So, 10:11 Uhr
04.11.2018
Kulturszene aktuell
Kammermusik mit Feuerwerk
Um Träumereien ging es gestern im Kammerkonzert der Max-Bruch-Gesellschaft in Sondershausen. Aber die Besucher wurde jäh aus ihren Träumereien gerissen. Was gestern da los war, erfahren Sie hier...
Seit 2009 erfreuen sie sich immer größerer Beliebtheit: die Kammerkonzerte der Deutschen Max-Bruch-Gesellschaft Sondershausen e. V. mit Musikern des Loh-Orchesters. Gestern ging es in Sondershausen im Bürgerzentrum Cruciskirche in die nächste Runde.
Juliane Hirschmann begrüßte die Gäste, die leider dieses Mal nicht so zahlreich kamen, wie sonst, auch wenn das Bild etwas täuscht, die meisten Gäste saßen oben auf den Treppen und der Tribüne.
Diese Konzerte bieten die seltene Möglichkeit, die Musiker aus nächster Nähe in kleinen Formationen zu erleben. Wann kann man schon mal die Musiker des Loh-Orchsters einzeln Horn erleben, Ronald Uhlig am Klavier und Costel Bejan am Horn.
Beeindruckend die Furiosität aber auch die Zartheit des Klanges des Violoncellos mit Matthias Weiker ud sehr gut mit Ronald Uhlig am Klavier harmonierend. Einzeln hört man das bei Konzerten des ganzen Orchestern als Laie, der kn ja immer noch ist, kaum raus. Ein echtes Hörerlebnis.
Stimmungsvoll begann das Duo Martina Zimmermann am Kontrabass und Stefan Landes am Vibraphon mit einem Stück von Antonin Dvorak. Aber jäh wurde die Stimmung unterbrochen. Nur wenige Meter entfernt vom Bürgerzentrum Cruciskirche starteten die Schausteller des Martinimarkts Sondershausen ihr Höhenfeuerwerk. Da war Pech aber abzusehen, denn Start des Feuerwerks sollte nach Ende des Laternenumzugs sein.
Im Mittelpunkt standen gestern kammermusikalische Werke von Max Bruch, dem berühmten ehemaligen Hofkapellmeister der fürstlichen Hofkapelle, der Vorläuferin des Loh-Orchesters.
Eine ungewöhnliche Besetzung hatte das Stück Dream of a Whale von der jungen ukrainischen Komponisten Anna Korsun mit zwei Kontrabässen (Stefan Blum, Martina Zimmermann), einer Posaune (Jens Nissen), einem Horn (Costel Bejan) und einem singenden Schlagzeuger (Stefan Landes). Dream of a Whale ist das Werk, das Anna Korsun den Gewinn des Sondershäuser Kompositionswettbewerbs und den Aufenthalt in der Musikstadt einbrachte. Das hier entstandene Werk kommt im 6. Sinfoniekonzert zur Uraufführung.
Weiter erklangen Werke von Antonín Dvorák, Edward Elgar und Franz Strauss. Das von der Sparkassenkunststiftung für den Kyffhäuserkreis, der Stadt Sondershausen, den Stadtwerken Sondershausen und der Wippertal WBG mbH geförderte Konzert fand in Kooperation mit der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH, der Thüringer Landesmusikakademie Sondershausen e. V. und der Glückauf Sondershausen Entwicklungs- und Sicherungsgesellschaft mbH statt.
Interpreten waren
Violancello – Matthias Weiker, Kontrabass – Martina Zimmermann und Stefan Blum, Horrn – Costel Bejan, Posaune – Jens Nissen, Schlagzeug – Stefan Landes, Klavier – Kuniko Kobayashi und Ronald Uhlig, Dirigat – Felix-Immanuel Achtner.
Im Foyer gab es CDs zu erstehen.
Auch wenn es bei diesem sehr hörenswerten Kammerkonzert zu einem ungeplanten Knalleffekt kam, die Musiker warf es nicht aus der Bahn und das Publikum honorierte das mit viel berechtigtem Beifall, aber bitte beim nächsten Mal mit noch mehr Besuchern. Es lohnte sich zu kommen.
