Do, 15:41 Uhr
31.01.2019
Neues aus Sondershausen
"Verliebt in Sondershausen" ein Kalender mit Folgen
Er ist seit einiger Zeit im Umlauf, der Kalender von Helmut Röttig und heute erzählte er nicht nur etwas über die Entstehung sondern auch über die Spende zum Glocken Projekt der Trinitatiskirche Sondershausen und mehr...
Die heute übergebene Spende in Höhe von 485 Euro erhielt die evangelische Kirchgemeinde der Trinitatiskirche für das Glockenprojekt und die katholische Kirchgemeinde Sondershausen. Wie es zu diesem Kalender kam und wer alles noch spendete, erzählte Helmut Röttig am Vormittag in der Trinitatiskirche Sondershausen.
Pfarrer Karl Weber, Leiter Glockenprojekt Helmut Köhler und Helmut Röttig.
Da ich von dem Wunsch des neuen Bürgermeisters Steffen Grimm über einen eigenen Sondershäuser Kalender hörte, so Röttig, habe ich, ohne zu wissen, wie die Sache sich entwickelt, diese Idee aufgegriffen. Mit einem stadteigenen Kalender als Konkurrenz hatte er allerdings nicht gerechnet.
Da unklar war, wie groß das Interesse an seinem Kalender ist, wurde mit einer geringen Zahl von 40 Stück kalkuliert und dementsprechend ein angemessener Preis angesetzt. Durch die Unterstützung der Thüringer Allgemeine und der Kyffhäuser Nachrichten, so Röttig, hat sich das Angebot schnell herumgesprochen und aus Fern und Nah liefen die Bestellungen ein. (Einer der Kalender wurde sogar nach Ungarn und ein anderer in die Niederlande verschickt.)
Trotz eines "Konkurrenzkalenders" in der Stadt, erfuhr der Kalender von Röttig eine gute Resonanz, so dass er sich schon früh entschlossen habe, pro verkauften Kalender eine Spende von 2,-- Euro für das Glockenprojekt Trinitatiskirche und ein Vorhaben der Elisabeth-Kirche zu spenden, so Röttig.
Diese Absicht, für das Glockenprojekt zu spenden, hatte er auch seinen Kunden unterbreitet, so dass zwei Käufer neben dem Preis für die Kalender einen Extrabetrag für eine Spende überwiesen haben. Von Herrn Karl Eberhard aus Stuttgart (Ehem. Sondershäuser und Rentner) wurden 150,-- Euro, von Herrn Dr. Harald Kahl (Ehem. Sondershäuser und Bundestagsabgeordneter in Ruhe) aus Pocking wurden 20,-- Euro gespendet.
Beide waren Schüler der Schule, die diesen Kalender auf dem Titelblatt schmückt. Ebenfalls stellte Frau Antje Mund (LHA) ihre Verkaufsprovision in Höhe von 15,-- Euro f das Glockenprojekt zur Verfügung.
Es wurden insgesamt 210 Kalender verkauft, so dass Röttig aus seinem Erlös 280,- Euro fiir das Glockenprojekt und 140,- Euro fir die St. Elisabeth- Kirche spendet und die er heute zusammen mit den übrigen Spenden (185,-- Euro) einen Betrag von 465,- Euro übergab.
Er dankt hier mit allen, die durch ihr Interesse an diesem Kalender die Spende erst möglich gemacht haben.
Fortführung des Kalenderangebots: Verliebt in SONDERSHAUSEN
Viele Interessenten haben diesen Kalender hoch gelobt und wünschten für das nächsten Jahr eine Fortsetzung, so Röttig gegenüber kn.
Deshalb er sich trotz starker Konkurrenz entschlossen einen, weiteren Jahrgang anzubieten.
Aus diesem Grund ist der Entwurf für 2020 bereits fertig und ein Muster kann er jetzt bereits vorstellen und er kann ab sofort bei ihm vorbestellt werden.
Helmut Röttig - Bildarchiv Röttig
Helmut Rötting, seine Bilder hat man schon oft gesehen, aber über ihn weiß man sehr wenig. Bereits 1977 zu DDR-Zeiten hat er mit seinen fotografischen Arbeiten begonnen. Kommerziell ist er seit 40 Jahren als Fotograf aktiv und 1993 hat er als Ein-Mann-Betrieb Kalender geschaffen, bis hin für solche große Zeitschriften, wie die Super-Illu.
