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Mi, 09:01 Uhr
20.03.2019
Bundespräsident zu Besuch

Jugend gestaltet Zukunft im Kyffhäuserkreis

Viel Zeit nahm sich gestern Bundespräsident Frank Walter Steinmeier (SPD) bei Gesprächen mit Jugendlichen im Kyffhäuserkreis...

Es ging um die Fragen Jugend, Demografie und Dialog. Über das Demografie Projekt des Kyffhäuserkreises hatte kn in vielen Artikeln bereits hingewiesen.


Alena, Tanja, Sally, Jasmin, Kevin und Miriam (nicht die Reihenfolge im Bild), sowie die Projektbetreuerinnen Stefanie Rosenkranz und Janin Panse (zwei Mädchen die aktiv im Projekt dabei waren, konnten nicht anwesend sein) stellten, dem Bundespräsidenten und Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) das Projekt vor, mit dem man bereits beim Demokrafiedialog bei der Bundesregierung in Berlin war.

Ein Schwerpunkt bei der Vorstellung des Projekts war, dass nochmals das Ziel formuliert wurde, im Kyffhäuserkreis ein Jugendparlament zu gründen. Bildung eines Kreisjugendparlaments angeregt, am 30.1.2017 hatte man es auch schon im Jugendhilfeausschuss angeregt. Aber bisher sind nur zwei Vertreter in den Jugendhilfeausschuss berufen worden.

Woran es krankt machte man schnell klar. Die Mobilität ist das Problem. Wie ein Jugendparlament zusammenrufen, wenn außerhalb der Schulbuszeiten kaum noch Busse unterwegs sind, die Bahnlinie in Ost-West-Richtung des Kreises ist ja schon seit Jahren Geschichte.
Und Kevin legt gleich nach, denn das Azubi-Ticket gilt auch nicht für alle Schüler.

Hier hakte Bodo Ramelow noch, wir brauchen bei der Mobilität neue Lösungen und warb für sein Thüringen-Ticket.


Aufmerksame Zuhörer u.a. Landrätin Antje Hochwind-Schneider (SPD), Frank Walter Steinmeier und Bodo Ramelow.

Bfeiten Raum nahm auch das Thema Digitalisierung im Unterricht auf. An den neuen chulen ist W-Lan bereits installiert, aber die anderen Schulen müssen folgen. Aber man muss auch mit den Glasfeserkabeln erst mal bis zu den Schulen kommen.
Und Eile tut not, denn bei der Entwicklung der Technik, ist der vorgesehene Ausbau bald wieder veraltet, ehe wir fertig sind, so Hochwinnd-Schneider.

Aber auch die Schüler übten leise Kritik. Die mal eingesetzten Tablets im Modellversuch werden kaum noch genutzt, weil die Lehrer mit der Unterrichtsvorbereitung in digitaler Form nicht nachkommen. Hier fehlen den Lehrern sicher auch die nötigen Materialien in digitaler Form.
Beim digitalisierten Unterricht gibt es wohl doch noch ganz schönen Nachholbedarf.

Positiv von Ramelow und Steinmeier gelobt, der Digitalpakt, der unlängst auf den Weg gebracht wurde. So etwas zwischen Bund und Ländern muss es mehr gehen. Allerdings ist Steinmeier noch skeptisch, weil die Länder besonders bei der Vereinheitlichung des Schulsystems nicht so mitziehen und auf ihre Länderhoheit pochen. Selbst Ramelow bezweifelte, dass einige westliche Bundesländer wirklich mitziehen wollen.

Es war sicher ein sehr interessanter Gedankenaustausch, und hoffentlich haben die Politiker gerade beim Thema Mobilität und Digitalisierung zugehört.
Jugend gestaltet Zukunft im Kyffhäuserkreis (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Jugend gestaltet Zukunft im Kyffhäuserkreis (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Jugend gestaltet Zukunft im Kyffhäuserkreis (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Jugend gestaltet Zukunft im Kyffhäuserkreis (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Jugend gestaltet Zukunft im Kyffhäuserkreis (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Jugend gestaltet Zukunft im Kyffhäuserkreis (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Jugend gestaltet Zukunft im Kyffhäuserkreis (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Jugend gestaltet Zukunft im Kyffhäuserkreis (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Jugend gestaltet Zukunft im Kyffhäuserkreis (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Jugend gestaltet Zukunft im Kyffhäuserkreis (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
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