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Mo, 15:05 Uhr
03.12.2018
Neues aus Bad Frankenhausen

Plätzchen für die Panzersoldaten

Soldatinnen und Soldaten des Panzerbataillon 393 Bad Frankenhausen sind auch über Weihnachten hinaus in Litauen im Rahmen eines Nato-Einsatzes Stationiert. Heute wurden als Weihnachtsgruß Plätzchen übergeben....

Plätzchen für die Panzersoldaten (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Am 16.10.2018 hatte Bad Frankenhausen Bürgermeister Matthias Strejc (SPD) zur Plätzchenaktion aufgerufen:

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger, unsere Soldaten können nicht wie wir Weihnachten in Familie begehen, sondern sind weit entfernt an den Weihnachtsfeiertagen getrennt von ihren Familien. Lassen Sie uns gemeinsam unseren Soldaten eine kleine Freude machen und backen wir Plätzchen. Ein Stück Heimat und ein Hauch von Weihnachten wollen wir gern nach Litauen schicken.

Zur Plätzchen-Aktion aufgerufen

Plätzchen für die Panzersoldaten (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Am Vormittag übergab Bad Frankenhausens Bürgermeister Matthias Strejc an den stellvertretenden Kommandeur des Panzerbataillon 393 Oberstleutnant Jan Ohrmann die kostbare Ladung, im Beisein des Standortältesten Bad Frankenhausens Oberstleutnant Matthias Paar vom Versorgungsbataillon 131 Bad Frankenhausen und dem 1. Beigeordneten Dr. Andreas Räuber.

Die Plätzchen haben Bürgerinnen und Bürger, Vereine und die Stadträte für die Soldatinnen und Soldaten im Einsatz gebacken. Eine zusätzliche große Kiste Plätzchen kam von der Grundschule der Stadt. Bis Tüte 161 hatte kn gezählt und wurde dann unterbrochen, 200 Tüten müssen es mindestens sein.

Plätzchen für die Panzersoldaten (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Zusätzlich mit der Lieferung der Plätzchen geht noch ein Transparent mit auf Reisen, sowie eine Video Botschaft.
Plätzchen für die Panzersoldaten (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Plätzchen für die Panzersoldaten (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Plätzchen für die Panzersoldaten (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Plätzchen für die Panzersoldaten (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Plätzchen für die Panzersoldaten (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Plätzchen für die Panzersoldaten (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
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Kommentare

03.12.2018, 19.00 Uhr
muraschke | Ein Plätzchen am Un-Frieden
Dass man hier eine "gute" Tradition aus Wehrmachtszeiten aus der Keksdose kippt, sollte beim Verzehr ranzig aufstoßen...
Schon damals hat man den "Soldaten im Einsatz" an der Ostfront eine "friedliche Weihnacht" aus der Keksdose gewünscht.
Dass (heute wieder) der Abstand zur Russischen Grenze immer kleiner wird, ist nur der Vanillekipferl des NATOberges.
03.12.2018, 20.12 Uhr
tannhäuser | Beruf und Berufung hin oder her...
Ich denke auch, dass die Menschen in Uniform lieber Weihnachten in Deutschland verbringen würden als den Frieden (Welchen eigentlich? Den zur Abschreckung Russlands?) Heimatkekse futternd im Ausland zu verteidigen.

Ich meine nicht Weihnachten in Familie...Das kann auch nicht jeder hiesige Zivilist, der ein Arbeitsverhältnis hat.

Vielleicht fliegt die Verteidigungsministerin zum Weihnachtsbesuch auch zu den Frankenhäusern. Da kann sich der Bürgermeister anschliessen und Armeekost zum Fest geniessen, wenn er so stolz auf die Frauen und Männer dort ist.
03.12.2018, 20.49 Uhr
Quallensammler | Die Garnisonsstadt grüßt ihre Soldaten - die Heimat grüßt die Front
Alles Einheimische, weil IHRE Soldaten? Prima, die Heimatfront macht brav ihr Ding. Hat Tradition. Klar, ist hart, Weihnachten nicht heim zu sein. Na gut, jede Stunde außerhalb der reguläre Dienstzeit gibt DZA. Reicht nach der Heimkehr für viele Wochen Auszeit. Und wird komplett bezahlt. Doppelt gut, bissel Auslandszulage klimpert zusätzlich fröhlich auf dem Konto ein. Ist bei anderen Berufsgruppen nicht so, da wird z. B. um Geld für tatsächlich geleistete Bereitschaft gestritten. Und für Überstunden gibt es zivil nicht Freizeit 1:1 und Zulagen gleichzeitig. Na gut, die "Kameraden" schlagen die Langeweile für die Verteidigung unserer Heimat in Litauen tot, da muss ganz Deutschland dankbar sein. Ohne Kekse geht da nix, Alk ist halt nicht alles. Die alte Technik will ja auch mal was von der Welt sehen, bevor sie an bedürftige Völker verschenkt wird. Und die Soldaten sind bestimmt alle total unfreiwillig da... Warum bekommen die Bärenknipser jetzt genau Süßstoff? Besser Plätzchen für die stillen, aber wichtigen echten Arbeitsbienen, wie Fernfahrer, Polizisten, im Schichtdienst arbeitendes medizinisches Personal und die vielen, vielen Ehrenamtlichen, die sich unbeachtet für Menschen, Tiere, Bauwerke, Traditionen usw. einsetzen!
03.12.2018, 21.30 Uhr
Klaus0212 | Plätzchen für die Front
Man mag es kaum glauben, Geschichte wiederholt sich und wieder finden sich Menschen, die so verdreht und weltfremd sind, und diese Aktion unterstützen.
Wer sind die Bürger und welche Vereine unterstützen das Kettenrasseln an der russischen Grenze?
Auch würde mich interessieren, wie den Kindern der Grundschule die Aufgabe zur Notwendigkeit der Aktion vermittelt wurde.
Werden wieder die alten Feindbilder vermittelt?
Was treiben die Soldaten an der russischen Grenze?
Für die Nato Übung werden vom deutschen Steuerzahler
80 Millionen Euro verplempert, aber für die Rettung des Krankenhauses in Bad Frankenhausen weiss niemand der ansässigen Politiker woher man die Mittel zum weiteren Betreiben der Einrichtung nehmen kann.
Für mich ist diese inszenierte Aktion eine Schande im Hinblick auf die deutsche Geschichte und die so oft benutzte Vergangenheitsbewältigung.
03.12.2018, 21.47 Uhr
pitti7
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrages
04.12.2018, 06.37 Uhr
Leo 1A5 | Plätzchen
zu Weihnachten für unsere Soldaten finde ich gut.

Was den Einsatz in Litauen angeht den finde ich überflüssig.

Man hätte die Esten, Letten und Litauer in Deutschland ausbilden können und ihnen alte Marder 1A3 und Leopard 2A4 geben können aus BW Beständen zur Landesverteidigung.

Unsere Soldaten sind für Russland wie ein Paar Halbstarke die bei einem Zuhause in die Hecke pink. ..n oder Radau vor der Tür machen.

Wenn Onkel Iwan dann mit der Flachschaufel raus kommt gibt es aufs Maul für die Halbstarken und das Geschreie ist dann wieder groß.

Hilfe zur Selbsthilfe für die baltischen Staaten ja aber keine Deutschen Bodentruppen östlich der Oder.

Für sowas braucht man eine EuropaArmee die dann die Balten mal schnell mit 3000 Mann mit leichter Technik (Luftverlastar ) verstärkt bei Bedarf, aber nicht mit der Kette rasselt vor der Tür von Onkel Iwan.
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