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Do, 18:40 Uhr
31.01.2019
Meldung aus der Wirtschaftswelt

Generation Z – geht´z noch

Unter dieser Überschrift hatte das Regionalmanagement Nordthüringen zu einem interessanten Vortrag in der Bürgerzentrum Cruciskirche nach Sondershausen eingeladen...

Generation Z – geht´z noch (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Generation Z – geht´z noch (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Das Regionalmanagement Nordthüringen mit den Landkreisen Nordhausen, Kyffhäuser und Unstrut-Hainich hatte Ausbilder und Führungskräfte von regionalen Handwerks- und Landwirtschaftsunternehmen, klein- und mittelständische Unternehmen sowie Schulleiter und Berufsberatungskoordinatoren der weiterführenden Schulen zu einem unterhaltsamen Vortrag eingeladen.

Generation Z – geht´z noch (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Generation Z – geht´z noch (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Landrätin Antje Hochwind-Schneider hatte die Begrüßung übernommen. Sie dankte dem Regionalmanagement, dass man Prof. Dr. Antje-Britta Mörsted zum Vortrag „Generation Z – geht´z noch“ gewinnen konnte.

Hintergrund, so Hochwind-Schneider, der moderne Arbeitsmarkt unterliegt starken Veränderungen in Hinsicht auf Fachkräftegewinnung und des bevorstehenden Generationswechsels und eine Unterstützung für diese Herausforderung ist für Einrichtungen und Unternehmen wichtig.

Generation Z – geht´z noch (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Generation Z – geht´z noch (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

ZUerst allerdings informierte die Leiterin der Einrichtung HABI HANDWERK & BILDUNG (vormals Ausbildungszentrum der Bauinnung Sondershausen), Julia Riese, im Auftrag der Kreishandwerkerschaft kurz über einige Probleme.

Hauptprobleme, wie bekommt man es hin, die offenen Ausbildungsstellen im Handwerk zu besetzen. Die Zahl der auszubildenden Betrieb sinkt und auch die Zahl der neuen Auszubildenden (KYF 94, 155 UH und 133 NDH) ist gestiegen (der Zuwachs im Kyffhäuserkreis + 28,8 Prozent), reicht aber bei weitem nicht. Nur jeder fünfte Betrieb bildet noch aus. Problem auch, wenn kein Meister mehr da ist, keine Ausbildung.

Generation Z – geht´z noch (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Generation Z – geht´z noch (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Hauptreferentin zur Generation z war aber Prof. Dr. Antje-Britta Mörstedt, welche diese Studie vorstellte. Prof. Dr. Antje-Britta Mörstedt ist Vizepräsidentin für Fernstudium und Digitalisierung der PFH Private Hochschule Göttingen.

Generation Z – geht´z noch (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Generation Z – geht´z noch (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Das hielt sie für wichtig: Wie nehme ich die jungen Leute ins Unternehmen. An Hand einer Folien zeigte sie, die Generationen Baby Boomer bis zur Generation Z und analysiert das Ganze.
Für die Generation Z ist das Smartphone zu 95 Prozent vorhanden und z.B. Instagram, Faccebook und snap-chat sind so wichtig wie die Tasse Kaffee am Morgen für die ältere Generation.

Einige Aussagen seien Mal aus der Studie genannt:
- Ausbilder müssen Entertainer mit Coaching-Fähigkeit sein.
- Man braucht 12 Monate ehe man die jungen Leute in die Ausbildung integriert hat.
- Bei vielen jungen Leute stellt sich die Frage eher so, passt das Berufsleben in mein Privatleben?
- Wenn Unternehmen keine Teilzeitarbeit anbieten wollen, könnten ihnen bald die Arbeitskräfte ausgehen.
- Erziehung: Die Youtuber erziehen bei der Generation Z mehr als die Eltern!

In diesem Sinne geht kn einfach den modernen Weg und sagt, schauen Sie einfach in den Beitrag von Prof. Dr. Antje-Britta Mörstedt und schauen sich das Ganze direkt an:
https://www.youtube.com/watch?v=B2JDEpkh9go

Sie werden staunen!
Generation Z – geht´z noch (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Generation Z – geht´z noch (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Generation Z – geht´z noch (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Autor: khh

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Kommentare
Mueller13
01.02.2019, 12:24 Uhr
Wird sich bald ändern
Zitat aus dem Text:
- Bei vielen jungen Leute stellt sich die Frage eher so, passt das Berufsleben in mein Privatleben?
- Wenn Unternehmen keine Teilzeitarbeit anbieten wollen, könnten ihnen bald die Arbeitskräfte ausgehen.

->Bei solchen Betrachtungen geht man immer nur vom aktuellen Stand aus und schreibt maximal die Entwicklung der letzten 10 Jahre linear fort, um zu einem Ergebnis zu kommen.
-> Diesen Text sollte man der Professorin in 10 Jahren wieder vorlegen. Es wird nichts mehr sein, wie es hier beschrieben ist.
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