Autor: khhSeit 2009 erfreuen sie sich immer größerer Beliebtheit: die Kammerkonzerte der Deutschen Max-Bruch-Gesellschaft Sondershausen e. V. mit Musikern des Loh-Orchesters. Gestern ging es in Sondershausen im Bürgerzentrum Cruciskirche in die nächste Runde.
Juliane Hirschmann begrüßte die Gäste, die leider dieses Mal nicht so zahlreich kamen, wie sonst, auch wenn das Bild etwas täuscht, die meisten Gäste saßen oben auf den Treppen und der Tribüne.
Diese Konzerte bieten die seltene Möglichkeit, die Musiker aus nächster Nähe in kleinen Formationen zu erleben. Wann kann man schon mal die Musiker des Loh-Orchsters einzeln Horn erleben, Ronald Uhlig am Klavier und Costel Bejan am Horn.
Beeindruckend die Furiosität aber auch die Zartheit des Klanges des Violoncellos mit Matthias Weiker ud sehr gut mit Ronald Uhlig am Klavier harmonierend. Einzeln hört man das bei Konzerten des ganzen Orchestern als Laie, der kn ja immer noch ist, kaum raus. Ein echtes Hörerlebnis.
Stimmungsvoll begann das Duo Martina Zimmermann am Kontrabass und Stefan Landes am Vibraphon mit einem Stück von Antonin Dvorak. Aber jäh wurde die Stimmung unterbrochen. Nur wenige Meter entfernt vom Bürgerzentrum Cruciskirche starteten die Schausteller des Martinimarkts Sondershausen ihr Höhenfeuerwerk. Da war Pech aber abzusehen, denn Start des Feuerwerks sollte nach Ende des Laternenumzugs sein.
Im Mittelpunkt standen gestern kammermusikalische Werke von Max Bruch, dem berühmten ehemaligen Hofkapellmeister der fürstlichen Hofkapelle, der Vorläuferin des Loh-Orchesters.
Eine ungewöhnliche Besetzung hatte das Stück Dream of a Whale von der jungen ukrainischen Komponisten Anna Korsun mit zwei Kontrabässen (Stefan Blum, Martina Zimmermann), einer Posaune (Jens Nissen), einem Horn (Costel Bejan) und einem singenden Schlagzeuger (Stefan Landes). Dream of a Whale ist das Werk, das Anna Korsun den Gewinn des Sondershäuser Kompositionswettbewerbs und den Aufenthalt in der Musikstadt einbrachte. Das hier entstandene Werk kommt im 6. Sinfoniekonzert zur Uraufführung.
Weiter erklangen Werke von Antonín Dvorák, Edward Elgar und Franz Strauss. Das von der Sparkassenkunststiftung für den Kyffhäuserkreis, der Stadt Sondershausen, den Stadtwerken Sondershausen und der Wippertal WBG mbH geförderte Konzert fand in Kooperation mit der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH, der Thüringer Landesmusikakademie Sondershausen e. V. und der Glückauf Sondershausen Entwicklungs- und Sicherungsgesellschaft mbH statt.
Interpreten waren
Violancello – Matthias Weiker, Kontrabass – Martina Zimmermann und Stefan Blum, Horrn – Costel Bejan, Posaune – Jens Nissen, Schlagzeug – Stefan Landes, Klavier – Kuniko Kobayashi und Ronald Uhlig, Dirigat – Felix-Immanuel Achtner.
Im Foyer gab es CDs zu erstehen.
Auch wenn es bei diesem sehr hörenswerten Kammerkonzert zu einem ungeplanten Knalleffekt kam, die Musiker warf es nicht aus der Bahn und das Publikum honorierte das mit viel berechtigtem Beifall, aber bitte beim nächsten Mal mit noch mehr Besuchern. Es lohnte sich zu kommen.









