Fr, 18:06 Uhr
23.12.2016
kn-Forum
Vorwärts immer...
Die Diskussion nach dem Anschlag in Berlin ist entfacht und dreht sich vorwiegend um das Thema Sicherheit. Neu ist das nicht, jedoch die Umsetzung lässt leider immer auf sich warten, so ein Leser im Forum...
Man müsste, sollte, wir werden, sind da hoch im Kurs. Wir da draussen, so sagt man doch, also die Bürger sollen mehr Sicherheit bekommen. Weggesparte Polizei usw. rächen sich nun. Erstaunlich was so alles ans Tageslicht bei der Abschiebepraxis kommt. Der mögliche Attentäter von Berlin ist da nur ein Beispiel. Da ist Versagen noch eine vornehme Beschreibung.
Ich vermisse, dass über die Ursachen des zunehmenden Terrorismus wenig gesprochen wird. Vor 15 Jahren zog die westliche Welt. unter Führung der USA in den Krieg gegen den Terrorismus. Nicht nur eine Kette von Fehlschlägen und Kriegsverbrechen säumen diesen Weg, sondern der Krieg hat Krisenherde hervorgebracht, die uns an den Rand einer Katastrophe führen. Die damit einher gehenden Probleme überrollen uns in Größenordnungen.
Am deutlichsten zeigt sich das an der Flüchtlingkrise. Schlimm, dass sich die Terroranschläge häufen. Natürlich ist die Regierung verpflichtet für mehr Sicherheit ihrer Bürger zu sorgen. Wann aber werden endlich konsequent die Ursachen bekämpft? Also Schluss mit dem Säbelrasseln und der Einteilung der Welt nach Gut und Böse, je nach Interessenlage des Westens. Wenn ich da Frau vor der Leyen bei ihrem Pflichtbesuch in Afghanistan höre, wird sich daran wohl nichts ändern. Im Gegenteil Deutschland wird weiter in Richtung Führungsrolle marschieren.
Also Geld in Rüstung, Auslandseinsätze in den bekannten Krisengebieten und wir werden weiter die "Probleme" ernten. Wer nicht mit uns ist, ist gegen uns wird mit westlichen Werten umschrieben. So kann es doch nicht weiter gehen und auf Trump warten was der so will, ist Zeichen der eigenen Unfähigkeit. Endlich Zeichen für eine andere Politik setzen wäre ein Weg der Hoffnung und Sicherheit.
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Autor: khhMan müsste, sollte, wir werden, sind da hoch im Kurs. Wir da draussen, so sagt man doch, also die Bürger sollen mehr Sicherheit bekommen. Weggesparte Polizei usw. rächen sich nun. Erstaunlich was so alles ans Tageslicht bei der Abschiebepraxis kommt. Der mögliche Attentäter von Berlin ist da nur ein Beispiel. Da ist Versagen noch eine vornehme Beschreibung.
Ich vermisse, dass über die Ursachen des zunehmenden Terrorismus wenig gesprochen wird. Vor 15 Jahren zog die westliche Welt. unter Führung der USA in den Krieg gegen den Terrorismus. Nicht nur eine Kette von Fehlschlägen und Kriegsverbrechen säumen diesen Weg, sondern der Krieg hat Krisenherde hervorgebracht, die uns an den Rand einer Katastrophe führen. Die damit einher gehenden Probleme überrollen uns in Größenordnungen.
Am deutlichsten zeigt sich das an der Flüchtlingkrise. Schlimm, dass sich die Terroranschläge häufen. Natürlich ist die Regierung verpflichtet für mehr Sicherheit ihrer Bürger zu sorgen. Wann aber werden endlich konsequent die Ursachen bekämpft? Also Schluss mit dem Säbelrasseln und der Einteilung der Welt nach Gut und Böse, je nach Interessenlage des Westens. Wenn ich da Frau vor der Leyen bei ihrem Pflichtbesuch in Afghanistan höre, wird sich daran wohl nichts ändern. Im Gegenteil Deutschland wird weiter in Richtung Führungsrolle marschieren.
Also Geld in Rüstung, Auslandseinsätze in den bekannten Krisengebieten und wir werden weiter die "Probleme" ernten. Wer nicht mit uns ist, ist gegen uns wird mit westlichen Werten umschrieben. So kann es doch nicht weiter gehen und auf Trump warten was der so will, ist Zeichen der eigenen Unfähigkeit. Endlich Zeichen für eine andere Politik setzen wäre ein Weg der Hoffnung und Sicherheit.
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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