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Di, 10:14 Uhr
11.12.2018
Ein Blick in die Statistik

18.000 Tonnen weniger CO2

Nach Berechnungen des Thüringer Landesamtes für Statistik ist in Thüringen im Jahr 2016 der energiebedingte CO2-Ausstoß um 18.000 Tonnen gesunken. Die Kohlendioxidemissionen aus dem Endenergieverbrauch verringerten sich damit nur unwesentlich gegenüber dem Jahr 2015 und hielten das Vorjahresniveau von 16,1 Millionen Tonnen CO2...

Wenn auch besonders witterungsbedingt der Bedarf an Energie des Sektors Haushalte und Ge-werbe, Handel, Dienstleistungen sowie übrige Verbraucher um 1,8 Prozent gestiegen ist, so verringerte sich hier der CO2-Ausstoß um 2,1 Prozent. Das entsprach einer Reduzierung der CO2-Emissionen um 153.000 Tonnen gegenüber dem CO2-Ausstoß von 2015. Anteilig verursachte dieser Sektor 44,4 Prozent des gesamten energiebedingten Kohlendioxidausstoßes im Jahr 2016.

Auch die Thüringer Industriebetriebe verbrauchten mehr Energie als 2015 (+ 6,8 Prozent). Dieser Mehrverbrauch an Energie verursachte im Jahr 2016 aber verhältnismäßig weniger CO2-Emissionen. So erhöhten sie sich in diesem Verbrauchssektor um 1,8 Prozent (88.000 Tonnen CO2). Der CO2- Ausstoß des Bereiches Verkehr erhöhte sich um 1,2 Prozent. Das entsprach einem Anstieg der Emissionsmenge um 47.000 Tonnen CO2.

Gegenüber dem Jahr 1990 verringerten sich im Jahr 2016 die energiebedingten CO2-Emissionen ins-gesamt um mehr als die Hälfte. Während die Industriebetriebe und der Bereich Haushalte, Handel, Gewerbe und Dienstleistungen ihre durch den Energieverbrauch entstandenen Emissionen drastisch reduzierten, stieg der CO2-Ausstoß des Sektors Verkehr um 14,0 Prozent an.
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Kommentare

11.12.2018, 10.52 Uhr
Flitzpiepe | Wow
Bei 16,1 Mio t CO2 Gesamtausstoß ist ja die Verringerung um 18000 t kleiner als die aufsummierten Rundungs-/Schätzfehler. Also ist das eigentlich gar keine Verringerung.
Die Meldung ist aber, dass der CO2 Ausstoß trotz großer Anstrengungen nicht signifikant sinkt. Das müsste er aber, um für das Klima überhaupt einen Effekt zu haben.
Und alle (nicht nur wir) müssten mit machen.

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11.12.2018, 13.43 Uhr
HUKL | Eine interessante Berechnung!
Seit wann sind eigentlich verantwortliche Mitarbeiter des Landesamtes für Statistik auch an den Grenzen des Bundeslandes Thüringen unterwegs, um auch u.a. den zwischenzeitlichen CO2-Ausstoß des Durchgangsverkehrs erfassen zu können?

Welche Art von "Waagen" werden benötigt, damit man zu diesen Ergebnissen mit Angabe von Tonnen gelangt, bei denen mich allerdings interessieren würde, welche Anteile dabei die einzelnen Sparten, wie Kraftwerke, Großbetriebe, Fahrzeuge aller Art, Gewerbefirmen, Haushalte usw. haben!

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11.12.2018, 14.53 Uhr
urbach44 | Wem nützt das ?
Es ist schon interessant, mit welchen Zahlenspielen sich das Thüringer Landesamt für Statistik beschäftigt. In der DDR saßen in den Verwaltungen auch viele Leute, die sich mit nutzlosen Statistiken beschäftigten. Wie hieß es so schön: Glaube nur der Statistik, die du selbst gefälscht hast. Was will man denn mit diesen Zahlen sagen ? Welche Maßnahmen muss mann denn daraus ableiten ? Den Energieverbrauch gegen Null fahren ? Kfz in der Garage stehen lassen ? Nicht mehr heizen ? Können wir damit das Klima in Thüringen retten ?

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11.12.2018, 20.10 Uhr
Siegfried Werner | CO2- Lüge
Da rühmt sich Thüringen mit den geringen Co2- Verbrauch. Vergisst aber das Deutschland beim Klimaschutz nur noch Mittelmaß ist. Im vergangenen Jahr platz 22 in diesem Jahr Platz 27.

Länder wie Schweden oder Marokko stehen weit vor uns, selbst Länder wie Ukraine oder Brasilien lassen uns alt aussehen. Was zeigt uns dass wieder einmal, jeder schreibt seine Statistik wie er sie benötigt. „Wie heißt es doch, trau keiner Statistik...........“

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