Do, 14:31 Uhr
31.01.2019
Neues aus Sondershausen
Lesung aus Buch: Zone C
Eine Doppelstunde voller Aufmerksamkeit und aktives Zuhören ist nicht immer selbstverständlich. Warum das in der Regelschule Östertal in Sondershausen anders war, erfahren Sie hier...
Doch genau dies gelang Sebastian Caspar gemeinsam mit den 10.Klassen der Regelschule Östertal in seiner Lesung zu seinem Buch: "Zone C".
Sebastian Caspar war selbst zehn Jahre von Chrystal Meth abhängig und berichtete den Schülern und Schülerinnen, wie er zwei Jahre lang zum Ausstieg aus der Droge brauchte. Es ist immer noch etwas anderes, aus eigener Erfahrung mit Drogen zu erzählen als nur den Protagonisten seines Romans, den 19 jährigen Sten aus der Kleinstadt in Ostdeutschland, sprechen zu lassen.
Durch den Konsum von Chrystal Meth erlebt man eine leistungssteigernde Wirkung sowie ein wachsendes Selbstvertrauen. Doch über die Kehrseite wird zunächst nicht gesprochen: Herzrhythmusstörungen, Psychosen, den körperlichen Verfall. Wenn man einen Freund mit grauen Augen auf der Intensivstation besucht, der über Kabel und Schläuche am Leben erhalten wird und dann mit 34 Jahren stirbt, vergisst man das nicht. In der Drogenszene habe man keine Freunde. Jene, die man dafür halte, seien nicht mehr als Suchtkollegen. Mit ihnen gibt es keinen Weg weg von der Droge zukommen, berichtet Herr Caspar.
Für die Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse waren es zwei spannende Schulstunden. Wir bedanken uns bei Herrn Caspar für die tolle Präventionsveranstaltung!
Text und Fotos: Lisa Hense
schulbezogene Jugendsozialarbeit
Autor: khhDoch genau dies gelang Sebastian Caspar gemeinsam mit den 10.Klassen der Regelschule Östertal in seiner Lesung zu seinem Buch: "Zone C".
Sebastian Caspar war selbst zehn Jahre von Chrystal Meth abhängig und berichtete den Schülern und Schülerinnen, wie er zwei Jahre lang zum Ausstieg aus der Droge brauchte. Es ist immer noch etwas anderes, aus eigener Erfahrung mit Drogen zu erzählen als nur den Protagonisten seines Romans, den 19 jährigen Sten aus der Kleinstadt in Ostdeutschland, sprechen zu lassen.
Durch den Konsum von Chrystal Meth erlebt man eine leistungssteigernde Wirkung sowie ein wachsendes Selbstvertrauen. Doch über die Kehrseite wird zunächst nicht gesprochen: Herzrhythmusstörungen, Psychosen, den körperlichen Verfall. Wenn man einen Freund mit grauen Augen auf der Intensivstation besucht, der über Kabel und Schläuche am Leben erhalten wird und dann mit 34 Jahren stirbt, vergisst man das nicht. In der Drogenszene habe man keine Freunde. Jene, die man dafür halte, seien nicht mehr als Suchtkollegen. Mit ihnen gibt es keinen Weg weg von der Droge zukommen, berichtet Herr Caspar.
Für die Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse waren es zwei spannende Schulstunden. Wir bedanken uns bei Herrn Caspar für die tolle Präventionsveranstaltung!
Text und Fotos: Lisa Hense
schulbezogene Jugendsozialarbeit


