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Mi, 00:02 Uhr
20.02.2019
Tischtennis aktuell

MTV Greußen so gut wie abgestiegen

In der Tischtennis Thüringenliga ging es für den MTV Greußen nach der Niederlage in Nordhausen schon zwei Tage später weiter. Wie es ausging, hat kn erfahren...

Sollte der Klassenerhalt doch noch gelingen, musste im Heimspiel gegen den OTG Gera unbedingt ein Sieg her. Doch schon in den Auftaktdoppeln gab es den ersten Dämpfer. Zwar gewannen Löser/Kallenberg (3:1) während Büchner/Konschak (1:3) trotz gutem Spiel erwartungsgemäß gegen das Spitzendoppel verloren. Die Niederlage von Schütze/Spitzer (2:3) war allerdings nicht eingeplant.
Mit einem Rückstand ging es folglich in die ersten Einzel.

Dort zeigte Martin Kallenberg gegen den wahrscheinlich stärksten Spieler der Liga eine starke Leistung. Am Ende blieb er trotzdem ohne Satzgewinn. Dafür konnte Jörg Löser (3:0) am Nachbartisch für den MTV punkten. Im mittleren Paarkreuz wurden anschließend ebenfalls die Siege geteilt. Hannes Büchner (1:3) unterlag dabei relativ überraschend. Dafür hatten den Sieg von Mario Schütze (3:1) auch nur wenige auf dem Zettel. Eine Vorentscheidung folgte dann im unteren Drittel. René Konschak (2:3) kämpfte sich nach einem 0:2 noch in den Entscheidungssatz, hatte dort aber das Nachsehen. Auch Benjamin Spitzer (1:3) musste dem Gegner gratulieren. Beide Greußener erwischten leider nicht ihren besten Tag.

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Der MTV lag vor Beginn der zweiten Einzelrunde mit 3:6 im Hintertreffen, gab sich aber trotzdem noch nicht geschlagen. Im Duell der Spitzenspieler hatte Jörg Löser (0:3) zwar erwartungsgemäß wenig entgegenzusetzen aber Martin Kallenberg (3:0) hatte im Parallelspiel endlich in den wichtigen Situationen das Glück auf seiner Seite.

Als es bei Hannes Büchner nach einer 2:0 Satzführung doch noch in den Entscheidungssatz ging, hatte Mario Schütze (3:0) am Nachbartisch schon gewonnen. Hannes Büchner (2:3) hatte also die Chance kurz vor Schluss wieder den Anschluss herzustellen. Doch sein Gegenüber hatte sich nun sehr gut eingestellt und gewann den dritten Satz in Folge und somit auch das Spiel. Statt 6:7 stand es nun 5:8 aus Greußener Sicht. René Konschak (1:3) spielte anschließend zu verkrampft und das nutze Gera natürlich aus und holte sich den Siegpunkt.

Der MTV Greußen verliert also das so enorm wichtige Spiel nach einer relativ enttäuschenden Leistung mit 5:9 gegen Gera und ist damit so gut wie abgestiegen. Rechnerisch ist bei sechs ausstehenden Spielen zwar noch alles möglich, vier davon sind aber gegen die Topteams der Liga. Realistisch betrachtet ist deshalb das Abenteuer Thüringenliga für den MTV Greußen nach der Saison erst einmal beendet. Es gilt sich nun würdig und erhobenen Hauptes zu verabschieden.

René Konschak
Autor: khh

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