Do, 11:12 Uhr
26.01.2017
ADFC aktuell
Neue Radwege sollen erschlossen werden
In der letzten Woche traf sich der ADFC Kyffhäuserkreis zu seiner Jahreshauptversammlung. Über was die Radfahrer diskutiert haben, darüber sprach kn mit dem Vorsitzenden Hans-Christoph Schmidt...
Die organisierten Radfahrer des Kyffhäuserkreises begrüßten ausdrücklich die Pläne des Landratsamtes, den "Radweg in die Steinzeit" zu bauen, um nach Süden eine Verbindung nach Sömmerda zu bekommen.
Es wurde aber auch über andere Radwege diskutiert, die unbedingt in Angriff genommen werden müssten. So wurde auf die Pläne hingewiesen, dass das Nordthüringer Straßenbauamt einen straßenbegleitenden Radweg von Kleinfurra noch Nohra planen wird.
In Gesprächen mit dem Bürgermeister von Sondershausen, Joachim Kreyer (CDU) wurde Druck gemacht, dass die Stadt Sondershausen Einfluss nimmt, dass es auch einen einen Anschluss von Kleinfurra nach Großfurra geben sollte. Da es über die Schachtstraße Sondershausen einen Radweg bis nach Großfurra gibt (auch wenn vom Zustand her im teils mäßigen Zustand), wäre das der Ansatz für den Wippertalradweg.
Ein weiteres Diskussionsthema war ein Radweg nach Nordhausen, der unbedingt notwendig ist, war die Meinug in der Runde.
Zur Zeit sind zwei Varianten in der Diskussion:
- Radweg durchs Tal über Kleinfurra in Richtung Nordhausen. Die Variante ist aber mit einem erheblichen Umweg von fast 15 Kilometer "belastet".
- Da die Planungen für einen 3- oder 4 spurigen Ausbau der B4 noch Nordhausen laufen, sollte dann auch ein straßenbegleitender Radweg ins Auge gefasst werden.
Der ADFC will über Kreisverwaltung und Stadtverwaltung Sondershausen entsprechend Druck machen.
Mit der Kreisverwaltung Kyffhäuserkreis steht der ADFC auch wegen einer anderen Radwegverbindung im Gespräch. Es geht um eine Radwegverbindung von Oberspier über Greußen bis nach Straußfurt. Diese Lücke fehlt, um die Landeshauptstadt Erfurt sicher mit dem Fahrrad erreichen zu können.
Kommentar kn:
Über die fehlende Radverbindung von Erfurt bis Nordhausen hat kn schon öfter geschrieben und keine Möglichkeit ausgelassen, Minister und Staatssekretäre auf diesen Umstand hinzuweisen.
Es ist ein echtes Manko des Verkehrswegeplan für die nächsten Jahre, kaum Mittel für den Ausbau von straßenbegleitenden Radwegen an Bundesstraßen eingearbeitet sind. Die paar Millionen sind lächerlich im Vergleich zu den vielen Milliarden für die Autofahrer! Hier sollten sich die Bundestagsmitglieder und Landtagsmitglieder stärker einbringen.
Aber nicht nur über Fernverbindungswege mit dem Rad wurde diskutiert. Unklar und in der Diskussion mit der Stadtverwaltung ist man, in einigen Punkten:
- Wie soll die Anbindung des Bahnhofs Sondershausen an die Innenstadt erfolgen. Das ist wichtig später auch für Schüler, wenn die Franzbergschule neugebaut wird.
Blick in den noch mit Schnee und Eis bedeckten Unstrut-Werra-Radeg (UWR) aus Richtung Possenallee.
- Auch die Anbindung des UWR an die Innenstadt ist wieder unsicher. Zwar weist der Wegweiser vom UWR in Richtung Göldnerstraße, so Schmidt, aber die ist in einem für Radfahrer ungenügenden Zustand und auch die Anbindung an die Innenstadt problematisch. Die Überlegungen gehen wieder über die Possenallee in Richtung Innenstadt.
