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Di, 05:45 Uhr
06.06.2017
Meldungen aus der Region

Die Probleme mit der Sicherheit am Radweg

Der Unstrut-Werra-Radweg (UWR) ist eine Erfolgsgeschichte, aber das scheint einige Leute zu stören. Hier neue Probleme die mehr sind als Unfug...

Auch zu Pfingsten waren wieder viel Radfahrer auf dem UWR unterwegs. Aber immer wieder werden vorsätzliche Zerstörungen angerichtet.

Die Probleme mit der Sicherheit am Radweg (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Die Probleme mit der Sicherheit am Radweg (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Kann das Besprühen dieser Warnschildes mit Farbe vielleicht noch als Unfug abgehakt werden, dann ist das bei dem nachfolgenden Fall nicht mehr der Fall:

Die Probleme mit der Sicherheit am Radweg (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Die Probleme mit der Sicherheit am Radweg (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

In Höhe der Brücke über die Wipper bei Berka wurden Glassteine mit Farbe besprüht. Wer schon mal im Dunklen über den UWR gefahren ist, weiß wie hilfreich es ist, wenn das Licht der Fahrradbeleuchtung diese Glassteine trifft und zum Leuchten bringt.
Übrigens wurden vor ein ein Paar Wochen bereits Glasstrahler bei Bad Frankenhausen sogar zerstört.

Die Probleme mit der Sicherheit am Radweg (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Die Probleme mit der Sicherheit am Radweg (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Sie warnen im Dunklen, dass man nicht auf die unbeleuchteten Sperrposten auffährt. Schlimm von der Konstruktion her, dass dies Pfosten leider nicht mit Rückstrahlern versehen wurden und im Dunklen schlecht zu sehen ist.
Warum haben die Posten oben ein Loch. Dort könnte man leicht einen Reflexstrahler anbringen. Wurde schon mal beim Bau des UWR von kn angemahnt, scheint aber keinen Menschen zu interessieren.

Die Probleme mit der Sicherheit am Radweg (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Die Probleme mit der Sicherheit am Radweg (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Nicht zu interessieren scheint man sich in der Gemeinde Kyffhäuserland um dieses Warnschild. Frei nach dem Motto, wenn erst Gras darüber gewachsen ist, sieht es keiner mehr und meckert nicht mehr.
Es ist, da man es schon nicht mehr erkennen kann, so eine Warnschild, wie es in Bild 1 "zum Glück" nur besprüht hat. Es liegt "versteckt" am UWR Abzweig "Radweg nach Bendeleben".
Übrigens wurde dieses Warnschild auch nicht vom Wind umgerissen und dort abgelegt.

Leider bringen sich die Radfahrer jetzt immer öfter selbst in Gefahr. Hier drei typische Beispiele:

- Auch auf Radwegen gilt das Rechtsfahrgebot. Wie manche da träumend links fahren und die entgegenkommenden Radfahrer gefährden ist schon haarsträubend.

- Kreuzgefährlich wird es, wenn Pärchen unterwegs sind. Nebeneinander fahrend und miteinander schwatzen ohne im geringsten darauf zu achten ob da jemand entgegen kommt. So musste sich kn schon mehrfach auf den Schotter "retten", um nicht umgefahren zu werden. Die Spitze dabei, auch schon gesehen, wenn beide noch das Handy in der Hand haben und völlig die Welt um sich herum vergessen.

- Eine spezielle Spezies sind die Hundebesitzer. Nein, es geht nicht um die Häufchen, sondern entweder sie lassen die Hunde unangeleit rumrennen, oder gar die Radfahrer die sogar rechts fahren, aber den Hund an der Leine haben, der schön links läuft. Und wehe man nimmt die Klingel zum Warnen, da werden manche Hundebesitzer zur Furie.
Wenn schon jemand seinen Hund neben dem Fahrrad laufen lässt, sollte der Hund m.E. immer rechts vom Fahrrad laufen. So kann er nicht so schnell in den Gegenverkehr rein rennen. Gefährlich wird es gar, wenn der Hund angeleint ist und in den Gegenverkehr rennt. Dann könnte nicht nur der entgegenkommende Radfahrer stürzen, sondern der angeleinte Hund könnte auch sein Frauchen oder Herrchen mit der Leine zu Boden reißen. Sehr clever, auch schon gesehen, die Hundeleine am Lenker festmachen. Wenn da mal der Hund auf die Idee kommt, stehen zu bleiben, ist schnell mal der Lenker verrissen.

Karl-Heinz Herrmann
Redaktion
Autor: khh

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Kommentare
sputnik
06.06.2017, 10:10 Uhr
Sicherheit am Radweg
Wenn man das auf den Bildern so sieht, dann bin ich der Meinung, dass dies nichts mehr mit Unfug oder so zu tun hat. Für mich stellt sichj das eher als ein erheblicher (um nicht zu sagen schwerer) EIngriff in den Straßenverkehr/Straßenverkehrsordnung dar. Hier wird offenbar auch billigend in Kauf genommen, dass jemand zu Schaden kommen kann.
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