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Sa, 12:41 Uhr
30.09.2017
Abgedreht

Landwirtschaft ohne Glyphosat

In wenigen Tagen wird die EU-Kommission darüber abstimmen, ob Glyphosat, das laut WHO „wahrscheinlich krebserregende“ Pestizid, für weitere 10 Jahre in der EU zugelassen werden soll.


Glyphosat-Befürworter behaupten unermüdlich, dass die heimische Landwirtschaft ohne dieses gesundheitsgefährdende Mittel einfach nicht mehr funktionieren würde. Landwirte könnten angeblich nur mit dem Einsatz von Glyphosat wirtschaftlich arbeiten.

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GLOBAL 2000 hat nun mit Landwirten gesprochen, die früher Glyphosat gespritzt hatten, nun aber gänzlich auf Pestizide verzichten - und sogar sehr erfolgreich zurecht kommen. In den Gesprächen mit den Experten des Landbaus wird deutlich: Die Glyphosat-Zulassung sollte nicht nur auslaufen, weil es ein krebserregendes Pestizid ist. Sondern auch weil guter Ackerbau auch ohne Glyphosat und andere Pestizide möglich ist.

“Wir sehen gar kein Problem ohne Herbizid, wir sehen nur Probleme MIT Herbizid.“ sagt zum Beispiel Herbert Triebaumer vom Weingut Ernst Triebaumer in Rust am Neusiedler See (Österreich) und Fritz Loidl vom Biobauernhof Loidl in der Steiermark meint: “Vor 40 Jahren haben wir das auch nicht gehabt, das war überhaupt kein Thema.“


Landwirtschaft ohne Glyphosat
Autor: red

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