Do, 18:23 Uhr
24.11.2016
Neues aus Oldisleben
Erlebnistour in die Geschichte
Volleyballer aus Oldisleben besuchen Großherzog Wilhelm Ernst von Sachsen-Weimar-Eisenach, oder anders gesagt, Auf den Spuren des Kalibergbaus in Oldisleben"...
Ende Oktober, eine Lücke in der Wolkendecke und ein gut vorbereitetes Programm - so die Rahmenbedingungen für rund 40 Volleyballer zur Themenwanderung Auf den Spuren des Kalibergbaus in Oldisleben – Teil 1. Mit einem aufschlussreichen Bildervortrag führte Ulrich Arnold in das Thema ein und sorgte für einiges Staunen besonders über Größe und Umfang des Kaliwerkes Gewerkschaft Großherzog Wilhelm Ernst, das vor über 100 Jahren errichtet wurde.
Der Vortrag, orientiert am geplanten Wanderweg, hatte das Kaliwerk auf dem Gelände der heutigen Gemeinschaftsschule – auch unter Schachtschule bekannt -, Schacht II im Haintal und Schacht I – Möllendorf – mit Nebenanlagen und Kaue zum Schwerpunkt.
Im Hintergrund: das Gelände der ehemaligen Fabrikanlagen (Schachtschule)
Kurz vor dem Einfahren, in unserem Fall Wandern, wurde traditionsgemäß ein Anbiss mit Fettbemme, Gurke und Schachtschnaps gereicht. Dann starten wir und die erste Etappe führte direkt auf der Trasse der Transportseilbahn hinauf zum Wartenberg (siehe Foto 1) und dann bis zum Gelände von Schacht II. Fundamente, die Ruine der Kaue, Schachtdeckel und Pförtnerhaus (Foto 2) zeugen noch heute von der wirtschaftlichen Blüte jener Zeit.
Um der Wanderung auch eine angemessene Streckenlänge zu verleihen, liefen wir in einem Bogen über die Salzstraße, deren Geschichte allerdings nicht in Verbindung zur Salzgewinnung in Oldisleben steht und wesentlich weiter zurück reicht.
An Schacht I - Möllendorf bekamen wir noch einen Überblick über Nebenangebäude und Kaue der Anlage bevor wir die Baustelle Rückbau und Verfüllung der rund 600 Meter tiefen Schachtröhre anschauten.
Die letzte Etappe, entlang der ehemaligen Grubenbahn, führte uns zurück zum Ausgangspunkt an der Schachtschule. Der Clubraum der Turnhalle wurde zum Füllort. Eine Vesper, natürlich mit Salzbraten, ein Filmvortrag von Klaus-Dieter Mocke und Musik von Herbert Müller rundeten diesen ereignisreichen Tag ab.
Thomas Wolff
Pförtnerhaus an Schacht II - Haintal
Autor: khhEnde Oktober, eine Lücke in der Wolkendecke und ein gut vorbereitetes Programm - so die Rahmenbedingungen für rund 40 Volleyballer zur Themenwanderung Auf den Spuren des Kalibergbaus in Oldisleben – Teil 1. Mit einem aufschlussreichen Bildervortrag führte Ulrich Arnold in das Thema ein und sorgte für einiges Staunen besonders über Größe und Umfang des Kaliwerkes Gewerkschaft Großherzog Wilhelm Ernst, das vor über 100 Jahren errichtet wurde.
Der Vortrag, orientiert am geplanten Wanderweg, hatte das Kaliwerk auf dem Gelände der heutigen Gemeinschaftsschule – auch unter Schachtschule bekannt -, Schacht II im Haintal und Schacht I – Möllendorf – mit Nebenanlagen und Kaue zum Schwerpunkt.
Im Hintergrund: das Gelände der ehemaligen Fabrikanlagen (Schachtschule)
Kurz vor dem Einfahren, in unserem Fall Wandern, wurde traditionsgemäß ein Anbiss mit Fettbemme, Gurke und Schachtschnaps gereicht. Dann starten wir und die erste Etappe führte direkt auf der Trasse der Transportseilbahn hinauf zum Wartenberg (siehe Foto 1) und dann bis zum Gelände von Schacht II. Fundamente, die Ruine der Kaue, Schachtdeckel und Pförtnerhaus (Foto 2) zeugen noch heute von der wirtschaftlichen Blüte jener Zeit.
Um der Wanderung auch eine angemessene Streckenlänge zu verleihen, liefen wir in einem Bogen über die Salzstraße, deren Geschichte allerdings nicht in Verbindung zur Salzgewinnung in Oldisleben steht und wesentlich weiter zurück reicht.
An Schacht I - Möllendorf bekamen wir noch einen Überblick über Nebenangebäude und Kaue der Anlage bevor wir die Baustelle Rückbau und Verfüllung der rund 600 Meter tiefen Schachtröhre anschauten.
Die letzte Etappe, entlang der ehemaligen Grubenbahn, führte uns zurück zum Ausgangspunkt an der Schachtschule. Der Clubraum der Turnhalle wurde zum Füllort. Eine Vesper, natürlich mit Salzbraten, ein Filmvortrag von Klaus-Dieter Mocke und Musik von Herbert Müller rundeten diesen ereignisreichen Tag ab.
Thomas Wolff
Pförtnerhaus an Schacht II - Haintal

