicherheit der fehlenden Kreisgrenzen gibt es nun nicht mehr. Somit können die Gemeinden nun miteinander reden, auch um sich die sogenannte „Hochzeitsprämie“ für freiwillige Zusammenschlüsse zu sichern.“, so Matthias Strejc abschließend.
Autor: khh

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Kommentare
geloescht.20250302
05.11.2016, 14:06 Uhr
Diese Selbstverständlichkeit irritiert.
Gibt es eine offizielle Zusage von Poppenhäger oder gar eine nicht veröffentlichte Geheimklausel in der causa Kreisstadtsitz?

Die SPD-Politiker*Innen tönen herum, als wäre Sondershausen alternativlos und bringen schon Argumente gegen Nordhausen und Sömmerda aufs Tablett.

Vorauseilendes Waffenklirren oder doch Insiderwissen...man darf gespannt sein.

Die Meinung der Bürger ist wie immer nicht gefragt. Wäre auch noch schöner, wenn Bodos kleines Schwänzchen...ok...korrekt seine Rute, selbstständig wedeln würde...wo doch sein Gebietsreform-Enddarm auch noch ein MHSP (Marx-Hochwind-Strejc-Parteigenosse) ist.
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