Do, 18:30 Uhr
07.03.2019
Landespolitiker äußern sich
Thüringen startet Digitale Pilotschulen
Holter: Starker Impuls für Lernen mit digitalen Medien. Zum SBZ Sondershausen hatte kn bereits gestern berichtet. Dazu diese Meldung des TMBJS...
Mit dem Projekt Digitale Pilotschulen setzt das Thüringer Bildungsministerium (TMBJS) einen weiteren Baustein seiner Digitalstrategie Thüringer Schule um. 20 Thüringer Schulen konzipieren, erproben und dokumentieren den Einsatz digitaler Medien im Unterricht. Im Mittelpunkt steht dabei die Suche nach dem besten Weg zum Lernerfolg einer jeden Schülerin und eines jeden Schülers. Im Verlauf des Projekts schließen sich die Schulen zu einem Netzwerk zusammen, um so gemeinsam Schulentwicklungsarbeit für die Thüringer Schullandschaft zu leisten. Die Erfahrungen sollen später allen Schulen zur Verfügung stehen.
Wir warten wir nicht erst ab, bis endlich Gelder aus dem Digitalpakt Schule fließen. Wir beginnen sofort. 20 Pilotschulen erhalten aus Landesmitteln insgesamt 200.000 Euro als ‚Startkapital‘. Mit dem Geld unterstützen wir die Schulentwicklungsarbeit. So können vor Ort Lernkonzepte entwickelt, eine wissenschaftliche Begleitung organisiert oder Lernapps angeschafft werden, erläutert Thüringens Bildungsminister Holter das Konzept.
Holter macht deutlich, dass Lernen mit digitalen Medien nur dann zum Erfolgskonzept wird, wenn es vor Ort mit Lehrkräften und an den Schulen entwickelt wird. Es nützt nichts, nur die neueste Technik zu installieren. Die Lerninhalte müssen angepasst werden. Und natürlich bedarf es auch gut ausgebildeter Lehrkräfte. Im Bereich des Bildungsmanagements wollen wir eine Lernplattform, die allen Schulen zur Verfügung steht, sowie ein sicheres Kommunikationssystem aufbauen. Und natürlich müssen auch die rechtlichen Rahmenbedingungen passen. All das lässt sich nicht einseitig von oben festlegen – das muss an der Basis gelebt werden und seinen Praxistest bestehen.
Vertreterinnen und Vertreter der 20 Digitalen Pilotschulen // Foto: TMBJS
Das Projekt hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Wir werden die guten Ideen der Pilotschulen ins System holen und für alle anderen Schulen nutzbar machen, so Holter. Schulen konnten sich mit ihren Konzepten und Ideen für das Projekt bewerben. Aus mehr als 50 Bewerbungen hat eine Jury aus Bildungsexperten des Ministeriums, des Instituts für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien sowie der Bauhaus-Universität Weimar 20 Schulen ausgewählt, die nun am Schulentwicklungsprojekt teilnehmen.
Die Auswahl der Schulen wurde im Rahmen der Fachtagung Thüringer Schulen in der digitalen Welt verkündet, die am 7. März 2019 in Erfurt stattfand. Dort debattierten 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer praktische Aspekte der Umsetzung der Digitalstrategie im Schulbereich.
Digitale Pilotschulen:
Grundschulen
- Staatliche Grundschule Martin Luther Zella-Mehlis
- Staatliche Grundschule Barfüßerschule Erfurt
- Kreativitätsgrundschule der Grundig Akademie Gera
Regelschulen
- Staatliche Regelschule Geschwister Scholl Ilmenau
- Staatliche Regelschule Königsee Königsee
- Staatliche Regelschule Geschwister Scholl Meuselwitz
- Staatliche Regelschule Johann Wolfgang von Goethe Schleiz
- Staatliche Regelschule G. E. Lessing Nordhausen
- Staatliche Regelschule Nessetalschule Warza
- Staatliche Regelschule Conrad Ekhof Gotha
Gemeinschaftsschulen
- Staatliche Gemeinschaftsschule 7 (Kerspleben) Erfurt
- Staatliche Gemeinschaftsschule Grabfeld
Gymnasien
- Staatliches Gymnasium Ulf-Merbold-Gymnasium Greiz
- Staatliches Gymnasium Henfling-Gymnasium Meiningen
- Staatliches Gymnasium Friedrich Schiller Zeulenroda
- Staatliches Gymnasium Neuhaus
- Staatliches Gymnasium von-Bülow-Gymnasium Neudietendorf
- Staatliches Gymnasium Heinrich-Böll-Gymnasium Saalfeld
Berufsbildende Schulen
- Staatliches Berufsschulzentrum Kyffhäuserkreis Sondershausen
- Staatliche Berufsbildende Schule Sonneberg
Autor: khhMit dem Projekt Digitale Pilotschulen setzt das Thüringer Bildungsministerium (TMBJS) einen weiteren Baustein seiner Digitalstrategie Thüringer Schule um. 20 Thüringer Schulen konzipieren, erproben und dokumentieren den Einsatz digitaler Medien im Unterricht. Im Mittelpunkt steht dabei die Suche nach dem besten Weg zum Lernerfolg einer jeden Schülerin und eines jeden Schülers. Im Verlauf des Projekts schließen sich die Schulen zu einem Netzwerk zusammen, um so gemeinsam Schulentwicklungsarbeit für die Thüringer Schullandschaft zu leisten. Die Erfahrungen sollen später allen Schulen zur Verfügung stehen.
