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Mo, 17:32 Uhr
23.07.2018
Bundeswehr aktuell

Die vierte Rotation verlegt nach Litauen

Panzersoldaten bringen am Freitag ihre Kampfpanzer auf die Schiene. Dazu diese Meldung der Bundeswehr...

Das Panzerbataillon 393 aus Bad Frankenhausen, löst das Jägerbataillon 292 aus Donaueschingen Anfang August nach ihrer halbjährigen einsatzgleichen Verpflichtung in Litauen ab. Am 27. Juli werden in Sondershausen 14 Kampfpanzer Leopard 2 und ein Bergepanzer Büffel auf die Bahn für den Transport nach Rukla verladen. Damit startet die Verlegung von Fahrzeugen der vierten Rotation der „enhanced Forward Presence (eFP) Battlegroup“.

Der Beschluss der NATO zur verstärkten Vornepräsenz in den drei baltischen Staaten und Polen mit jeweils einem multinationalen Gefechtsverband, eine sogenannte Battlegroup, in Stärke von jeweils bis zu 1.000 Soldaten einzusetzen, wird somit fortgesetzt. Seit 2017 stellt die 10. Panzerdivision Kräfte aus ihren unterstellten Brigaden für diesen Auftrag bereit. Die Panzergrenadierbrigade 37 „Freistaat Sachsen“ stellt nun zum zweiten Mal das Gros des deutschen Betrages der Battlegroup seit Beginn des eFP-Auftrages. Präsenz zeigen und gemeinsam mit multinationalen Partnern und den litauischen Streitkräften zu üben sind wesentliche Bestandteile dieses Auftrages.

Die Kräfte werden immer für ein halbes Jahr bereitgestellt und verlegen mit ihrem eigenen Gerät und ihrem Hauptwaffensystem ins Baltikum. Die Bad Frankenhausener Soldatinnen und Soldaten sind mit dem Kampfpanzer Leopard 2 ausgestattet. Der Panzer bietet bestmöglichen Schutz und Platz für vier Soldatinnen und Soldaten, er wiegt rund 64 Tonnen.

Mit ihrem Bataillonskommandeur, Oberstleutnant René Braun, werden Ende Juli die ersten von insgesamt bis zu 400 Soldatinnen und Soldaten des Panzerbataillons 393 nach Litauen gehen. Sie gehören einer Panzerkompanie, dem deutschen Führungselement der Battlegroup und einer Versorgungskomponente an.

Der gesamte deutsche Beitrag umfasst durchgängig rund 550 Soldatinnen und Soldaten aus den unterschiedlichsten Bereichen, so aus dem Sanitätsdienst und der Streitkräftebasis. Zeitweise werden bis zu 800 Angehörige der Bundeswehr in Litauen sein.

Insgesamt werden ab Ende Juli rund 60 Container und 150 Fahrzeuge in mehreren Bahntransporten nach Litauen gebracht. Der Großteil der deutschen Soldatinnen und Soldaten wird Ende Juli in Rukla eintreffen.

Hinweis kn

Die Verladung am Freitag soll an 09:00 Uhr beginnen. Wann die Panzer von Bad Frankenhausen nach Sondershausen verlegt werden, wurde nicht mitgeteilt, vermutlich am frühen Morgen.
Autor: khh

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Kommentare
geloescht.20250302
23.07.2018, 18:57 Uhr
Verstärkte Vornepräsenz in den baltischen Staaten?
Was für ein Wortungetüm aus der verniedlichenden Kalte-Krieger-Schublade.

Ach so, die Partei...Sorry...NATO hat immer Recht...

Im zivilem Leben hiesse das, ein besorgter Jäger läuft mit einer geladenen Schrotflinte durch die Fussgängerzone, weil er halluziniert, dass ihm ein tollwütiger Fuchs oder notgeiler Keller über den Weg laufen könnte und er prophylaktisch die eher offensivschutzskeptischen Bürger beschützen muss.

Ok, wenn schon kein Güterverkehr, dann wenigstens Kriegs-...Entschuldigung, Friedensbewahrungsmaterialtransporte auf der Schiene.
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