Mo, 10:12 Uhr
01.10.2018
Ein Blick in die Statistik
Ein Drittel der Thüringer ist 60 und älter
Am 31.12.2017 lebten in Thüringen 2,15 Millionen Menschen. Rund 543.000, also etwa ein Viertel war mindestens 65 Jahre alt. Bis zum Jahr 2035 könnten es über 40 Prozent sein, schätzt man im Landesamt für Statistik...
Bezieht man noch die 171.000 Menschen ein, die 60 bis unter 65 Jahre alt waren, so ergibt sich, dass Ende 2017 rund 714.000 Thüringer als Senioren 60+ galten. Das ist rund ein Drittel der Gesamtbevölkerung.
Der Anteil der Senioren ist in Thüringen regional recht unterschiedlich. Er reicht bei den Senioren 60+ im Bereich der kreisfreien Städte von 26 Prozent in Jena bis 40 Prozent in Suhl und in den Landkreisen von 31 Prozent im Eichsfeld bis 38 Prozent im Altenburger Land und im Kreis Greiz. Die Landeshauptstadt Erfurt liegt bei 29 Prozent.
In den letzten Jahren sind die Zahl und der Anteil der Senioren kontinuierlich angewachsen. Der Anteil stieg von 2005 bis 2017 um fast 14 Prozent. Zugleich ist aber in diesem Zeitraum die Bevölkerung insgesamt um rund 8 Prozent kleiner geworden.
Entsprechend der 1. regionalisierten Bevölkerungsvorausberechnung 2015 bis 2035 wird der Anteil der Senioren 60+ bis zum Jahr 2035 auf über 40 Prozent steigen. Die Senioren sind eine Bevölkerungsgruppe, die sich auf vielfältige Weise von anderen Bevölkerungsgruppen unterscheidet. Dies wird im Thüringer Landesamt für Statistik untersucht und in Aufsätzen ausführlich dargestellt. In den Statistischen Monatsheften Thüringen wurden im März und August 2018 die Aufsätze Senioren als Bevölkerungsgruppe in Thüringen und Statistische Ergebnisse rund um den Familienstand der Thüringer Senioren veröffentlicht. Weitere Aufsätze sind geplant.
Senioren sind aufgrund der steigenden Lebenserwartung und stark besetzter Altersjahrgänge, die nach und nach das Seniorenalter erreichen, eine wachsende Bevölkerungsgruppe. Senioren sind insbesondere im höheren Alter nicht erwerbstätig und stellen somit als Gruppe für die Gesellschaft, deren Teil sie doch ist, eine künftig weiter steigende Herausforderung dar.
Autor: redBezieht man noch die 171.000 Menschen ein, die 60 bis unter 65 Jahre alt waren, so ergibt sich, dass Ende 2017 rund 714.000 Thüringer als Senioren 60+ galten. Das ist rund ein Drittel der Gesamtbevölkerung.
Der Anteil der Senioren ist in Thüringen regional recht unterschiedlich. Er reicht bei den Senioren 60+ im Bereich der kreisfreien Städte von 26 Prozent in Jena bis 40 Prozent in Suhl und in den Landkreisen von 31 Prozent im Eichsfeld bis 38 Prozent im Altenburger Land und im Kreis Greiz. Die Landeshauptstadt Erfurt liegt bei 29 Prozent.
In den letzten Jahren sind die Zahl und der Anteil der Senioren kontinuierlich angewachsen. Der Anteil stieg von 2005 bis 2017 um fast 14 Prozent. Zugleich ist aber in diesem Zeitraum die Bevölkerung insgesamt um rund 8 Prozent kleiner geworden.
Entsprechend der 1. regionalisierten Bevölkerungsvorausberechnung 2015 bis 2035 wird der Anteil der Senioren 60+ bis zum Jahr 2035 auf über 40 Prozent steigen. Die Senioren sind eine Bevölkerungsgruppe, die sich auf vielfältige Weise von anderen Bevölkerungsgruppen unterscheidet. Dies wird im Thüringer Landesamt für Statistik untersucht und in Aufsätzen ausführlich dargestellt. In den Statistischen Monatsheften Thüringen wurden im März und August 2018 die Aufsätze Senioren als Bevölkerungsgruppe in Thüringen und Statistische Ergebnisse rund um den Familienstand der Thüringer Senioren veröffentlicht. Weitere Aufsätze sind geplant.
Senioren sind aufgrund der steigenden Lebenserwartung und stark besetzter Altersjahrgänge, die nach und nach das Seniorenalter erreichen, eine wachsende Bevölkerungsgruppe. Senioren sind insbesondere im höheren Alter nicht erwerbstätig und stellen somit als Gruppe für die Gesellschaft, deren Teil sie doch ist, eine künftig weiter steigende Herausforderung dar.