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Mi, 11:16 Uhr
22.08.2018
Ein Rat schämt sich für den Freistaat

Das muss man erst verdauen!

Es geht – ja, manche werden die Augen „verdrehen“ - es geht wieder um die Flüchtlingsfrage. Und ja, es werden wieder ideologische Gräben sichtbar. Aber: so ist das nun mal in einer Demokratie, hier muss nicht alles unisono sein…


Es geht um einen der vielen Vorschläge angesichts der Tatsache, dass sich tausende Menschen, die zuvor wieder tausende Euro oder Dollar an verbrecherische Schlepperbanden gezahlt haben, auf eine möderische Fahrt in irgendwelchen Booten machen. Selbst auf die Gefahr hin, dass sie dabei im Mittelmeer ertrinken.

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Die meisten der Menschen, die gerettet werden, haben es geschafft. Sie sind im gelobten Land. Zwar noch nicht in Deutschland, aber immerhin in Spanien oder in Italien. Da aber wollen sie nicht bleiben. Und sie werden auch nicht das bisherige Allheil-Wort „Asyl“ rufen, weil dann sind sie registriert und in Deutschland wartet nicht mehr „Mamma Merkel“, sondern auch Horst Seehofer und dessen Ankerzentren.

Und nun zurück nach Thüringen. Dessen Beauftragte für Migration, Integration und Flüchtlinge hatte ihrem Sekretariat etwas notiert. Darin schreibt sie Frau Merkel einen Brief und versichert der Bundeskanzlerin, dass auch Thüringer Kommunen und Landkreise Bootsflüchtlinge aufnehmen werden, so wie es schon Bonn oder Potsdam getan haben. Eigentlich im R2G-regierten Thüringen ein Selbstläufer. Doch Mirjam Kruppa hatte ihre eigentlich selbstverständliche Rechnung ohne Oberbürgermeister, Bürgermeister und Landräte gemacht. Die wollen einfach den vorgefertigten Brief nicht mit unterschreiben.

Zwar hatte davon auch der kommunale Spitzenverband von einer Unterschrift abgeraten. Diesen Rat jedoch brauchte zum Beispiel der Eichsfelder Landrat nicht. Der schrieb der Frau Kruppa einen abschlägigen Brief. Dr. Werner Henning war nicht allein, selbst Linke OB zeigten sich ob dieser Aufforderung skeptisch.

Und genau für diese Haltung sollte sich ganz Thüringen nun schämen, befindet der Thüringer Flüchtlingsrat. Der ist defacto außer sich. Sie unterstellen Oberbürgermeistern, Bürgermeistern und Landräten, dass sie scheinbar der Meinung sind, „bereits genug getan zu haben und ohnehin
sei ‚das Volk‘, dessen Willen man bis zur letzten Konsequenz der Unmenschlichkeit vertritt,  ja anderer Meinung.“ Selbst Künstler wie Clueso finden kein Gehör mehr. Der Rat der Flüchtlinge bedauert weiter „die absurd abwegigen Begründungsversuche einiger Kommunen und Landkreise, Kruppas Initiative des zur Unterschrift angebotenen offenen Briefes abzulehnen… Einige Kommunen und Landkreise wettern mit dem Vorwurf der
Kompetenzüberschreitung oder klagen als vermeintliches Gegenargument über nicht bezahlte Überwachungskosten in Sammelunterkünften. Kommunen oder Landkreise mit anderer Einstellung oder einem anderen Verständnis meldeten sich bisher leider nicht zu Wort. Eine Debatte, für die man sich in Thüringen nur schämen kann!“

Bei aller Scham der Flüchtlingsräte bleibt mir wirklich eine Frage: Wie viele Menschen, die zu uns kommen wollen, können wir aufnehmen? Wie viele sollen wir aufnehmen? Wann könnte das soziale Gefüge kippen? Die Antworten auf diese Fragen vermisse ich, dabei sind Sie doch nur statistische Natur, wie so vieles in Deutschland. Doch hier geht es um weit mehr als Zahlen, hier geht es unter anderem um den nationalen Zusammenhalt, auch wenn der nicht von jedem gewollt ist.
Peter-Stefan Greiner