Derzeit erarbeitet die Stadtverwaltung eine neue Radwegskonzeption für die Stadt Sondershausen. Der ADFC steht mit der Stadt in Verbindung, so Schmidt, Einzelheiten dazu gab es aber nicht.
Autor: khhDie organisierten Radfahrer des Kyffhäuserkreises begrüßten ausdrücklich die Pläne des Landratsamtes, den "Radweg in die Steinzeit" zu bauen, um nach Süden eine Verbindung nach Sömmerda zu bekommen.
Es wurde aber auch über andere Radwege diskutiert, die unbedingt in Angriff genommen werden müssten. So wurde auf die Pläne hingewiesen, dass das Nordthüringer Straßenbauamt einen straßenbegleitenden Radweg von Kleinfurra noch Nohra planen wird.
In Gesprächen mit dem Bürgermeister von Sondershausen, Joachim Kreyer (CDU) wurde Druck gemacht, dass die Stadt Sondershausen Einfluss nimmt, dass es auch einen einen Anschluss von Kleinfurra nach Großfurra geben sollte. Da es über die Schachtstraße Sondershausen einen Radweg bis nach Großfurra gibt (auch wenn vom Zustand her im teils mäßigen Zustand), wäre das der Ansatz für den Wippertalradweg.
Ein weiteres Diskussionsthema war ein Radweg nach Nordhausen, der unbedingt notwendig ist, war die Meinug in der Runde.
Zur Zeit sind zwei Varianten in der Diskussion:
- Radweg durchs Tal über Kleinfurra in Richtung Nordhausen. Die Variante ist aber mit einem erheblichen Umweg von fast 15 Kilometer "belastet".
- Da die Planungen für einen 3- oder 4 spurigen Ausbau der B4 noch Nordhausen laufen, sollte dann auch ein straßenbegleitender Radweg ins Auge gefasst werden.
Der ADFC will über Kreisverwaltung und Stadtverwaltung Sondershausen entsprechend Druck machen.
Mit der Kreisverwaltung Kyffhäuserkreis steht der ADFC auch wegen einer anderen Radwegverbindung im Gespräch. Es geht um eine Radwegverbindung von Oberspier über Greußen bis nach Straußfurt. Diese Lücke fehlt, um die Landeshauptstadt Erfurt sicher mit dem Fahrrad erreichen zu können.
Kommentar kn:
Über die fehlende Radverbindung von Erfurt bis Nordhausen hat kn schon öfter geschrieben und keine Möglichkeit ausgelassen, Minister und Staatssekretäre auf diesen Umstand hinzuweisen.
Es ist ein echtes Manko des Verkehrswegeplan für die nächsten Jahre, kaum Mittel für den Ausbau von straßenbegleitenden Radwegen an Bundesstraßen eingearbeitet sind. Die paar Millionen sind lächerlich im Vergleich zu den vielen Milliarden für die Autofahrer! Hier sollten sich die Bundestagsmitglieder und Landtagsmitglieder stärker einbringen.
Aber nicht nur über Fernverbindungswege mit dem Rad wurde diskutiert. Unklar und in der Diskussion mit der Stadtverwaltung ist man, in einigen Punkten:
- Wie soll die Anbindung des Bahnhofs Sondershausen an die Innenstadt erfolgen. Das ist wichtig später auch für Schüler, wenn die Franzbergschule neugebaut wird.
Blick in den noch mit Schnee und Eis bedeckten Unstrut-Werra-Radeg (UWR) aus Richtung Possenallee.
- Auch die Anbindung des UWR an die Innenstadt ist wieder unsicher. Zwar weist der Wegweiser vom UWR in Richtung Göldnerstraße, so Schmidt, aber die ist in einem für Radfahrer ungenügenden Zustand und auch die Anbindung an die Innenstadt problematisch. Die Überlegungen gehen wieder über die Possenallee in Richtung Innenstadt.
Derzeit erarbeitet die Stadtverwaltung eine neue Radwegskonzeption für die Stadt Sondershausen. Der ADFC steht mit der Stadt in Verbindung, so Schmidt, Einzelheiten dazu gab es aber nicht.
