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Fr, 07:00 Uhr
03.11.2017
Lichtblick zum Wochenende

Herbstliche Kreativität und den Mut loszugehen

Der Herbst, das ist nicht nur Wind und kaltes Regenwetter, sondern auch Einfallsreichtum und Kreativität, nur sieht man das nicht immer. Ähnlich geht es manchen Menschen mit dem Leben, siniert Mandy Ringk im heutigen Lichtblick...


Ich weiß nicht wie es Ihnen geht, aber ich liebe die Jahreszeit, die jetzt vor uns liegt. Die Natur zeigt ihr schönste und einfallsreichste Kreativität. Morgens verdeckt der Nebel die gelbe und rote Pracht in einem dichten Schleier. Doch nach und nach erhebt sich dieser Hauch von Tau und Frische und eine wunderschöne Welt kommt zum Vorschein.

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Die Bäume bereiten sich langsam für eine neue Zeit vor und werfen ihre Blätter ab. Und wer ist nicht als Kind liebend gern in einen großen Blätterhaufen gesprungen oder hat die Blätter auf den Wegen unter seinen Füßen rascheln und knistern lassen. Da werden Kindheitserinnerungen wach.

Aber der Herbst bringt auch eine Zeit mit, in der ein rauer Wind weht. Der Regen sich manchmal mehrere Tage hält und sich die Sonne nicht durch die dichte Wolkendecke kämpfen kann. Dann will auch so manch einer von uns nicht so recht das warme, kuschelige Haus verlassen. Man sitzt lieber mit einer guten Tasse Tee oder Kaffee auf dem Sofa, eingemummelt in einer warmen Decke und vielleicht einem guten Buch.

So ist es auch im Leben. Man sieht oft das Gute und Schöne nicht. Was nicht heißt, dass es mit einer Tasse Tee auf dem Sofa nicht schön ist. Die Kindheitserinnerungen sind verblast und die raue See scheint einen völlig im Griff zu haben. Da möchte man sich am liebsten verkriechen.

Die Decke bis zur Nasenspitze ziehen. Oder sogar darüber. Aber wenn man doch einen Blick hinauswagt, der ein oder andere spätsommerliche, frühherbstliche Sonnenstrahl sich doch durch den dichten Schleier kämpft und einen an der Nase kitzelt, kann man die Schönheiten entdecken, die das Leben für uns bereithält. Manchmal muss man einfach den Mut haben, loszugehen auch wenn man nicht sofort erkennt, was da vor einem ist, und vertrauen.
Mandy Ringk, Gemeindepädagogin im KK Bad Frankenhausen

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Autor: red

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