PS: Hier noch ein Schmankerl vom Flüchtlingsrat, direkt an die kommunalen Vertreter gerichtet: „Abschließend stellt sich die Frage: Thüringer Kommunen - Provinziell und ohne Haltung? Ewig gefangen in einer verkrusteten Verwaltungslogik und nicht im Stande für grundsätzliche Werte politisch einzustehen? Schämt euch für solche Debatten! Wo sind die aufrechten und innovativen Kommunen in Thüringen, die für ihre engagierten Menschen und die Schutzbedürftigen einstehen?“
Autor: red

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Kommentare
Paul
22.08.2018, 11:44 Uhr
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Besserwessimitironie
22.08.2018, 12:21 Uhr
Soziales Gefüge
Ich denke das soziale Gefüge ist schon lange gekippt und das nicht nur in Thüringen, die frage sollte eher lauten wann läuft das Fass über. Aber der berühmte Tropfen der das bewerkstelligt kommt mit Sicherheit nicht von den Bürgern sondern von den Flüchtlingen selbst. Natürlich gibt es welche die sich integrieren wollen und das rechne ich ihnen auch hoch an, aber die restlichen 99% haben sich bisher nur zu 100 % in die Kriminalität und abschottung integriert und geben nichrs auf Gesetze und Regeln wie Respekt ect.
Herr Taft
22.08.2018, 12:49 Uhr
99%? Wohl nur gefühlte Wahrheit...
Habe in den letzten Tagen gelesen (Welt oder spon) dass etwa 300000 Flüchtlinge... Unabhängig vom asylstatus in Ausbildung oder Arbeit sind.

Davon abgesehen, finde ich die Vorgehensweise des rates absolut daneben. Sowas stimmt man vorher ab.
Mueller13
22.08.2018, 16:36 Uhr
@ Spätzle - Können Sie solche Propaganda immer noch nicht lesen?
Mann Spätzle, als ehemaliger DDR-Bürger sollten Sie es doch gelernt haben zwischen den Zeilen zu lesen. Hier mal die Übersetzung für Sie (habe den Welt-Artikel genommen):

WO: "Jüngsten Zahlen aus dem Mai zufolge fanden mehr als 300.000 Menschen aus den acht Hauptasylländern einen Job"
-> definiere Job,
-> warum sind die Länder nicht einzeln benannt,
-> da steht nicht, wann die gekommen sind, d.h. jeder Syrer, Iranker, Iraker usw. der irgendwann mal gekommen ist (70er Jahre) fällt in diese Kategorie und wird uns hier als Meldung verkauft.

WO: "238.000 der Geflüchteten mit Job – und damit der Großteil – seien sozialversicherungspflichtig beschäftigt."
-> wie viel sind davon in einer Maßnahme (auch sv-pflichtig)?
-> wie viel davon sind staatlich gestützt bei einem AG?
-> wie viel davon sind Bufdies (haben neulich an einem Aushang in der Bufdie-Schule über 50% arabische Namen gesehen) - auch die bezahlen SV-Beiträge.
-> wie viele sind in einem Mini-Job?
-> wie viele in einer Ausbildung (Abbruchquote circa 70%)?

Wenn das geklärt ist, können wir sehen, was von der Jubelmeldung noch übrig ist. Und ich würde die Erwartungen diesbezüglich nicht allzu hoch ansetzen ;-).

Was diesen unsäglichen Beirat betrifft: kürzt die Zuwendungen auf NULL.
Im nächsten Jahr sind Wahlen, dann können wir zumindest kommunal und auf Landesebene den Politikwechsel einläuten.
Andreas Dittmar
22.08.2018, 17:42 Uhr
Wieviel schmutziges Geld bekommen sie dafür Frau Kruppa?
Solche Personen wie Mirjam Kruppa sollte man mal auf Mitgliedschaft und Engagement in Bezug auf SchlepperorganisatIonen überprüfen. Wenn Frau Kruppa die Leute bei sich privat unterbringt und die finanzielle und rechtliche Verantwortung übernimmt, kein Thema , ansonsten habe ich für solchen Unsinn nur tiefste Verachtung übrig und bin ganz bei Salvini, der einen guten Therapeuten empfiehlt.
geloescht.20250302
23.08.2018, 08:05 Uhr
Pech gehabt, Frau Kruppa!
3 Jahre Märchenstunde über ausschliesslich arme traumatisierte weibliche und minderjährige Kriegsflüchtlinge mit überragender Schul-, Berufs- und Studienbildung sind abgelaufen.

