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Mo, 19:25 Uhr
08.01.2018
Aus der Polizeiarbeit

Wochenendrückblick der Bundespolizei

Was gab es für Ereignisse für die die Bundespolizei Thüringen zuständig war? Dazu erreichte kn diese Übersicht...

Noch am Freitag, gegen 16.00 Uhr, kontrollierten Bundespolizisten im Erfurter Hauptbahnhof einen 32-jährigen Deutschen, der keine Ausweisdokumente mit sich führte. Als die Beamten den von dem Mann genannten Namen im polizeilichen Informationssystem überprüften kam heraus, dass gegen diesen ein Haftbefehl vorlag. Daraufhin gab der 32-jährige zu, den Namen eines Freundes als eigenen benutzt zu haben. Als Grund gab er an, dass er keinen Ärger mit der Polizei haben wolle. Dass gegen seinen Freund ein Haftbefehl vorlag, hätte er nie gedacht. Verhaftet wurde der 32-Jährige nicht, eine Anzeige wegen Falscher Namensangabe bekam er gleichwohl.

Einem bislang unbekannten Täter gelang es am Samstag, den 6. Januar, kurz nach Mitternacht ein Fahrrad aus der Abstellanlage am Erfurter Hauptbahnhof zu entwenden. Dabei hatte er zuvor das Schloss mit einem Schraubendreher aufgebrochen. Da er beim Diebstahl von einer Streife der Bundespolizei überrascht wurde, verließ er den Ort - zwar mit gestohlenem Rad, aber ohne seinen Schraubendreher mitzunehmen. Am Werkzeug werden nun Spuren gesichert, um so den Täter zu identifizieren. Dieser hatte ein schwarzes Mountain- Bike der Marke Cube entwendet.

In den Morgenstunden, gegen 5.20 Uhr, kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung am Erfurter Hauptbahnhof. Dabei schlug ein 19-jähriger deutscher Staatsangehöriger einen 20-jährigen Deutschen mit der Faust gegen den Kopf. Ein beim Beschuldigten durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,78 Promille. Gegen diesen hat die Bundespolizei ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag geriet eine 76-jährige deutsche Staatsangehörige mit ihrem Pkw an einem Bahnübergang ins Gleisbett und blieb dort stecken. Der Vorfall ereignete sich gegen 23.30 Uhr auf der Strecke Jena - Saalfeld in Rothenstein. Der 76-Jährigen und ihrem Beifahrer gelang es noch, sich aus dem Fahrzeug zu begeben und über den Notruf die Polizei zu informieren. Kurz darauf senkten sich die Schranken. Der Lokführer einer Regionalbahn konnte den Zusammenprall nur knapp durch eine Schnellbremsung verhindern.

Am Sonntag-Vormittag, gegen 11.00 Uhr, wollten Bundespolizisten die Identität eines 32-jährigen polnischen Staatsangehörigen feststellen. Dieser war durch den Zugbegleiter in einem Regionalexpress auf der Fahrt von Jena nach Gera ohne Fahrschein angetroffen worden. Bei der Überprüfung der Personalien stellten die Beamten fest, dass der Mann zur Durchsetzung der Ausweisung/Abschiebung durch die Ausländerbehörde Berlin ausgeschrieben war. Der 32-Jährige wurde festgenommen. Zudem bekam er eine Anzeige wegen des Erschleichens von Leistungen.

Für einen 23-jährigen Deutschen lagen gleich drei Haftbefehle vor. Dieser war gegen 21.30 Uhr in einem ICE ohne Fahrschein unterwegs. Der Zug befand sich auf der Fahrt von Leipzig nach Erfurt, als der Mann kontrolliert wurde. In Erfurt angekommen, stellten Bundespolizisten die Identität des 23-Jährigen fest. Dabei kam heraus, dass dieser von den Staatsanwaltschaften Mannheim, Hannover und Oldenburg gesucht wurde. Die Haftbefehle waren ebenfalls wegen mehrfachen Erschleichens von Leistungen erlassen worden. Zudem hatte der 23-Jährige gegen ihn verhängte Geldstrafen bislang nicht bezahlt. Der junge Mann, der ohne festen Wohnsitz ist, wurde festgenommen und soll am heutigen Tag dem Haftrichter vorgeführt werden.

Darüber hinaus stellte die Bundespolizei am Wochenende wieder mehrere Personen in Thüringen fest, die unerlaubt ins Bundesgebiet eingereist waren. Insgesamt 17 Personen wurden wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthaltes angezeigt. Diese kamen aus Afghanistan, Eritrea, Irak, Serbien und Syrien.
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