Do, 19:15 Uhr
26.01.2017
Meldung aus der Wirtschaftswelt
Tarifkonflikt Geld- und Wertbranche
Bundesweite Warnstreiks - Auswirkungen auf Bargeldversorgung möglich. Dazu diese Meldung der Gewerkschaft ver.di...
Die Beschäftigten der Geld- und Wertbranche werden am Freitag, 27.01.2017, in einen bundesweiten Warnstreik eintreten.
Sie erhöhen den Druck vor der nächsten Verhandlungsrunde. Die Entschlossenheit wächst, faire Löhne durchzusetzen und die Branche aus dem Niedriglohnbereich zu führen. Es kann nicht sein, dass Beschäftigte, die jeden Tag die Bargeldversorgung im Land sichern, am Ende des Monats oft selbst ohne Geld da stehen, sagte Verhandlungsführer Volker Nüsse.
Die Mitarbeiter/Innen in den ostdeutschen Bundesländern erhalten einen Stundenlohn von 11,24 €, während der Beschäftigte im mobilen Geld- und Werttransport in NRW 15,73 € in der Stunde verdient. Diese Differenz von 4,49 € soll sich, wenn man das letzte Angebot der Arbeitgeberseite zu Grunde legt, auf lediglich 4,34 € verringern.
ver.di fordert eine Erhöhung der Löhne um 1,50 € in der Stunde und eine deutliche Angleichung der Entgelte in den unterschiedlichen Regionen und Bereichen. Die Annahme des inakzeptablen Angebots der Arbeitgeber hätte zur Folge, dass sich die Angleichung über die nächsten 30 Jahre erstrecken würde.
In der mitteldeutschen Region werden ca. 400 Beschäftigte aufgerufen, sich an den Arbeitsniederlegungen zu beteiligen.
Die nächste Verhandlungsrunde findet am 31.01.2017 in Frankfurt/Main statt.
Autor: khhDie Beschäftigten der Geld- und Wertbranche werden am Freitag, 27.01.2017, in einen bundesweiten Warnstreik eintreten.
Sie erhöhen den Druck vor der nächsten Verhandlungsrunde. Die Entschlossenheit wächst, faire Löhne durchzusetzen und die Branche aus dem Niedriglohnbereich zu führen. Es kann nicht sein, dass Beschäftigte, die jeden Tag die Bargeldversorgung im Land sichern, am Ende des Monats oft selbst ohne Geld da stehen, sagte Verhandlungsführer Volker Nüsse.
Die Mitarbeiter/Innen in den ostdeutschen Bundesländern erhalten einen Stundenlohn von 11,24 €, während der Beschäftigte im mobilen Geld- und Werttransport in NRW 15,73 € in der Stunde verdient. Diese Differenz von 4,49 € soll sich, wenn man das letzte Angebot der Arbeitgeberseite zu Grunde legt, auf lediglich 4,34 € verringern.
ver.di fordert eine Erhöhung der Löhne um 1,50 € in der Stunde und eine deutliche Angleichung der Entgelte in den unterschiedlichen Regionen und Bereichen. Die Annahme des inakzeptablen Angebots der Arbeitgeber hätte zur Folge, dass sich die Angleichung über die nächsten 30 Jahre erstrecken würde.
In der mitteldeutschen Region werden ca. 400 Beschäftigte aufgerufen, sich an den Arbeitsniederlegungen zu beteiligen.
Die nächste Verhandlungsrunde findet am 31.01.2017 in Frankfurt/Main statt.
