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Mo, 19:48 Uhr
04.02.2019
Meldung aus der Wirtschaftswelt

Anspruch auf Pflegeberatung noch zu unbekannt

IKK-Pflegeberater Maik Purrotat unterstützt Versicherte im Kyffhäuserkreis Dazu diese Meldung der IKK classic...


Im Kyffhäuser-Kreis haben Ende 2017 5138 Menschen Leistungen der sozialen Pflegeversicherung erhalten. Das waren knapp 700 (15 Prozent) Personen mehr als noch 2015. Das berichtet die IKK classic anhand aktueller Daten des Landesamtes für Statistik.

„Gründe für den jüngsten Anstieg sind aber nicht nur der demografische Wandel sondern auch das Zweite Pflegestärkungsgesetz. Es definiert die Pflegebedürftigkeit neu, so dass insgesamt mehr Menschen leistungsberechtigt sind“, sagt Maik Purrotat, der seit 2014 als Pflegeberater bei der IKK classic tätig ist und IKK-Versicherte und deren Angehörige im Kyffhäuserkreis unterstützt.


Purrotat weiß, Pflegebedürftigkeit ist nicht allein eine Frage des Alters. Auch eine plötzliche Erkrankung oder ein Unfall können unerwartet dazu führen, auf Pflege angewiesen zu sein.
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Vor allem Angehörige haben dann viele Fragen und befinden sich in einer völlig neuen Situation. „In meiner täglichen Arbeit erlebe ich oft, dass viele Menschen gar nicht wissen, was eine Pflegeberatung ist, beziehungsweise dass sie darauf einen Anspruch haben“, berichtet Maik Purrotat. Sobald jemand einen Pflegegrad auch nur beantragen will, haben er oder sie und die Angehörigen einen Anspruch darauf, umfangreiche Informationen über finanzielle Leistungen, Angebote zur Entlastung, Pflegestellen oder Hilfsmittel zu bekommen. Ziel der Pflegeberatung ist es, individuell auf die Bedürfnisse der Pflegebedürftigen und deren

Angehörigen einzugehen. Der Pflegeberater ist dabei eng mit den verschiedenen Sozialleistungsträgern vernetzt, stellt Versorgungspläne auf und fungiert als objektiver Vermittler zu anderen Leistungsanbietern in der Pflege und der häuslichen Versorgung.

Rund 15 bis 20 Pflegeberatungen absolviert Maik Purrotat pro Monat. Den Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben in den eigenen vier Wänden hört er dabei immer wieder. „Viele Ratsuchende möchten so lange wie möglich zu Hause gepflegt werden. Auch die Entlastung der eigenen Angehörigen oder Informationen zu finanziellen Leistungen sind immer wieder Thema in der Beratungen“, gibt Purrotat Einblicke in seinen Arbeitsalltag und betont, dass viele Gelder verfallen, weil die Leute diese Leistungen schlichtweg nicht kennen.

„Gemeinsam suchen wir nach einem Pflegearrangement, mit dem alle Beteiligten leben können oder ich informiere etwa darüber, dass die Pflegekassen wohnumfeldverbessernde Maßnahmen mit bis zu 4000 Euro unterstützen. Geld, dass beispielsweise auch für den Umzug in ein Betreutes Wohnen verwendet werden kann“. Der Pflegeberater begleitet die Betroffenen so lange wie nötig und steht auch später zur Seite, wenn sich die Pflegesituation verschlechtert haben sollte.

Maik Purrotat berät pflegebedürftige Versicherte und deren Angehörige telefonisch, in den Räumen der IKK classic oder auch zu Hause – ganz nach den Wünschen der Ratsuchenden. Ein Termin kann unter der Telefonnummer 0361 7479 491203 oder per Mail an Maik.Purrotat@ikk-classic.de vereinbart werden.

Anspruch auf Pflegeberatung noch zu unbekannt (Foto: IKK  classic) Anspruch auf Pflegeberatung noch zu unbekannt (Foto: IKK classic)

Maik Purrotat unterstützt als Pflegeberater IKK-Versicherte im Kyffhäuserkreis. - Foto: IKK classic

IKK classic
Autor: khh

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