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Do, 22:43 Uhr
30.11.2017

Schwere Kritik aus Thalebra

Das hat kn noch nicht erlebt, das ein Verein in einer Stadtratssitzung seine Auflösung verkündet, weil er mit der Arbeit der Stadtverwaltung nicht zufrieden ist. Hier die Einzelheiten...

Karl Uhlmann vom Heimatverein Thalebra hatte berichtet, wie der Heimatverein in einem Schreiben am 27.9.2017 an Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) informierte, dass der Heimatverein im Ort zwei Sitzgarnituren und eine Waldschenke erreichtet hatten und dafür rund 1.300 Euro aufgewendet hat. In dem Schreiben hatte der Verein die Anfrage gestellt, ob er nicht 100 Euro zur Unterstützung bekommen könnte.

Bis zur heutigen Bürgersprechstunde hat der Verein noch keine Rückantwort erhalten, weshalb Uhlmann heute zur Bürgerfragestunde kam. Er fragte, können wir noch auf eine Unterstützung hoffen?
Der Heimatverein kritisierte, dass er bei einem früheren Antrag auf 20 Euro Unterstützung bereits gescheitert sei

Kreyer antwortete, er habe das Schreiben in den Fachbereich geleitet und dort sollte geschaut werden, ob dieses Mittel aus welchen "Fonds" gewährt werden könnte und diese Entscheidung sei noch nicht gefallen. Kreyer entschuldige sich, dass es keine Zwischeninformation gab,

So richtig befriedigte die Antwort nicht denn Uhlmann verkündete, wir geben den Verein auf und man will die Auflösung zum Ende des Jahres einleiten.
Kreyer bat, der Verein möge seine Entscheidung nochmals überdenken.

Tobias Schneegans (VS) kritisierte, eine Rückantwort sei das Mindeste, was der Verein verdient hätte, auch wenn die Entscheidung noch nicht getroffen werden konnte.
Autor: khh

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Kommentare
Micha123
01.12.2017, 00:26 Uhr
Schande, dass man nicht 100 Euro übrig hat für einen Verein und nicht antwortet!!!
Es ist traurig zu sehen, wie man Tradition und Heimat mit den Füßen tritt.
Das ländliche Leben und die Gemeinschaft will man erhalten, so verkünden es die Politiker immer. Hier wirft man es einfach weg und man kann noch nicht einmal entscheiden, man hat keine Antwort - ob man einige Euro an Hilfen bekommt.
Und dann ist das Geschrei groß, wenn die Provinz "ausstirbt". Vielleicht bringen ja der zukünftige Tourismus oder die "Neubürger" Geld in die Stadt.
geloescht.20250302
01.12.2017, 08:01 Uhr
Diese Stadtoberen...
...interessieren sich weder für die Sicherheit ihrer Bürger noch für die Traditionen in ihren Satellitendörfern.

Tradition bedeutet für Kreyer & Co Schloss, Fürstenfamilie, Lohorchester und Bergbau. Das war's!

Man kann nur hoffen, dass die Schlafschafe dem Parteienklüngel mit Schard und Bressem eine Abfuhr erteilen und den unabhängigen Kandidaten Steffen Grimm wählen!

Einen Polizisten! Kein buntes Anti-Braun-Worthülsen-Gedudel mehr!
Micha123
01.12.2017, 13:52 Uhr
Die Stadtverwaltung
Egal wie der nächste Bürgermeister heißt, man kann nur hoffen, dass er zuerst in der Verwaltung einen Besen nimmt und aufräumt.
Denn hier sieht man ja wieder, dass der Bürgermeister seine Verwaltung nicht unter Kontrolle hat.
Lublo
01.12.2017, 17:39 Uhr
Thalebra
Es herrscht Zentralismus! Erst Sondershausen und dann stuft sich das immer weiter nach unten. Die kleinsten Dörfer bekommen gar nichts ! Die müssen sogar um jeden Schreibblock und Stift betteln!
Mit der Zusammenlegung durch die Gebietsreform würde sich das ganze noch dramatischer abspielen!
Es ist wirklich eine Schande und die Politiker tun das leichtfertig ab, mit ist liegen geblieben, verlegt, kein Geld etc. Und 100,-€ ist doch nun wirklich keine Unsumme. Die hätte ein Herr Kreyer noch selbst bezahlen können ohne den Stadtrat zu fragen, denn dafür gibt es ein Sonderkonto.
Skeptiker_1973
01.12.2017, 20:48 Uhr
Heimatverein Thalebra
Sehr geehrter Herr Uhlmann,

egal wie mies die Stadtverwaltung sie und ihren Verein in der Vergangenheit behandelt hat, bitte geben sie nicht auf! Unsere Bürger von Sondershausen und den Ortsteilen brauchen Leute wie sie. Vielleicht benötigte der träge Verwaltungsapparat mit seinem amtsmüden Bürgermeister so einen öffentlichen Aufschrei, um endlich mal aus seiner Lethargie aufzuwachen.

Ich möchte ihnen, bestimmt auch im Namen von vielen anderen hier, meinen Respekt ausdrücken. Schön, dass es verantwortliche Mitmenschen, wie sie und ihren Heimatverein gibt. Ich wünsche ihnen eine besinnliche Adventszeit.
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