Mehr zum Bildarchiv Röttig:
Das Bildarchiv Röttig ist ein Einmanngewerbebetrieb, der sich mit der Schaffung von Fotos (z.Z. hat er ca. 16.000 eigene Fotos archiviert), dem Sammeln von historischen Fotos, dem Verkauf von Nutzungsrechten an diesen Fotos, der Gestaltung von Druckerzeugnissen aller Art (z.B. Bücher, Postkarten, Visitenkarten, Flayer und Kalender) seit mehr als 25 Jahren beschäftigt.
Anfang 1989 kam der Wunsch auf, diese Fototätigkeit im Haupterwerb zu betreiben. Die Wende machte aus dem Wunsch eine zwingende Notwendigkeit, für die man nicht die nötigen marktwirtschaftlichen Kenntnisse und Fähigkeiten besitzt.
Es wurde schnell klar, dass kaum jemand seine Fotos wollte, so Röttig selbst, da sie mit Nutzungsgebühren verbunden waren und jeder heute glaubt, mit der notwendigen Ausrüstung selbst hochwertige Fotos machen zu können.
Aus dieser Erkenntnis begann er mit der Selbstvermarktung seiner Fotos und legte 1992 den ersten Bildkalender für den Kreis Sondershausen auf, der den Gewerbetreibenden als Firmenpräsent angeboten wurde. Später kam die Gestaltung von Postkarten,10 Büchern, Flayer, Visitenkarten, Plakaten usw. dazu.
Die höchste Auflage mit 6.000 Stück erfuhr sein Heimatkalender 1995 nach der Bildung des Kyffhäuserkreises. Der Kalender wurde 25 Jahre lang Jahr für Jahr von ihm im Alleingang gestaltet und vertrieben und wird jetzt immer noch unter dem Namen Impressionen aus dem Kyffhäuserkreis durch die Druckerei Mehlis mit seinen Fotos Gewerbetreibenden als Präsent angeboten.
Und der 77-Jährige Helmut Röttig sagt klar: Ich bin der Meinung, dass ich mit 40 Jahren kommerzieller Fototätigkeit und 27-jähriger Erfahrung als Kalendermacher genügend Kompetenz für meine Tätigkeit besitze. Ich werde die nächsten Jahre meine Firma weiter führen und mich neuen Herausforderungen stellen.
Autor: khhDie heute übergebene Spende in Höhe von 485 Euro erhielt die evangelische Kirchgemeinde der Trinitatiskirche für das Glockenprojekt und die katholische Kirchgemeinde Sondershausen. Wie es zu diesem Kalender kam und wer alles noch spendete, erzählte Helmut Röttig am Vormittag in der Trinitatiskirche Sondershausen.
Pfarrer Karl Weber, Leiter Glockenprojekt Helmut Köhler und Helmut Röttig.
Da ich von dem Wunsch des neuen Bürgermeisters Steffen Grimm über einen eigenen Sondershäuser Kalender hörte, so Röttig, habe ich, ohne zu wissen, wie die Sache sich entwickelt, diese Idee aufgegriffen. Mit einem stadteigenen Kalender als Konkurrenz hatte er allerdings nicht gerechnet.
Da unklar war, wie groß das Interesse an seinem Kalender ist, wurde mit einer geringen Zahl von 40 Stück kalkuliert und dementsprechend ein angemessener Preis angesetzt. Durch die Unterstützung der Thüringer Allgemeine und der Kyffhäuser Nachrichten, so Röttig, hat sich das Angebot schnell herumgesprochen und aus Fern und Nah liefen die Bestellungen ein. (Einer der Kalender wurde sogar nach Ungarn und ein anderer in die Niederlande verschickt.)
Trotz eines "Konkurrenzkalenders" in der Stadt, erfuhr der Kalender von Röttig eine gute Resonanz, so dass er sich schon früh entschlossen habe, pro verkauften Kalender eine Spende von 2,-- Euro für das Glockenprojekt Trinitatiskirche und ein Vorhaben der Elisabeth-Kirche zu spenden, so Röttig.
