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Mo, 11:11 Uhr
21.01.2019
ADAC zu Expertenvorschläge zum Klimaschutz

Zumutung für Autofahrer

Die bekannt gewordenen Ideen und Vorschläge der Berater aus der Arbeitsgruppe 1 der Nationalen Plattform für Mobilität der Zukunft (NPM) sind aus Sicht des ADAC in vielen Teilen eine Zumutung für deutsche Autofahrer...


Die ablehnende Position des ADAC zum Thema Tempolimit ist bekannt und unverändert. Der Beitrag zur Verkehrssicherheit und zum Klimaschutz wäre gering. Denn wo auf Autobahnen kein Tempolimit besteht, lässt das hohe Verkehrsaufkommen oft auch keine höhere Geschwindigkeit zu.

Eine drastische Erhöhung der Spritpreise hätte eine nicht hinnehmbare Mehrbelastung für die Autofahrer zur Folge. „Wer Mobilität der Zukunft fördern will, setzt auf intelligente Innovationen und nicht auf finanzielle Ausgrenzung vieler Menschen von Mobilität“ so Ulrich Klaus Becker, ADAC Vizepräsident für Verkehr.

Als Teilnehmer der NPM unterstützt der ADAC den Auftrag, Vorschläge zu erarbeiten, wie das ambitionierte Klimaschutzziel 2030 für den Verkehrssektor mit einer Minderung der CO2-Emissionen um gut 40 Prozent erreicht werden kann.
Der ADAC setzt hierbei auf eine erfolgreiche Antriebswende, die Stärkung des öffentlichen Verkehrs, die Verbesserung des Verkehrsflusses und die Information von Verbrauchern.

Oberstes Ziel für den ADAC ist, dass eine bezahlbare, sichere und nachhaltige Mobilität im Einklang mit den gesellschaftlichen Klimaschutzzielen gewährleistet ist.
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Kommentare

21.01.2019, 11.40 Uhr
Spätzlevernichter | Tempolimit...
... fände ich nicht schlecht. Ich fahr zwar gerne schnell, sofern das möglich ist, aber die Erfahrung zeigt, dass die ganze Raserei nichts bringt. Tagsüber braucht man auf deutschen Autobahnen für 100 Kilometer eine Stunde. Staus, Baustellen und viel Verkehr lassen es eben nicht anders zu. Nachts sieht das anders aus.

Dabei resultieren die Staus wegen viel Verkehr oft genug aus dem Geschwindigkeitsunterschied zwischen linker und rechter Spur, damit verbundenen Bremsmanövern, die sich dann nach hinten bis zum Stillstand potenzieren.

Höhere Steuern auf Treibstoff finde ich nicht so toll... Fahre 35.000 km im Jahr. Hätte etwa 1000 Euro höhere Spritkosten...

Warum nicht tagsüber ein Tempolimit und nachts eben nicht. In der Folge gäbe es tagsüber weniger Staus und nachts käme man weiterhin flott voran.

Bin aber kein Verkehrsexperte... Wahrscheinlich gibt es auch sehr viel, was dagegen spricht und ich einfach nur nicht weiß.

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21.01.2019, 13.21 Uhr
N. Baxter | DUH
eine absolute Zumutung ist dieser "Verein". Am besten terminieren sich die Mitarbeiter selbst, da diese mit ihren Ausscheidungen sonst die Umwelt noch weiter belasten...

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21.01.2019, 14.35 Uhr
tannhäuser | Ahnungsloser Autofahrer?
Die Experten der DUH haben Ihnen sicherlich kein Wissen voraus, Spätzlevernichter.

Nur mehr Kaltschnäuzigkeit, Egoismus, Gier und weniger Moralverständnis.

Aber so wie diese handeln und schwätzen selbst ernannte Moralisten, deren Existenzberechtigung zwingend von der Verdummung der auf das Auto angewiesenen Arbeitnehmer und willfährigen Lobbyisten in Politik und Wirtschaft abhängig ist.

Ich spreche damit nicht gegen Ihren Willen zur auf bestimmte Uhrzeiten beschränkten Tempodrosselung, die für mich auch kein existenzbedrohendes Problem darstellen würde.

Aber das sozusagen Millionen in Geiselhaft nehmende hochmoralische, dabei zutiefst verwerfliche Getue mit dem vorgeschobenem und inzwischen von vielen Wissenschaftlern widerlegten Märchen über die Auswirkungen für Umweltschutz und Volksgesundheit kann und will ich nicht tolerieren.

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21.01.2019, 15.56 Uhr
Paulinchen | Vorgestern vermeldete...
AKK noch diese Botschaft :"In Deutschland sehe ich derzeit keinen Nährboden für Gelbwesten." Gestern Abend habe ich sehr aufmerksam unsere Nachrichtendienste im TV verfolgt. Demonstranten gab es in Paris und Athen. Das aber ca. 700 Demonstranten in gelben Westen durch Stuttgart marschiert sind, war unserern nicht neutralen und freien Journalisten keine Meldung wert.

