Mi, 17:11 Uhr
23.05.2018
Meldung aus der Wirtschaftswelt
Tarifverhandlungen zur Funktional- und Gebietsreform in Thüringen aufgenommen
In der ersten Verhandlungsrunde waren sich Gewerkschaften und das Thüringer Finanzministerium einig, dass in dem Tarifvertrag betriebsbedingte Beendigungskündigungen aus Anlass der Funktional- und Gebietsreform ausgeschlossen werden sollen. Dazu diese Meldung der Gewerkschaft ver.di...
Werner Theis, Verhandlungsführer der Gewerkschaft ver.di, benannte als Ziel der Gewerkschaften: "Wir wollen mögliche Belastungen durch Wechsel der Tätigkeit oder des Arbeitsorts ausschließen und dort, wo es unvermeidlich ist, effektive Ausgleichsmaßnahmen vereinbaren."
Die Funktional- und Gebietsreform in Thüringen war ein Regierungsvorhaben der von Bodo Ramelow geführten rot-rot-grünen Landesregierung. Es sollte die Thüringer Verwaltungs-, Landkreis- und Gemeindestrukturen leistungsfähiger und zukunftsorientiert gestalten, besonders um dem demografischen Wandel entgegenzuwirken. Am 30. November 2017 teilte die Landesregierung mit, dass es eine von oben angeordnete Gemeinde- und Kreisgebietsreform nicht geben werde. Freiwillige Zusammenschlüsse auf Kreis- und Gemeindeebene sollen jedoch weiterhin möglich sein.
Die Verhandlungen werden im Juli fortgesetzt.
Autor: khhWerner Theis, Verhandlungsführer der Gewerkschaft ver.di, benannte als Ziel der Gewerkschaften: "Wir wollen mögliche Belastungen durch Wechsel der Tätigkeit oder des Arbeitsorts ausschließen und dort, wo es unvermeidlich ist, effektive Ausgleichsmaßnahmen vereinbaren."
Die Funktional- und Gebietsreform in Thüringen war ein Regierungsvorhaben der von Bodo Ramelow geführten rot-rot-grünen Landesregierung. Es sollte die Thüringer Verwaltungs-, Landkreis- und Gemeindestrukturen leistungsfähiger und zukunftsorientiert gestalten, besonders um dem demografischen Wandel entgegenzuwirken. Am 30. November 2017 teilte die Landesregierung mit, dass es eine von oben angeordnete Gemeinde- und Kreisgebietsreform nicht geben werde. Freiwillige Zusammenschlüsse auf Kreis- und Gemeindeebene sollen jedoch weiterhin möglich sein.
Die Verhandlungen werden im Juli fortgesetzt.
