Di, 00:42 Uhr
02.05.2017
Kommunalpolitiker äußern sich
Politiker unter sich?
So richtig hat das zumindest mit einem Familienfest anlässlich des Tags der Arbeit am frühen Vormittag bei den politischen Reden nicht geklappt...
In der Einladung hieß es, die Gewerkschaften gehen am 1. Mai in Sondershausen für soziale Gerechtigkeit auf die Straße und feiern ein buntes Kinder- und Familienfest.
Foto DGB Kyffhäuserkreis
Auch wenn man sich hier zu einem Gruppenfoto stellte, die Politiker hatten zumindest in der Anfangsphase der Veranstaltung (09:00 Uhr) den Markt von Sondershausen fast für sich.
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Bis auf eins zwei Zaungäste hatten die Politiker den Markt von Sondershausen für sich. Ein Familienfest an einem Feiertag um 09:00 Uhr zu starten ist ganz einfach ein sehr seltsames Unterfangen, dass haben auch anschließend einige Politiker bei anderen Veranstaltungen gegenüber kn zugegeben.
Es gibt nichts zu beschönigen, auch wenn kn wegen anderer Veranstaltungen vorzeitig ebenfalls das Feld räumen musste, Landrätin Antje Hochwind und Bad Frankenhausens Bürgermeister Matthias Strejc ging es ebenso, reichte es doch um festzustellen, die Reden der Politiker erreichte kaum einen Bürger auf dem Markt von Sondershausen.
Das sollte den Politikern aller Parteien und es DGB zu denken geben.
Die Mai-Feier, wie sie in Sondershausen gestartet wurde, muss in ihrer Art überdacht werden.
Landrätin Antje Hochwind (SPD) verwies auf die stark gesunkene Arbeitslosigkeit im Kyffhäuserkreis und Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) erinnerte an die Geschichte des 1. Mais.
Auch wenn die politischen Reden nicht viele Bürger direkt erreichte haben, hier die das Anliegen von Reiner Sörgel, Vorsitzender des DGB-Kyffhäuserkreis worum es geht:
Im Vordergrund steht das Thema soziale Gerechtigkeit. Bei der kommenden Bundestagswahl wird der Kurs der nächsten Jahre festgelegt. Nur mit anständigen Löhne und einem sofortigen Kurswechsel in der Rentenpolitik gewährleisten wird, dass heute und in Zukunft alle im Alter würdig leben können. Weil es um Gerechtigkeit geht, kämpfen wir für mehr Betriebe, in denen die Beschäftigten mitbestimmen und die Arbeit tariflich bezahlt wird. Denn Tarifverträge sind das beste Mittel gegen prekäre und unberechenbare Arbeitsverhältnisse.
Mit der Novellierung des Thüringer Vergabegesetzes muss die Praxis beendet werden, dass der Billigste den Zuschlag bei öffentlichen Aufträgen erhält. Indem die Auftragsvergabe an Tariftreue und betriebliche Mitbestimmung gebunden wird, verhindern wir, dass mit Steuergeldern Unternehmen subventioniert werden, die auf Kosten ihrer Beschäftigten den anständigen Arbeitgebern die Aufträge wegschnappen.
Politikerinnen und Politiker verschiedener Parteien werden dann zu ihren Konzepten für Gute Arbeit befragt und danach, was sie für sichere Renten in der Zukunft tun wollen. Ihre Teilnahme zugesagt haben die SPD, Die Linke, die CDU, Bündnis 90/Die Grünen und die FDP. Gäste sind herzlich eingeladen, Fragen zu stellen und mitzudiskutieren.
Lassen Sie sich nicht von der Uhrzeit der Schlossuhr täuschen. Sie war zum Feiertag vergessen worden aufzuziehen. Hoffentlich keine Sache mit symbolischer Bedeutung. Auch wenn es Zufall war, es passte zum gestrigen Tag.
Für Kleine und Große gab es ein Angebot beim Kinder- und Familienfest, u.a. mit dem Spielmobil und der Hüpfburg des Kreisjugendrings, einer Mal- und Bastelstraße, Kinderschminken sowie dem Fahrradparcours der Kreisverkehrswacht. Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt.
Das gewerkschaftliche 1. Mai-Motto des Jahres 2017 lautet: Wir sind viele, wir sind eins. Es macht deutlich, dass in den DGB-Gewerkschaften ganz unterschiedliche Menschen organisiert sind, die Solidarität leben und gemeinsam für mehr soziale Gerechtigkeit sowie eine Gesellschaft kämpfen, die die Würde der Menschen auch in der Arbeitswelt respektiert und schützt. Wir sind viele, wir sind eins! ist auch eine klare Ansage an die Feinde der Demokratie: Ihr werdet uns nicht spalten, denn die Kolleginnen und Kollegen der DGB-Gewerkschaften stehen ein für Menschenwürde und eine offene, mitmenschliche Gesellschaft.
Fazit für kn und einige nicht genannt werdende Politiker:
Das Konzept der Maifeier in Sondershausen sollte für nächstes Jahr gründlich überdacht werden. Eine Politikerin äußerte gegen über kn:
"Wir müssen dorthin wo die Bürger sind!"
Als die Oldtimer noch zum 1. Mai auf den Markt kamen (erinnern Sie sich noch?) da war auch noch etwas los auf dem Markt.
An dem Fazit ändert sich nichts, auch wenn sich später der Markt doch noch etwas gefüllt haben sollte! Dazu stehe ich!
