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Di, 11:39 Uhr
27.03.2018
Aus der Polizeiarbeit

Fahndungsmaßnahmen der Bundespolizei

Die Bundespolizei führte am gestrigen Tag gezielte Fahndungsmaßnahmen zur Bekämpfung der unerlaubten Migration durch. Dazu diese Meldung...

Im besonderen Fokus der Einsatzkräfte standen dabei der Erfurter Hauptbahnhof sowie die in Thüringen verkehrenden Züge. Dabei ging es auch um eine mögliche Erhellung des Dunkelfeldes im oben genannten Deliktsbereich. Während des Einsatzes hat die Bundespolizei 15 Personen fahndungsmäßig kontrolliert.

Dabei wurde lediglich ein Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz festgestellt. Ein 17-jähriger Somalier war unerlaubt ins Bundesgebiet eingereist. Die Beamten hatten den Jugendlichen in einem Regionalexpress festgestellt, der sich auf der Fahrt von Erfurt nach Mellrichstadt befand.

Unabhängig davon machten die eingesetzten Kräfte weitere Feststellungen, die anderen Deliktsbereichen zuzuordnen sind. So war ein 17-jähriger syrischer Staatsangehöriger aufgefallen, weil er einen Regionalexpress von Weimar nach Erfurt ohne Fahrschein genutzt hatte. Da er sich weigerte dem Zugbegleiter seine Personalien zu geben, musste die Bundespolizei die Identität des Jugendlichen feststellen. Außerdem leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen Erschleichen von Leistungen gegen den 17-Jährigen ein.

In der Unterführung im Bahnhof Jena-Göschwitz rief ein herrenloses Gepäckstück die Bundespolizei auf den Plan. Ein Reisender hatte offenbar seinen Koffer vergessen. Erst nachdem ein Sprengstoffsuchhund der Bundespolizei keinen Verdacht auf Explosivstoffe anzeigte, konnte Entwarnung gegeben werden. Der Koffer wurde sichergestellt.

Auch ein 28-jähriger Deutscher hatte sein Gepäckstück in einer Regionalbahn vergessen. Bundespolizisten stellten die Sporttasche als Fundsache sicher. Unglücklich für den Eigentümer war, dass die Beamten geringe Mengen von Cannabiskraut in der Tasche fanden und somit ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gegen den 28-Jährigen einleiten mussten.

Eine 30-jährige Deutsche hatte trotz eines gegen sie bestehenden Hausverbotes den Erfurter Hauptbahnhof betreten und aus einem Drogeriemarkt im Bahnhof ein Glas Babynahrung entwendet. Dafür bekam sie Anzeigen wegen Hausfriedensbruch und Diebstahl. Ein bei ihr durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,5 Promille. Auf Grund ihres Gesundheitszustandes musste die Frau ins katholische Krankenhaus eingeliefert werden.
Autor: khh

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