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Do, 11:54 Uhr
10.11.2016
Offener Brief an Innenminister

Hilferuf einer jungen Polizistin

Eine junge Polizistin aus Nordthüringen hat einen offenen Brief an Thüringens Innenminister Holger Poppenhäger. Die Polizeibeamtin, die im Unstrut-Hainich-Kreis ihren Dienst tut, beklagt in dem Brief...


... vor allem den Personalabbau sowie den steigenden Altersdurchschnitt. In ihrer Dienstgruppe betrage das Durchschnittsalter mehr als 48 Jahre. Immer mehr Bürger würden sich fragen, was für eine Pensionärstruppe da zum Einsatz anrücke?

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Die junge Frau macht sich große Sorgen, denn immer häufiger komme es vor, dass Polizisten bei Einsätzen verletzt werden. Beleidigungen und Beschimpfungen seien bereits länger an der Tagesordnung.

“Wir sind froh, wenn wir gesund nach jeder Schicht gesund nach Hause kommen”, schließt die Frau ihren Hilferuf. Hintergrund ist die Tatsache, dass in diesem Jahr lediglich 155 neuen Polizeibeamte eingestellt werden sollen, in Sachsen-Anhalt seien es dagegen 240, in Hessen gar fast 900.

Den Brief können Sie hier downloaden.
Autor: red

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Kommentare
Paulinchen
10.11.2016, 12:58 Uhr
Wovon sollen denn neue, ....
...junge Polizisten bezahlt werden, wenn doch die Konten der Spitzenpolitiker niemals gefüllt werden. Man könnte durchaus von NIMMERSATT-Mentalität sprechen. Oder, wie einst der BASTA-Kanzler sagte: "Raffkes sind auch unter uns."

Denen ist doch völlig gleich, ob die Sicherheit für den "kleinen Mann/Frau noch gewährleistet ist, Hauptsache für die ist doch nur, dass ihre Häuser 24 h am Tag bewacht werden und wenn sie privat (manchmal auch dienstlich) unterwegs sind, rollen die schwarzen Limousinen vorn weg und hinterher. Da ist doch die Welt in Ordnung, oder?

Mir ist im Moment nicht bekannt, von wem dieses Sprichwort stammt, aber es passt hier vorzüglich hin: "Geld versaut den Charakter!!"

Vielleicht gibt es aber demnächst noch ein neues Ministerium in Erfurt. Zum Beispiel eines, welches darauf achtet, dass niemand sich negativ über Sozialtouristen äußert. Vielleicht spart der Innenminister schon das Gehalt dafür bei der Polizei ein.
Wolfi65
11.11.2016, 12:01 Uhr
Anscheinend überfordert
Hier ist wohl eine Polizeibeamtin an ihre Belastungsgrenze gestoßen?
Da hilft wohl nur noch ein Wechsel in die freie Wirtschaft.
Ob dieser eine körperliche und geistige Entlastung bringt, bleibt in Frage zu stellen, denn in diesen Bereichen wird die Belegschaft auch nur auf Verschleiß gefahren, nur mit dem Unterschied, nicht unkündbar zu sein.
Man kann sich dort auch nicht wegen Überforderung an den Innenminister wenden.
Zwar ist mir klar, dass dieser der oberste Dienstherr ist, aber ihm werden die geschilderten Probleme nicht ganz unbekannt sein.
So hat auch jeder Staatsdiener sein Päckchen zu tragen.
Geschenkt gibt es in der BRD Scheindemokratie nichts.
Deswegen bleibt wohl nur das Durchhalten bis zum bitteren Ende, oder die Frühpension.
milfhunter
11.11.2016, 14:52 Uhr
Holger Poppenhäger
wer so einen dienstherrn hat, der braucht keine feinde mehr! ich erinnere hier nur mal an den 10.3.2016, als während einer willkommensdemo von linksextremen in jena sich zwei thüringer polizisten dazu hinreißen ließen, eine ausgabe der zeitung "compact" mit dem portrait von frauke petry in die windschutzscheibe ihres einsatzfahrzeuges zu stellen. zwei tage später wurden diese beiden polizisten nach wüsten protesten der mainstreammedien strafversetzt und herr poppenhäger hatte wieder seine ruhe. was dem herrn innenminister scheinbar am allerwertesten vorbei ging, war die tatsache, dass diese willkommensdemo der linksextremen in jena in einer gewaltorgie gegen die staatsmacht ausartete. da wurden ausgerechnet die polizisten, welche die demo-teilnehmer schützen sollten, von diesen durch die straßen gejagd wie schlachtvieh. dazu schwieg herr poppenhäger genauso, wie er zu den inzwischen fast täglich stattfindenden gewalttätigen angriffen von "flüchtlingen" gegen polizeibeamte schweigt. natürlich kann man wie WOLFI65 der ansicht sein, "warum beschwert ihr euch denn? ihr seid doch verbeamtet!". aber selbst der dümmste polizist hat das recht auf eine menschenwürdige behandlung und die sehe ich durch diesen innenminister akut gefährdet.
x-tus
17.11.2016, 10:14 Uhr
hilferuf berechtigt
hallo liebe mit kommentatoren

