Do, 14:00 Uhr
26.01.2017
Meldungen aus dem Landratsamt
TBC in Sondershausen entdeckt
In einem Schreiben des Landratsamts Kyffhäuserkreis an die Eltern der Regelschule Östertal in Sondershausen wurde heute mitgeteilt, dass ein Fall von TBC entdeckt wurde. Dazu erreichten kn folgende Informationen aus dem Landratsamt (Update vom 27.01.2017)
Update vom 27.012017
André Rossmann, der Direktor der Östertalschule, informierte, das sich der Schüler, der einen TBC Erkrankung hinter sich hatte, nur neun Tage an der Östertalschule zur Probeeinschulung befand und den größten Teil im staatlichen Berufsschulzentrum in Sondershausen zur Ausbildung war. Update
Verwaltungsleiter Dr. Heinz-Ulrich Thiele informierte um was es genau ging: Im Mai war ein junger Flüchtling aus Nordafrika als minderjähriger unbegleiteter Ausländer (UMA) in die zentrale Aufnahmestelle in Gießen aufgenommen und dort auch entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen überprüft und auch für gesund befunden.
Von dort kam er in den Kyffhäuserkreis und wurde in einer zentralen Unterbringung in Berka (Trägerwerk Soziale Dienste) betreut. Im Sommer gab es eine freiwillige Untersuchung durch das Gesundheitsamt des Kyffhäuserkreis, bei der auch keine gesundheitlichen Probleme erkannt wurde, weil der UMA auch keinerlei gesundheitlich Probleme zeigte, weder Husten, Auswurf oder Fieber, wie Dr. Thiele informierte.
Als der UMA (17 Jahre alt) in einem Gespräch erwähnte, dass es mal als Kind TBC hatte, wurden im Dezember nochmals umfangreiche Untersuchungen durch das Gesundheitsamt durchgeführt. Dabei wurde drei verschiedene Untersuchungsmethoden angewendet.
Die im Dezember durchgeführte Blutuntersuchung ergab keinen positiven Befund. Auch ein Röntgen das veranlasst wurde, ergab keinen Befund. Bei einer Sputumuntersuchung (zu deutsch Spucke) gab es auch unter dem Mikroskop keinerlei Befunde. Erst als mit dem Speichel eine Kultur angelegt wurde, fand man die TBC-Erreger, was am 10. Januar geschah.
Der UMA wurde daraufhin sofort in die Fachklinik für Atemwegserkrankungen nach Neustadt im Landkreis Nordhausen gebracht, wo er zurzeit auch behandelt wird.
Es wird von den Medizinern eingeschätzt, dass nur eine sehr gering Ansteckungsgefahr bestand. Trotzdem werden jetzt alle Kontaktpersonen untersucht. Der UMA war unter anderem zeitweise an der RS Östertal zur Probe eingeschult (neun Tage) und machte jetzt ein berufsvorbereitendes Jahr in Sondershausen am Staatlichen Berufsschulzentrum Sondershausen. Das Landratsamt wird die weitere Entwicklung verfolgen und informieren, so Dr. Thiele.
Autor: khhUpdate vom 27.012017
André Rossmann, der Direktor der Östertalschule, informierte, das sich der Schüler, der einen TBC Erkrankung hinter sich hatte, nur neun Tage an der Östertalschule zur Probeeinschulung befand und den größten Teil im staatlichen Berufsschulzentrum in Sondershausen zur Ausbildung war. Update
Verwaltungsleiter Dr. Heinz-Ulrich Thiele informierte um was es genau ging: Im Mai war ein junger Flüchtling aus Nordafrika als minderjähriger unbegleiteter Ausländer (UMA) in die zentrale Aufnahmestelle in Gießen aufgenommen und dort auch entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen überprüft und auch für gesund befunden.
Von dort kam er in den Kyffhäuserkreis und wurde in einer zentralen Unterbringung in Berka (Trägerwerk Soziale Dienste) betreut. Im Sommer gab es eine freiwillige Untersuchung durch das Gesundheitsamt des Kyffhäuserkreis, bei der auch keine gesundheitlichen Probleme erkannt wurde, weil der UMA auch keinerlei gesundheitlich Probleme zeigte, weder Husten, Auswurf oder Fieber, wie Dr. Thiele informierte.
Als der UMA (17 Jahre alt) in einem Gespräch erwähnte, dass es mal als Kind TBC hatte, wurden im Dezember nochmals umfangreiche Untersuchungen durch das Gesundheitsamt durchgeführt. Dabei wurde drei verschiedene Untersuchungsmethoden angewendet.
Die im Dezember durchgeführte Blutuntersuchung ergab keinen positiven Befund. Auch ein Röntgen das veranlasst wurde, ergab keinen Befund. Bei einer Sputumuntersuchung (zu deutsch Spucke) gab es auch unter dem Mikroskop keinerlei Befunde. Erst als mit dem Speichel eine Kultur angelegt wurde, fand man die TBC-Erreger, was am 10. Januar geschah.
Der UMA wurde daraufhin sofort in die Fachklinik für Atemwegserkrankungen nach Neustadt im Landkreis Nordhausen gebracht, wo er zurzeit auch behandelt wird.
Es wird von den Medizinern eingeschätzt, dass nur eine sehr gering Ansteckungsgefahr bestand. Trotzdem werden jetzt alle Kontaktpersonen untersucht. Der UMA war unter anderem zeitweise an der RS Östertal zur Probe eingeschult (neun Tage) und machte jetzt ein berufsvorbereitendes Jahr in Sondershausen am Staatlichen Berufsschulzentrum Sondershausen. Das Landratsamt wird die weitere Entwicklung verfolgen und informieren, so Dr. Thiele.