Die letzten Bilder von Schleuserschiffen und Grenzzaunstürmern sowie verurteilten (oder laufengelassenen/getürmten) Straftätern zeichnen die ungeschönte, teils brutale Wahrheit über junge kräftige Männer im besten wehrtauglichen Alter beim Einfallen in unsere Sozialsysteme, ohne dafür eine Gegenleistung erbringen zu wollen.

Wie anmassend selbstgerecht muss man sein, als vom Bürger weder direkt noch indirekt gewählteFunktionärin mitsamt irgendwelchen steugelderverprassenden obskuren Räten solchen Blödsinn zu verzapfen, für dessen Beschreibung man wohl Superlative im klinischen psychopathologischen Bereich suchen müsste.

Bis auf wenige Ausnahmen haben aber Landräte und Bürgermeister begriffen, dass sie ihren schon länger hier lebenden Bürgern verpflichtet sind und nicht von Menschenschlepper-NGOs eingeladenen und transportierten Merkel-Gästen.

Aber Frau Kruppa wird nicht arbeitslos. Als studierte Juristin und Flüchtlings-Anwältin wird sie mindestens bei der Amadeu-Stiftung unterkommen.

Ausserdem brauchen irgendwann eventuell die Flüchtlingsbürgen Rechtsbeistand gegen die Rückzahlungsbescheide vom Staat.

Mich würde interessieren, ob die lautesten Willkommensfanatiker wie Kruppa, Kahane und die Jenaer Linken um die Königs auch persönlich gebürgt oder Flüchtlingen privat Obdach gewährt haben.
Herr Taft
23.08.2018, 08:43 Uhr
@Müller13....na das ist aber sehr flach..
.... selbst für Ihre Verhältnisse. Die Propaganda hat 1989 im November aufgehört.

Natürlich weiß ich, dass es Menschen gibt, die den "Staatsmedien" nicht trauen und von Ämtern, Ministerien oder gar Regierungen vorgelegte Zahlen für frei erfunden halten. Solange das jedoch nicht bewiesen ist, neige ich jedoch dazu Aussagen der BA eher zu vertrauen, als pauschalen Äußerungen, wie jener vom Besserwessimitironie.

Genau solche unbelegten, gefühlten Wahrheiten treiben in unserem Land die Spaltung voran, gerne geschürt von der AFD.....natürlich. Teile und herrsche... uraltes Prinzip.

Ihre vielen Fragen lieber Müller13 richten Sie bitte an die BA in Nürnberg. Ich bin sicher, Sie werden dort nicht angelogen... Auch wenn Sie jetzt hier mit ein paar Gegenbeispielen kommen...bei denen einzelne öffentliche Personen unwahres von sich gegeben haben...es gibt eben überall solche und solche. Offizielle Meldungen über die Pressestelle der Ämter sollten jedoch mehrfach geprüfte Fakten enthalten. Jedenfalls gehe ich davon aus, solange niemand... meinetwegen gerne ein journalist ihrer alternativen Medien... eben das Gegenteil aufzeigt.
Leo 1A5
23.08.2018, 09:18 Uhr
Daumen hoch.... @ tannhäuser
Mich würde wirklich mal Interessieren was dieses ganze Umsiedlungsprojekt gekostet hat und was unterm Strich dabei Raus kommt wirtschaftlich,sozial etc. auch für die Flüchtlinge.

Ich glaub eine Kosten/Nutzen Rechnung ist da überflüssig weil das ganze eine riesen Geldverschwendung ist. Mit einem Drittel an Geld könnte man vor Ort mehr bewegen für die Menschen als durch das herholen und durchfüttern.

Die RRG/Blauen etc. haben wahrscheinlich alle beim Geografie Unterricht und bei Mathematik lieber auf dem Schulhof gestanden und ihren Namen getanzt als dem Lehrer zuzuhören anders kann man so was gar nicht entschuldigen.
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