lange habe ich mich nicht mehr zu wort gemeldet , doch dieser offene brief der polizistin zeigt doch nur was faul ist ..nicht im staate dänemark .... nein im staate deutschland allgemein , da werden interne dienstanweisungen herausgegeben das in gewissen fällen keine ermittlungen laufen sollen , das bestimmte straftaten anders benannt werden sollen , wenn man dann wie ich das gespräch mit beamten sucht und sich ungezwungen unterhält wird der erschreckende einblick noch tiefer und offenbahrt uns die katastrophalen zustände die gegenwärtig bei der polizei herrschen .. neulich der artikel über krankschreibungen in der laufenden schicht nach einem einsatz der mühlhäuser beamten in bad langensalza , eine nicht abreissen wollende einbruchserie wie sie der lk nordhausen bisher noch nicht sah , usw. usw . ----- ja meine damen und herren nordhausen hat im oktober mit den vorfällen im bezug einbruchs und diebstaldelikte selbst erfurt überholt , ein trauriger rekord --- aber wen wundert es denn wenn zb in der nachtschicht für den bereich nordhausen nur zwei funkstreifen mit besatzung zu verfügung stehen , viele beamte wegen der dauerbelastung durch 16 stunden schichten dann wegen krankheit ausfallen ??? mich nicht ....ganz ehrlich und dann wird vor ,,bürgerwehren" gewarnt die freiwillig streife gehen und ein auge auf das eigentum der menschen haben ? was bitte soll man denn tun wenn schon auf einer klitsche wie in ndh am hellerlichten tage eine ganze serie von einbrüchen verübt wird ??? ... die soll mal ein kleiner einblick in das alltagsgeschehen sein damit einige vieleicht endlich mal erkennen was sie mit ihren sparmassnahmen für einen mist verzapft haben , ich wünsche allen unseren polizeibeamten die im krankenstand sind baldige genesung und denen die noch durchhalten das sie ihre schichte unversehrt überstehen mögen ..liebe polizei wenn ihr zb zu zweit in eine bedrängniss geratet aus der ihr euch vieleicht nicht allein befreien könnt ruft doch selber einmal nach hilfe ..ich für meinen teil wüsste das ich ihnen dann sofort und ohne zögern zur seite stünde denn wer soll mir denn helfen wenn ich einmal in not gerate wenn nicht sie ???

einen hoffentlich einbruchfreien tag für alle wünscht euer x-tus
Gothe
17.11.2016, 11:42 Uhr
RÜCKLÄUFIGE KRIMINALSTATISTIK
Wie kann denn das nur sein bei einer rückläufigen Kriminalstatistik?!
netzonk
17.11.2016, 22:32 Uhr
Jammern hilft nicht .....
Hilferuf einer jungen Polizistin !

Ist das noch lustig ? 1000 de Opfer von steigender Verbrechenszahl sollten da rufen denke ich.
Mehr Polizei ist nicht das "Allheilmittel" sondern aufdecken der Ursachen.

Danke
Günther Hetzer
18.11.2016, 08:31 Uhr
@Netzonk
Ich weiß nicht inwieweit Sie den Artikel gelesen und vor allem verstanden haben. Denn der jungen Dame geht es wahrscheinlich nicht darum mit der Personalaufstockung der aktuellen gestiegenen Kriminalität Herr zu werden, sondern der Überbelastung, die aktuell vorherrscht, angemessen zu begegnen.

Natürlich sollte man stets versuchen Präventivmaßnahmen anzugehen um einen weiteren anstieg zu verhindern. Jedoch ist es nun mal Fakt, dass man die aktuelle und JETZT bestehende Überbelastung, nur mit mehr Personal in den Griff bekommt. Um dauerhaft einen spürbaren Rückgang an Kriminalität zu schaffen, bedarf es dann eben doch Zeit und einige andere Zutaten.
Somit hat dieser Hilferuf ja rein gar nichts mit "Jammern" oder Ähnlichem zu tun.

"... das "Allheilmittel" sondern aufdecken der Ursachen...."
Dazu sei gesagt, die Ursachen sind doch bekannt. Jedoch werden diese auch künftig weiterbestehen. (Schengen, mangelnder Integrationsdruck, soziale Ungleichheit, etc.)
Gewöhnen Sie sich dran und hoffen Sie das in puncto Polizei und Sicherheit nicht noch mehr gespart wird. Die Zeiten werden nicht einfacher....
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