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Di, 11:43 Uhr
27.03.2018
kn-Forum

Gefährliche Solidarität

Wenn es um militärische Schritte in der Außenpolitik, oder gegen Russland geht, war sich die EU schon immer einig. Dann hört es aber schon auf. So beginnt ein Leserbrief, der kn erreichte...

Nun Solidarität mit der englischen Premieministerin, die wahrscheinlich glaubt, dass wahrscheinlich die Russen am Giftanschlag auf Skripal in England die Schuld tragen könnten. Keinerlei Beweise, aber.. Diese erneute Konfrontatiosschraube gegen Russland, mit der Ausweisung von Diplomaten, ist weit weg vom Willen gemeinsamer Aufklärung und rechtsstaatlichen Verfahren gemeinsam mit Russland.

Der Vorfall ist schlimm genug, um mit gesunden Menschenverstand zu reagieren. Mal ganz im Vertrauen, da hat wohl die englische Premieministerin Frau Merkel auch noch gesagt, dass die Russen Schuld tragen, dass Putin weiter Präsident bleibt? Es ist einfach fatal und gefährlich, wie der Westen auf dem Boden von Vermutungen reagiert.

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Haben die Parteien der früheren großen und jetzt kleinen Koalition vergessen wie sie dafür abgestraft wurden, permanent am Willen der Wähler vorbei Politik zu machen. Sie wollen nicht die Anheizung eines neuen kalten Krieges gegen Russland, sondern endlich eine Politik der Verständigung und der Einbeziehung Russlands in die Lösung der Probleme. Weder ohne, noch gegen Russland, lassen sich die Probleme dieser Welt lösen.

Die Zeit, wo der Westen, allen voran die USA, die Welt nach eigenen Interessen einrichten ist vorbei und mit weltweiten Krisen gescheitert. Weiter So in der deutschen Politik, vor allem auch der Außenpolitik, ist fatal, gefährlich und von Abenteuerlichkeit nicht zu übertreffen. Leider gewollt!!! Da hilft der Nachsatz, wir bleiben für Gespräche mit Russland offen, auch nicht weiter. Einfach tun und das sehr schnell. Wie wäre es mit Antrittsbesuchen bei Putin, oder muss da erst in den USA nachgefragt werden?

Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Autor: khh

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