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Do, 07:17 Uhr
22.12.2016
Neues aus Sondershausen

Gedanken zu einer Kulturstadt

In der Stadtratssitzung Sondershausen am 1. Dezember 2016 hatte Stadtrat Gerhard Axt einige Gedanken zur Stadt Sondershausen geäußert, die er jetzt kn in Schriftform zur Verfügung stellte...

Sehr geehrte Damen und Herren,
Weihnachten steht vor der Tür und das Jahr neigt sich zu Ende.
Deshalb einige besinnliche Gedanken:

Sondershausen war ab 1. Oktober 1912 laut Landesgesetz eine kreisfreie Stadt und unterstand nicht mehr dem Landratsamt, sondern bis 1. Oktober 1922 direkt dem Ministerium der Unterherrschaft Schwarzburg - Sondershausen.

Der Sondershäuser Lehrer, Heimatforscher, Museumsdirektor und Mundartexperte Edmund Döring (1860 - 1938) sagte dereinst:
„Was in unserer Stadt geschieht, hängt doch mehr oder weniger von den unbeschränkten Wünschen der zeitweiligen Herrschaft ab.“

Goethe schrieb als Minister 1779: „Mit den Leuten leb` ich, red` ich und lass` mir erzählen. Wie anders sieht auf dem Platz aus, was geschieht, als wenn es durch die Filtertrichter der Ämter eine Weile läuft. Es gehen mir wieder viele Lichter auf...“

Ein Bürger schrieb mir dieser Tage:
„Was ist das für eine Entwicklung in der Kulturstadt Sondershausen?

Kultur ist eine der wenigen Dinge, die hier tragen könnten. Dabei gibt es keine Kulturverwaltung als Amt mehr und der Stadtrat hat einen Kulturausschuss, der diesen Namen nicht verdient.“

Die Musikstadt Sondershausen ohne Kulturamt:
Das ist ein Unding!
War es ein gutes oder ein schlechtes Jahr?
Diese Frage muss jeder für sich beantworten.
Es war ein Schaltjahr!

Die Bürgerinnen und Bürger draußen vor der Tür haben wieder fleißig und hart gearbeitet.
Aber es wurde auch viel kaputt gemacht, was funktionierte, und viele sind von uns gegangen, die uns lieb waren.
Im Namen der NUBI wünsche ich Ihnen eine schöne Vorweihnachtszeit, ein geruhsames Weihnachtsfest und für 2017 viel Gesundheit und Erfolg.

Gerhard Axt
Mitglied des Stadtrates
Autor: khh

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