Fr, 10:23 Uhr
07.07.2017
Ärtzlicher Notdienst
Apotheken unter neuer Nummer
Über die Rufnummer des Ärztlichen Notdienstes 116117 können Patienten in Thüringen zu Sprechstundenfreien Zeiten jetzt auch die diensthabende Apotheke in ihrer Region erfragen. Die Kassenärztliche Vereinigung Thüringen und die Landesapothekerkammer Thüringen haben dazu eine Kooperationsvereinbarung geschlossen...
Sie sind damit bundesweit die ersten, die eine gesetzliche Vorgabe zur engeren Kooperation im Not- bzw. Bereitschaftsdienst umsetzen (§ 75 Abs. 1b SGB V).
Auf Grundlage der Vereinbarung übermittelt die Landesapothekerkammer jeweils Name, Anschrift, Telefon und Dienstzeiten der jeweils diensthabenden Apotheken an die Notdienst-Vermittlungszentrale der KV Thüringen. Auf diese Weise erhalten Anrufer auf der 116117 jetzt zu Sprechstunden-freien Zeiten Auskunft sowohl über den Ärztlichen Notdienst als auch über die diensthabende Apotheke. Außerdem können Ärzte im Notdienst und die diensthabenden Apotheken über die Notdienst-Vermittlungszentrale, wenn nötig, auch Kontakt miteinander aufnehmen, z. B. bei Rückfragen zu verordneten Medikamenten.
Der Präsident der Landesapothekerkammer Thüringen, Ronald Schreiber sieht die wohnortnahe Patientenversorgung gerade auch im Notfall zusätzlich gestärkt: In einer für den Patienten schwierigen Situation bieten Thüringer Ärzte und Apotheker jetzt gemeinsam einen einfachen und sicheren Weg zur schnellen und wirksamen Hilfe an, ein Modell, das in Deutschland Schule machen sollte. Die 1. Vorsitzende des Vorstandes der KV Thüringen, Dr. med. Annette Rommel, spricht von einem guten Beispiel für sektorübergreifende Kooperation unter Heilberuflern: Kooperation ist für Ärzte und Apotheker in Thüringen selbstverständlich. Für die Patienten ist das ein guter Service aus einer Hand – und eine Telefonnummer weniger, die man sich merken oder notieren muss.
Autor: redSie sind damit bundesweit die ersten, die eine gesetzliche Vorgabe zur engeren Kooperation im Not- bzw. Bereitschaftsdienst umsetzen (§ 75 Abs. 1b SGB V).
Auf Grundlage der Vereinbarung übermittelt die Landesapothekerkammer jeweils Name, Anschrift, Telefon und Dienstzeiten der jeweils diensthabenden Apotheken an die Notdienst-Vermittlungszentrale der KV Thüringen. Auf diese Weise erhalten Anrufer auf der 116117 jetzt zu Sprechstunden-freien Zeiten Auskunft sowohl über den Ärztlichen Notdienst als auch über die diensthabende Apotheke. Außerdem können Ärzte im Notdienst und die diensthabenden Apotheken über die Notdienst-Vermittlungszentrale, wenn nötig, auch Kontakt miteinander aufnehmen, z. B. bei Rückfragen zu verordneten Medikamenten.
Kontinuierlich wachsende Anruferzahlen
Die bundesweite kostenfreie Rufnummer des Ärztlichen Notdienstes 116117 gibt es seit 2012. Sie ist immer abends, nachts, an Wochenenden, Feiertagen und Brückentagen sowie mittwochs und freitags bereits ab 13 Uhr zu erreichen. In Thüringen rufen jedes Jahr immer mehr Menschen diese Nummer an: 2016 waren es monatlich rund 9.000, in diesem Jahr rund 12.000 pro Monat.Der Präsident der Landesapothekerkammer Thüringen, Ronald Schreiber sieht die wohnortnahe Patientenversorgung gerade auch im Notfall zusätzlich gestärkt: In einer für den Patienten schwierigen Situation bieten Thüringer Ärzte und Apotheker jetzt gemeinsam einen einfachen und sicheren Weg zur schnellen und wirksamen Hilfe an, ein Modell, das in Deutschland Schule machen sollte. Die 1. Vorsitzende des Vorstandes der KV Thüringen, Dr. med. Annette Rommel, spricht von einem guten Beispiel für sektorübergreifende Kooperation unter Heilberuflern: Kooperation ist für Ärzte und Apotheker in Thüringen selbstverständlich. Für die Patienten ist das ein guter Service aus einer Hand – und eine Telefonnummer weniger, die man sich merken oder notieren muss.
