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Di, 10:20 Uhr
22.08.2017
Rottleberode

Neues Werk nimmt Betrieb auf

Die Inbetriebnahme des neuen Faserplattenwerkes auf dem Werksgelände der Firma Knauf konnte jetzt erfolgreich abgeschlossen werden. Die Prozesse sind auf ein Drei-Schicht-System eingestellt. Mit den 65 neuen Mitarbeitern stieg die Zahl der Beschäftigten im Rottleberöder Werk auf 220 Frauen und Männer an...

“Schon in den ersten Wochen der Inbetriebnahme-Phase konnten wir eine hohe Effizienz der Anlagen feststellen und somit zügig den Dreischichtbetrieb gewährleisten. Die bis zu fünf Hauptprodukte, die nun das neue Werk verlassen, sind von den Zertifizierungsstellen freigegeben worden”, beschreibt Werkleiter André Materlik die zurückliegenden Wochen.

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Knauf bietet dem deutschen und internationalen Markt nun zum Beispiel eine völlig neue Generation der 23-Millimeter-Fußbodenplatte an. Wenn andere Hersteller hier einfach zwei normale Platten übereinander kleben, so werden die Knauf-Platten monolitisch gefertigt und sind komplett für die weitere Verarbeitung vorbereitet.

Mit der Erhöhung der Belegschaft ging auch die Aufnahme von vier neuen Azubis einher, die nun eine Ausbildung zum Verfahrensmechaniker, Industrielaborant, Schlosser und Fachkraft für Lager/Logistik oder Elektriker absolvieren. Gleichzeitig begann Knauf in Rottleberode eine neue Führungsebene in seiner Personalstruktur einzuziehen. So wird es künftig eine Stellvertretung für den Schichtleiter oder zum Beispiel für den Tagebauleiter geben.

Damit werden zugleich höhere Anforderungen an die Aus- und Weiterbildung des Personals gestellt. Gesucht werden nicht nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem eigenen Personalstamm, die sich weiterbilden und damit in der Hierarchie nach oben rücken wollen, sondern das Unternehmen sucht Bildungsstätten, die eine Ausbildung mit dem IHK-Abschluss oder Hochschulabschluss im Fernstudium anbieten. An den Kosten für eine solche Meister- oder Steigerausbildung wird sich die Firma Knauf beteiligen. Hintergrund der Bildungsinitiative ist schlicht und ergreifend die Tatsache, dass die Produktionsprozesse - auch durch die Digitalisierung - immer komplexer und deren Steuerung und Überwachung immer anspruchsvoller werden. Schichtleiter und Stellvertreter werden einen Großteil ihrer Arbeitszeit immer mehr hinter einem Monitor verbringen.

Erste Erfolge zeichnen sich ab, zwei Mitarbeiter haben eine Meisterausbildung erfolgreich absolviert, weitere zwei Beschäftigte werden zum Steiger ausgebildet.
Autor: red

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