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Mi, 11:13 Uhr
09.11.2016
Ein Blick in die Statistik

596.000 mal vollstationär

Im Jahr 2015 wurden in den 44 Thüringer Krankenhäusern 595 836 Patienten vollstationär behandelt. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 1 688 Fälle bzw. 0,3 Prozent mehr als im Jahr 2014. Die meisten Menschen mussten wegen Kreislauferkrankungen stationär aufgenommen werden...

Von den 595 836 Krankenhausfällen wurden 10 929 Patienten am Aufnahmetag wieder aus dem Krankenhaus entlassen bzw. in ein anderes Krankenhaus verlegt (sogenannte Stundenfälle).

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Der häufigste Grund für einen Krankenhaus-
aufenthalt war eine Erkrankung des Kreislaufsystems. Fast jeder sechste Patient (92 088 Fälle bzw. 15,5 Prozent) wurde mit dieser Diagnose vollstationär behandelt. Im Vergleich zum Jahr 2014 sank die Zahl der Behandlungen bei diesem Krankheitsbild um 1 592 Fälle bzw. 1,7 Prozent. Mit der Hauptdiagnose Neubildungen erhielten 63 238 Patienten bzw. 10,6 Prozent eine vollstationäre Behandlung. Das sind 0,3 Prozent bzw. 205 Fälle mehr als im Vorjahr. Darunter wurden 52 083 Krankenhausfälle bzw. 82,4 Prozent wegen bösartiger Neubildungen verzeichnet; 656 Fälle bzw. 1,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Während im Jahr 2014 bei der Zahl der Erkrankungen des Atmungssystems der höchste Rückgang (6,6 Prozent) im Vergleich zum Jahr 2013 zu verzeichnen war, stieg die Zahl dieser Behandlungsfälle im Jahr 2015 um 8,0 Prozent und verzeichnet gleichzeitig den höchsten Anstieg im Vergleich zum Jahr 2014.

Von den 595 836 Thüringer Krankenhausfällen insgesamt hatten 547 870 Patienten bzw. 91,9 Prozent ihren Wohnsitz in Thüringen, 46 944 Patienten wohnten in einem anderen Bundesland und in 1 022 Fällen hatten die Patienten ihren Wohnsitz im Ausland.
Mehr als die Hälfte der vollstationär entlassenen Patienten (327 589 Fälle bzw. 55 Prozent) war älter als 60 Jahre. Allein 12,7 Prozent (75 816 Fälle) der Patienten war im Alter von 75 bis unter 80 Jahren. Kinder im Alter bis zu 5 Jahren wurden in 35 720 Fällen (6,0 Prozent) vollstationär im Krankenhaus behandelt.
Autor: red

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