Wir warten wir nicht erst ab, bis endlich Gelder aus dem Digitalpakt Schule fließen. Wir beginnen sofort. 20 Pilotschulen erhalten aus Landesmitteln insgesamt 200.000 Euro als ‚Startkapital‘. Mit dem Geld unterstützen wir die Schulentwicklungsarbeit. So können vor Ort Lernkonzepte entwickelt, eine wissenschaftliche Begleitung organisiert oder Lernapps angeschafft werden, erläutert Thüringens Bildungsminister Holter das Konzept.
Holter macht deutlich, dass Lernen mit digitalen Medien nur dann zum Erfolgskonzept wird, wenn es vor Ort mit Lehrkräften und an den Schulen entwickelt wird. Es nützt nichts, nur die neueste Technik zu installieren. Die Lerninhalte müssen angepasst werden. Und natürlich bedarf es auch gut ausgebildeter Lehrkräfte. Im Bereich des Bildungsmanagements wollen wir eine Lernplattform, die allen Schulen zur Verfügung steht, sowie ein sicheres Kommunikationssystem aufbauen. Und natürlich müssen auch die rechtlichen Rahmenbedingungen passen. All das lässt sich nicht einseitig von oben festlegen – das muss an der Basis gelebt werden und seinen Praxistest bestehen.
Vertreterinnen und Vertreter der 20 Digitalen Pilotschulen // Foto: TMBJS
Das Projekt hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Wir werden die guten Ideen der Pilotschulen ins System holen und für alle anderen Schulen nutzbar machen, so Holter. Schulen konnten sich mit ihren Konzepten und Ideen für das Projekt bewerben. Aus mehr als 50 Bewerbungen hat eine Jury aus Bildungsexperten des Ministeriums, des Instituts für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien sowie der Bauhaus-Universität Weimar 20 Schulen ausgewählt, die nun am Schulentwicklungsprojekt teilnehmen.
Die Auswahl der Schulen wurde im Rahmen der Fachtagung Thüringer Schulen in der digitalen Welt verkündet, die am 7. März 2019 in Erfurt stattfand. Dort debattierten 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer praktische Aspekte der Umsetzung der Digitalstrategie im Schulbereich.
Digitale Pilotschulen:
Grundschulen
- Staatliche Grundschule Martin Luther Zella-Mehlis
- Staatliche Grundschule Barfüßerschule Erfurt
- Kreativitätsgrundschule der Grundig Akademie Gera
Regelschulen
- Staatliche Regelschule Geschwister Scholl Ilmenau
- Staatliche Regelschule Königsee Königsee
- Staatliche Regelschule Geschwister Scholl Meuselwitz
- Staatliche Regelschule Johann Wolfgang von Goethe Schleiz
- Staatliche Regelschule G. E. Lessing Nordhausen
- Staatliche Regelschule Nessetalschule Warza
- Staatliche Regelschule Conrad Ekhof Gotha
Gemeinschaftsschulen
- Staatliche Gemeinschaftsschule 7 (Kerspleben) Erfurt
- Staatliche Gemeinschaftsschule Grabfeld
Gymnasien
- Staatliches Gymnasium Ulf-Merbold-Gymnasium Greiz
- Staatliches Gymnasium Henfling-Gymnasium Meiningen
- Staatliches Gymnasium Friedrich Schiller Zeulenroda
- Staatliches Gymnasium Neuhaus
- Staatliches Gymnasium von-Bülow-Gymnasium Neudietendorf
- Staatliches Gymnasium Heinrich-Böll-Gymnasium Saalfeld
Berufsbildende Schulen
- Staatliches Berufsschulzentrum Kyffhäuserkreis Sondershausen
- Staatliche Berufsbildende Schule Sonneberg
