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So, 16:58 Uhr
27.05.2018
Meldung aus dem Ebelebener Rathaus

Abschied nach 28 Jahren Kommunalpolitik

Nicht nur Joachim Kreyer aals Sondershausens Bürgermeister war 28 Jahre im Amt. Am kommenden Freitag, den 1. Juni, ist der letzte Arbeitstag für Uwe Vogt (SPD) im Ebelebener Rathaus. Nach 28 Jahren im Dienst der Stadt zieht er sich nun von der kommunalen Bühne zurück und sucht eine neue Herausforderung...

Als jüngster Abgeordneter wurde er im Jahre 1990 in den Stadtrat gewählt und wurde stellvertretender Stadtverordnetenvorsteher und im damaligen Beigeordnetenrat Verantwortlicher für Kultur. 1994 wurde er stellvertretender Bürgermeister, bekam 1999 den Geschäftsbereich Kultur hinzu und wurde gleichzeitig Fraktionsvorsitzender der SPD im Stadtrat. Im Jahr 2006 kandidierte Herr Vogt als Bürgermeister und wurde gewählt.

Sechs Jahre später stellte er sich für eine weitere Amtszeit zur Verfügung. In den Jahren im Rathaus hatte er zahlreiche weitere Funktionen inne. So war er acht Jahre lang ehrenamtlicher Geschäftsführer der Kommunalen Infrastrukturgesellschaft „Ebelebener Netz“. Als Bürgermeister gehörte er dem Aufsichtsrat der „Wippertal“ Immobilien GmbH an, wo er gleichzeitig Gesellschafter für die Stadt Ebeleben war.

In der Verbandsversammlung und im Vergabeausschuss des Trink- und Abwasserzweckverbandes war er seit 2006, 2013 übernahm er den Vorsitz des TAZ und wurde gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender der Helbe- Wipper- Wasser GmbH.

2012 wurde er für den Kyffhäuserkreis in den Kommunalbeirat der Thüringer Energie in Erfurt berufen. Im gleichen Jahr wurde er ebenfalls stellvertretendes Mitglied des Vorstandes des Kommunalen Arbeitgeberverbandes Thüringen e.V. in Erfurt. Durch sein Engagement auf der Wasser- und Abwasserstrecke kamen noch weitere Aufgaben wie die Mitgliedschaft in den Verbandsauschüssen des Fernwasserzweckverband Nord- und Ostthüringen, des Altlastenzweckverbandes Nord- und Ostthüringen sowie als Stellvertreter im Verwaltungsrat der Thüringer Fernwasserversorgung hinzu.

Abschied nach 28 Jahren Kommunalpolitik (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Hier Uwe Vogt mit Landrätin Antje Hochwind, als es einen Förderbescheid für den Schlosspark Ebeleben gab. Gerade der Schlosspark lag im besonders am Herzen.

Auch wenn sich Herr Vogt am Vormittag des 1. Juni offiziell aus dem Rathaus der Stadt verabschieden wird, bleibt er dem Kreis noch einige Zeit erhalten. Als Vorsitzender des Bildungsausschusses und Mitglied der regionalen Planungsgemeinschaft bzw. in einigen weiteren ehrenamtlichen Gremien wird er weiter tätig sein.
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Kommentare

27.05.2018, 19.55 Uhr
Hubert0815 | Da macht sich aber jemand wieder groß
Natürlich hat Uwe Vogt viel und lange in der Kommunalpolitik gearbeitet, aber sein Wirken mit Joachim Kreyer auf eine Stufe zu stellen ist sehr vermessen.
27.05.2018, 20.51 Uhr
tannhäuser | Die Landrätin weiss das.
Sie zwinkert auf dem Foto bei der Laudatio.

Beim Kreyer-Abschied wirkte sie ernsthafter.
28.05.2018, 18.18 Uhr
Frau Erika | Sprechen Sie mal mit einem Ebelebener...
über Uwe Vogt.
Allein die Tatsache, dass innerhalb der SPD ein Steffen Luprian die erneute Kandidatur von Vogt verhinderte, spricht Bände über die "Wertschätzung", die ihm entgegengebracht wurde.

Uwe Vogt hat den Unmut der Ebelebener Bevölkerung soweit erregt, dass nicht viel gefehlt hätte und man ihn öffentlich gefedert und geteert aus der Stadt geworfen hätte.

Leider kenne ich den neuen Bürgermeister aus Ebeleben nicht. Aber eines ist sicher, schlechter als Uwe Vogt kann es, egal wer es ist, nicht machen...

Lieber tannhäuser, vielleicht erklärt sich damit das Zwinkern der Landrätin?
29.05.2018, 08.20 Uhr
tannhäuser | Liebe SiGel,
ohne Huberts Kommentar hätte ich den Artikel nur überflogen und wäre auch nicht über Frau Hochwinds Mimik gestolpert.

Keine Sorge, jetzt folgt kein Pamphlet über Hauen und Stechen in Parteien und Politik allgemein.

Ich geniesse gerade die relative Ruhe in Sondershausen und bin gespannt, wann der neue Bürgermeister wieder den Fokus des Interesses auf sich zieht.

Schön, mal wieder von Ihnen zu lesen SiGel. Die gestrige Razzia haben ja die Nordhäuser bis zur dankenswerten Schließung der Kommentarfunktion ausreichend debattiert, da können wir Einheimische uns entspannt zurücklehnen.
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