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Sa, 12:21 Uhr
30.09.2017
Aus dem Stadtrat von Sondershausen (3)

Zögerliche Stadträte?

Am Donnerstag ging es im Stadtrat von Sondershausen um den Aufstellungsbeschluss über die 4. Änderung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Nr. 06: „Windpark Hainleite“...

Der Stadtrat der Stadt Sondershausen fasste gemäß § 12 Baugesetzbuch (BauGB) den Aufstellungsbeschluss zur 4. Änderung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Nr. O6: „Windpark Hainleite“.

Zwar gab es nur eine Gegenstimme, aber es gab 10 Stimmenthaltungen, bei dem zu diesem Zeitpunkt wohl anwesenden 26 Stadträten (zu Beginn 23- einige kamen später), das zeigte doch die Zörgerlichkeit.

Aus der Begründung: Der Betreiber des Windparks möchte die zwei noch nicht repowerten
Windkraftanlagen WKA 9 Und WKA 10 durch zwei leistungsstärkere Anlagen ersetzen.
Windkraftbeschluss

Da von der Stadtverwaltung Uta Keyser informierte, dass es mit diesem Beschluss noch keine endgültige Bestätigung sei, sondern nur ein Startschuss, dass der Erbauer überhaupt erst mal planen kann.
Deshalb hielten sich die Diskussionen in Grenzen.

In der Bürgerfragestunde hatte Klaus Simionoff diesen Text den Stadträten übermittelt. War man deshalb so zögerlich:

Entscheidungsfindung Zustimmung/ Ablehnung
Repowering weiterer Anlagen durch die Hainleite Windkraft GmbH & Co. KG


In der Zeitschrift Bild der Wissenschaft, Themenheft Stromspeicher:
„Der Schlüssel zur Energiewende“, von 2016, ist ein Interview mit André Thess abgedruckt.

Er ist Physiker und einer der führenden Energiespeicher - Forscher weltweit.
Auf die Frage wo wir mit den Speichertechnologien aktuell stehen, antwortete er folgendes.
„Die physikalischen Eigenschaften der noch zu erfindenden Dampfmaschine - um bei einem Bild zu bleiben - erkennen wir in Ansätzen. Aber die eine preisgünstige technische Lösung haben wir noch nicht.“

Er zitiert dort weiter Professor Dr. Werner Sinn. den ehemaligen Präsidenten des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung:

„Dass so vieles nicht produziert wird, was die Ingenieure produzieren könnten, wenn man sie ließe, ist die eigentliche Leistung der Marktwirtschaft. Sie selektiert das Sinnvolle und verdammt das Unsinnige zur bloßen ideellen Existenz in den Schubladen“

Herr Thess glaubt fest an die Fähigkeit der Wirtschaft, bahnbrechende Technologien zu entwickeln.
Er glaubt aber nicht an die Fähigkeit, den Markt vorherzusagen.

Er wünscht sich bei der Umsetzung der Klimaschutzziele einen schärferen Blick auf die Frage: Ist das was wir planen, wirklich effektiv und effizient?

Der ungezügelte Ausbau, ohne entsprechende Speichertechnologien von Windkraft und Solar, führt zu einem instabilen Stromnetz mit entsprechend immer häufigeren Eingriffen.

So wurde erst kürzlich in Bad Salzungen ein mit Gas betriebener Motor-Generator dessen Abwärme zu Heizzwecken in die Fernwärmetrasse eingespeist wird, montiert. Er dient laut einer Tageszeitung zur „Erneuerung der Stromversorgung“ und kann tatsächlich ca. 4000 Einfamilienhäuser versorgen.
Die Anlage wird z.B. laufen, wenn so eine Wetterlage wie in den letzten 7 Tagen ist.- Windstille und nur gelegentlich etwas Sonne.
Bitte verwechseln Sie das nicht mit den „Erneuerbaren Energien“. Wind und Solar können nur ausreichend Energie liefern, wenn der Wind entsprechend weht und die Sonne bei entsprechenden Einfallswinkel nicht von H²O Wolken verdeckt wird.

Die Kosten der EEG Umlage zusätzlich auf den Strompreis, führte in Deutschland zum zweithöchsten Strompreis in Europa. Nur das Propellerland Dänemark liegt noch darüber.

So beklagt sich die IHK Südthüringen über die hohen Preise für die Wirtschaft, welche zu Standortnachteilen führen. Er beruft sich dabei auf das „Energiewendebarometer“ der Deutschen Industrie und Handelskammer. „Die Abgaben auf den Strompreis müssen sofort gesenkt werden.“

Auch diese Kosten haben wir Bürger zu tragen!

K. Simionoff
Autor: khh

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