Karl-Heinz Herrmann
Redaktion kn
PS
Die Politiker sind vielleicht anderer Meinung? Ich lasse mich gern belehren.
Autor: khhIn der Einladung hieß es, die Gewerkschaften gehen am 1. Mai in Sondershausen für soziale Gerechtigkeit auf die Straße und feiern ein buntes Kinder- und Familienfest.
Foto DGB Kyffhäuserkreis
Auch wenn man sich hier zu einem Gruppenfoto stellte, die Politiker hatten zumindest in der Anfangsphase der Veranstaltung (09:00 Uhr) den Markt von Sondershausen fast für sich.
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Bis auf eins zwei Zaungäste hatten die Politiker den Markt von Sondershausen für sich. Ein Familienfest an einem Feiertag um 09:00 Uhr zu starten ist ganz einfach ein sehr seltsames Unterfangen, dass haben auch anschließend einige Politiker bei anderen Veranstaltungen gegenüber kn zugegeben.
Es gibt nichts zu beschönigen, auch wenn kn wegen anderer Veranstaltungen vorzeitig ebenfalls das Feld räumen musste, Landrätin Antje Hochwind und Bad Frankenhausens Bürgermeister Matthias Strejc ging es ebenso, reichte es doch um festzustellen, die Reden der Politiker erreichte kaum einen Bürger auf dem Markt von Sondershausen.
Das sollte den Politikern aller Parteien und es DGB zu denken geben.
Die Mai-Feier, wie sie in Sondershausen gestartet wurde, muss in ihrer Art überdacht werden.
Landrätin Antje Hochwind (SPD) verwies auf die stark gesunkene Arbeitslosigkeit im Kyffhäuserkreis und Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) erinnerte an die Geschichte des 1. Mais.
Auch wenn die politischen Reden nicht viele Bürger direkt erreichte haben, hier die das Anliegen von Reiner Sörgel, Vorsitzender des DGB-Kyffhäuserkreis worum es geht:
Im Vordergrund steht das Thema soziale Gerechtigkeit. Bei der kommenden Bundestagswahl wird der Kurs der nächsten Jahre festgelegt. Nur mit anständigen Löhne und einem sofortigen Kurswechsel in der Rentenpolitik gewährleisten wird, dass heute und in Zukunft alle im Alter würdig leben können. Weil es um Gerechtigkeit geht, kämpfen wir für mehr Betriebe, in denen die Beschäftigten mitbestimmen und die Arbeit tariflich bezahlt wird. Denn Tarifverträge sind das beste Mittel gegen prekäre und unberechenbare Arbeitsverhältnisse.
Mit der Novellierung des Thüringer Vergabegesetzes muss die Praxis beendet werden, dass der Billigste den Zuschlag bei öffentlichen Aufträgen erhält. Indem die Auftragsvergabe an Tariftreue und betriebliche Mitbestimmung gebunden wird, verhindern wir, dass mit Steuergeldern Unternehmen subventioniert werden, die auf Kosten ihrer Beschäftigten den anständigen Arbeitgebern die Aufträge wegschnappen.
Politikerinnen und Politiker verschiedener Parteien werden dann zu ihren Konzepten für Gute Arbeit befragt und danach, was sie für sichere Renten in der Zukunft tun wollen. Ihre Teilnahme zugesagt haben die SPD, Die Linke, die CDU, Bündnis 90/Die Grünen und die FDP. Gäste sind herzlich eingeladen, Fragen zu stellen und mitzudiskutieren.
Lassen Sie sich nicht von der Uhrzeit der Schlossuhr täuschen. Sie war zum Feiertag vergessen worden aufzuziehen. Hoffentlich keine Sache mit symbolischer Bedeutung. Auch wenn es Zufall war, es passte zum gestrigen Tag.
Für Kleine und Große gab es ein Angebot beim Kinder- und Familienfest, u.a. mit dem Spielmobil und der Hüpfburg des Kreisjugendrings, einer Mal- und Bastelstraße, Kinderschminken sowie dem Fahrradparcours der Kreisverkehrswacht. Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt.
Das gewerkschaftliche 1. Mai-Motto des Jahres 2017 lautet: Wir sind viele, wir sind eins. Es macht deutlich, dass in den DGB-Gewerkschaften ganz unterschiedliche Menschen organisiert sind, die Solidarität leben und gemeinsam für mehr soziale Gerechtigkeit sowie eine Gesellschaft kämpfen, die die Würde der Menschen auch in der Arbeitswelt respektiert und schützt. Wir sind viele, wir sind eins! ist auch eine klare Ansage an die Feinde der Demokratie: Ihr werdet uns nicht spalten, denn die Kolleginnen und Kollegen der DGB-Gewerkschaften stehen ein für Menschenwürde und eine offene, mitmenschliche Gesellschaft.
Fazit für kn und einige nicht genannt werdende Politiker:
Das Konzept der Maifeier in Sondershausen sollte für nächstes Jahr gründlich überdacht werden. Eine Politikerin äußerte gegen über kn:
"Wir müssen dorthin wo die Bürger sind!"
Als die Oldtimer noch zum 1. Mai auf den Markt kamen (erinnern Sie sich noch?) da war auch noch etwas los auf dem Markt.
An dem Fazit ändert sich nichts, auch wenn sich später der Markt doch noch etwas gefüllt haben sollte! Dazu stehe ich!
Karl-Heinz Herrmann
Redaktion kn
PS
Die Politiker sind vielleicht anderer Meinung? Ich lasse mich gern belehren.





