Ein Mitarbeiter des Porsche Werks hatte dazu aufgerufen und war, welch Wunder, nicht allein auf der Straße. Es ging um die Erhaltung unserer Dieselautos und der mit deren Abschaffung durch die DUH schleichenden Enteignung. Es sollen noch weitere 17 Demos deshalb stattfinden. Nur - und das ist eine Förderung des Initiators, es werden keine Politiker für irgendwelche Reden zugelassen. Es sind reine Bürgerdemonstrationen. Hallo, wenn das nicht schon mal ein Anfang ist, unsere Diesel fahren zu dürfen. Das, was gegenwärtig der Presse zu entnehmen ist, stellt für mich das Ohnmachtszeugnis unserer GROKO dar. Die haben nur ein Ziel, alles für uns und nichts fürs Volk. Die sind derzeitig nicht in der Lage zu reagieren, geschweige denn zu regieren. Heute beklagt der Studienabbrecher Resch, von der DUH, das es nicht in Ordnung sei, dass gegenwärtig von der CDU angestrebt wird, seinem dubiosen Verein das Klagerecht und die Gemeinnützigkeit zu entziehen. Da merkt jetzt dieser Wahnsinnige mal, wie es denen geht, die am und mit dem Auto ihr täglich Brot verdienen. Der gehört langsam in die Psychiatrie. Will der künftig das Getreide für sein Brot mit der Handsichel vom Acker schneiden?

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22.01.2019, 15.41 Uhr
Joerg B. | „Wasch mir den Pelz …
… aber mach mich nicht nass!“

Wenn es der ADAC als sein oberstes Ziel ansieht, „dass eine bezahlbare, sichere und nachhaltige Mobilität im Einklang mit den gesellschaftlichen Klimaschutzzielen gewährleistet ist.“, dann müsste er sich eigentlich für folgende Maßnahmen einsetzen:

1.) eine sparsame Fahrweise durch ein Tempolimit von maximal 140 km/h. (Extreme Limits wie 120 km/h sind psychologisch unklug!)

2.) eine sicherere Fahrweise durch ein Tempolimit

3.) Mehr Nachhaltigkeit durch Schonung der nicht erneuerbaren Energieressourcen (Erdöl, Erdgas, Kohle) und Umstieg auf erneuerbare Energiequellen wie z.B. Solar- und Windenergie, verbunden mit der Förderung von Technologien wie „Power-to-Gas“ und „Power-to-Liquid“ Man google auch mal nach Desertec!

Stattdessen verfährt man nach dem sehr populären Motto:

„Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass!“

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat Überlegungen einer Regierungskommission zu einem Tempolimit auf Autobahnen und zu höheren Dieselsteuern strikt zurückgewiesen. Sie seien „gegen jeden Menschenverstand“ gerichtet.

Da frage ich mich, wer da beSCHEUERT ist.

Manche Chefs sollten auch mal über Telefon- oder möglichst Videokonferenzen nachdenken und nicht so viel über im Stau stecken gebliebene Mitarbeiter jammern. Aber die deutschen Breitbandinitiativen …

Und droben werkelt ein Merkelchen
Es werkelt tags, es werkelt zur Nacht
Den Heine hätt's um den Schlaf gebracht.

Ich bin zur Zeit noch ADAC-Mitglied, aber ich werde mich schon mal nach Alternativen umschauen!

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22.01.2019, 17.56 Uhr
Paulinchen | Kann es sein,...
... dass sich mit der E-Mobilität als DIE Alternative zum Verbrennungsmotor mehr oder weniger nur Laien beschäftigen? Grosskotzig verkündete gestern Abend die Handlangerin vom Resch der DUH, Frau Metz, das Schweden ab 2030 keine Verbrennermotoren mehr zulassen wird.
Toll, Schweden spricht aber nicht vom Ausstieg aus der Kernenergie. Schweden kauft Strom aus Deutschland zu. Da lässt es sich gut schwätzen, wenn man Deutschland mit Ländern vergleichen will, die ihren Strom billiger erzeugen.

Heute kam mir ein sehr interessanter Artikel unter, welcher sich mit dem Rückbau der Windkraftanlagen in der Nord und Ostsee beschäftigt. Denn diese haben ja auch nur befristete Haltbarkeiten. (wusste ich nicht bisher) Bis heute, haben die Betreiber der Anlagen noch keine Vorstellung, wie der Rückbau vorgenommen werden kann. Auch ist kein Plan vorhanden, was aus den Fundamenten unter Wasser werden soll. Eines aber ist schon bekannt, man hat große Angst vor den Betriebsfluessigkeiten, von denen kein Tropfen ins Wasser kommen darf. Auch ist schon bekannt, dass der Rückbau sehr teuer werde.

Ich sehe hier Parallelen zur Batterie von den E-Autos und den radioaktiven Müll aus den Atomkraftwerken. Wem hilft es denn, wenn man etwa neues in den Umlauf bringt und weiß hinterher nicht, wohin mit dem Abfall. Es ist in der Vergangenheit meist so gewesen, am Ende soll der Verbraucher seinen Schrott (Dieselauto) für wenig Geld abgeben und den nächsten, nicht durchdachten Mist kaufen. Ich warte nur noch auf die Nachricht, dass die stillgelegten Bergwerke in Thüringen, den Atommuell aus dem Endlager in Niedersachsen und dem Rest aus Europa einlagern wollen. Denn das schafft doch sichere Arbeitsplätze.

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