Diese Absicht, für das Glockenprojekt zu spenden, hatte er auch seinen Kunden unterbreitet, so dass zwei Käufer neben dem Preis für die Kalender einen Extrabetrag für eine Spende überwiesen haben. Von Herrn Karl Eberhard aus Stuttgart (Ehem. Sondershäuser und Rentner) wurden 150,-- Euro, von Herrn Dr. Harald Kahl (Ehem. Sondershäuser und Bundestagsabgeordneter in Ruhe) aus Pocking wurden 20,-- Euro gespendet.
Beide waren Schüler der Schule, die diesen Kalender auf dem Titelblatt schmückt. Ebenfalls stellte Frau Antje Mund (LHA) ihre Verkaufsprovision in Höhe von 15,-- Euro f das Glockenprojekt zur Verfügung.
Es wurden insgesamt 210 Kalender verkauft, so dass Röttig aus seinem Erlös 280,- Euro fiir das Glockenprojekt und 140,- Euro fir die St. Elisabeth- Kirche spendet und die er heute zusammen mit den übrigen Spenden (185,-- Euro) einen Betrag von 465,- Euro übergab.
Er dankt hier mit allen, die durch ihr Interesse an diesem Kalender die Spende erst möglich gemacht haben.
Fortführung des Kalenderangebots: Verliebt in SONDERSHAUSEN
Viele Interessenten haben diesen Kalender hoch gelobt und wünschten für das nächsten Jahr eine Fortsetzung, so Röttig gegenüber kn.
Deshalb er sich trotz starker Konkurrenz entschlossen einen, weiteren Jahrgang anzubieten.
Aus diesem Grund ist der Entwurf für 2020 bereits fertig und ein Muster kann er jetzt bereits vorstellen und er kann ab sofort bei ihm vorbestellt werden.
Helmut Röttig - Bildarchiv Röttig
Helmut Rötting, seine Bilder hat man schon oft gesehen, aber über ihn weiß man sehr wenig. Bereits 1977 zu DDR-Zeiten hat er mit seinen fotografischen Arbeiten begonnen. Kommerziell ist er seit 40 Jahren als Fotograf aktiv und 1993 hat er als Ein-Mann-Betrieb Kalender geschaffen, bis hin für solche große Zeitschriften, wie die Super-Illu.
Mehr zum Bildarchiv Röttig:
Das Bildarchiv Röttig ist ein Einmanngewerbebetrieb, der sich mit der Schaffung von Fotos (z.Z. hat er ca. 16.000 eigene Fotos archiviert), dem Sammeln von historischen Fotos, dem Verkauf von Nutzungsrechten an diesen Fotos, der Gestaltung von Druckerzeugnissen aller Art (z.B. Bücher, Postkarten, Visitenkarten, Flayer und Kalender) seit mehr als 25 Jahren beschäftigt.
Anfang 1989 kam der Wunsch auf, diese Fototätigkeit im Haupterwerb zu betreiben. Die Wende machte aus dem Wunsch eine zwingende Notwendigkeit, für die man nicht die nötigen marktwirtschaftlichen Kenntnisse und Fähigkeiten besitzt.
Es wurde schnell klar, dass kaum jemand seine Fotos wollte, so Röttig selbst, da sie mit Nutzungsgebühren verbunden waren und jeder heute glaubt, mit der notwendigen Ausrüstung selbst hochwertige Fotos machen zu können.
Aus dieser Erkenntnis begann er mit der Selbstvermarktung seiner Fotos und legte 1992 den ersten Bildkalender für den Kreis Sondershausen auf, der den Gewerbetreibenden als Firmenpräsent angeboten wurde. Später kam die Gestaltung von Postkarten,10 Büchern, Flayer, Visitenkarten, Plakaten usw. dazu.
Die höchste Auflage mit 6.000 Stück erfuhr sein Heimatkalender 1995 nach der Bildung des Kyffhäuserkreises. Der Kalender wurde 25 Jahre lang Jahr für Jahr von ihm im Alleingang gestaltet und vertrieben und wird jetzt immer noch unter dem Namen Impressionen aus dem Kyffhäuserkreis durch die Druckerei Mehlis mit seinen Fotos Gewerbetreibenden als Präsent angeboten.
Und der 77-Jährige Helmut Röttig sagt klar: Ich bin der Meinung, dass ich mit 40 Jahren kommerzieller Fototätigkeit und 27-jähriger Erfahrung als Kalendermacher genügend Kompetenz für meine Tätigkeit besitze. Ich werde die nächsten Jahre meine Firma weiter führen und mich neuen Herausforderungen stellen.



