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Di, 10:21 Uhr
22.08.2017
Ein Blick in die Statistik

Hilfe zum Lebensunterhalt

Am 31.12.2016 erhielten in Thüringen 8 644 Personen Hilfe zum Lebensunterhalt gemäß Kapitel 3 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XII), davon 3 481 außerhalb von und 5 163 Personen in Einrichtungen. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik war das gegenüber dem Vorjahresstichtag ein Rückgang um 970 Leistungsempfänger bzw. 10,1 Prozent...

1 141 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren (bzw. 13,2 Prozent) bezogen Ende 2016 Hilfe zum Lebensunterhalt. Weitere 430 Personen bzw. 5,0 Prozent befanden sich im Alter von 18 bis unter 25 Jahren. Zwei Drittel der Hilfebedürftigen (5 785 Personen bzw. 66,9 Prozent) waren im Alter von 25 bis unter 65 Jahren und 1 288 Personen (14,9 Prozent) 65 Jahre und älter. Das Durchschnittsalter betrug 45,2 Jahre.

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Die 8 644 Leistungsempfänger lebten in 8 433 Personengemeinschaften, darunter fast 40 Prozent (3 271 Personengemeinschaften bzw. 38,8 Prozent) außerhalb von Einrichtungen. Der durchschnittliche Bruttobedarf für Personengemeinschaften außerhalb von Einrichtungen lag im Jahr 2016 bei monatlich 705 Euro (2015: 701 Euro). Nach Abzug aller Einkommen betrug der durchschnittliche monatliche Nettobedarf 355 Euro (2015: 336 Euro).

Für Hilfe zum Lebensunterhalt wurden im Jahr 2016 von den öffentlichen Haushalten insgesamt 31,5 Millionen Euro als Bruttoausgaben aufgewendet. Das waren 0,2 Millionen Euro bzw. 0,7 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Nach Abzug der Einnahmen für Hilfe zum Lebensunterhalt in Höhe von 4,2 Millionen Euro (2015: 4,0 Millionen Euro) verausgabten die Träger dieser Sozialhilfeart 27,2 Millionen Euro netto und damit 0,5 Millionen Euro bzw. 1,7 Prozent weniger als 2015.
Autor: red

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Kommentare
Wolfi65
24.08.2017, 13:52 Uhr
Wunderbar
Ich bin überzeugt, dass der Großteil der Hilfsbedürftigen welche hier aufgeführt wurden, unendlich dankbar darüber sind, das Ihnen geholfen wird und sie nicht am Straßenrand verhungern müssen, denn 1989 ist diesen Leuten etwas anderes versprochen worden.
Es ist nur eine Sache des Betrachtungswinkels.
So kann man dem Leben in der Sozialhilfe noch etwas gutes abverlangen und sehen, wie andere sich in den versprochenen blühenden Landschaften bewegen und ihr Leben genießen, denn man hat ja hart dafür gearbeitet, solange man diese Arbeit noch hat.
Erst wenn man selbst in diese Lage kommt, ändert sich schlagartig der Betrachtungswinkel.
Aus blühenden Landschaften werden plötzlich hässliche Brachflächen.
Aus schönen Seen werden stinkende Tümpel.
Aus Versprechungen werden Lügen...
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