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Di, 13:21 Uhr
26.03.2019
Neues aus Sondershausen

Unmut herrscht im Östertal von Sondershausen

Und das bekamen gestern Bürgermeister Steffen Grimm (pl) und sein Fachbereichsleiter Bau und Ordnung, Karsten Kleinschmidt bei der Einwohnerversammlung zu hören. Auch kn war dabei und hat sich heute die Steine des Anstoßes angesehen. Update..

Ein großer Themenkomplex war der Garagenkomplex Östertal. Er war noch zu DDR-Zeiten angelegt worden und die Ersterbauen hatten sich auch eine Zufahrt für die PKW geschaffen, wie ein Bürger informierte der schon langem im Östertal wohnt. Jahre lang war die Einfahrt zum Garagenkomplex für LKW gesperrt.


Bis die Stadt Sondershausen auf die Idee kam, unterhalb der Garagen ist eine Freifläche die könnte man doch einfach mal als Zwischenlager für Bauschutt und anderen Materialien nutzen. Flgs wurden die Verbotsschilder abgebaut, wie der Bürger berichtet.

Seit längerem wird nun das Terrain nun als Schuttabladeplatz benutzt durch die Stadt Sondershausen oder sollte man lieber sagen missbraucht? Das Resultat kann man sehen. Die Einfahrt in den Garagenkomplex, der ja nur für PKW gedacht war, ist völlig von den ständigen LKW zerfahren worden. Somit wurde die Arbeit der Bürger regelrecht mit Füßen getreten.


Und liegt er hier herum der Bauschutt. Nur wenige Meter stehen die neuen Häuser im Wohngebiet Igelhöhe. Warum dieser Platz ausgesucht wurde, bleibt unverständlich. Im oberen Östertal gibt es rund um die ehemalige Kaufhalle (was wird eigentlich daraus?) genügend ungenutzte Freiflächen zum Zwischenlagern von Bauschutt.

Hinweis kn

Der Bauschutt wird mit Duldung der Stadt Sondershausen zwischen gelagert!


Erzürnt waren die Bürger auch dahin gehend, uns hier alles zerfahren und dann noch 18.000 Euro im Jahr für die Pacht bezahlen lassen.

Das war aber noch lange nicht das Ende der Beschwerden. Stein des Anstoßes auch die Pappeln. Offensichtlich ins Alter gekommen, brechend laufend Äste runter und gefährden die Autos und Radfahrer in der Straße des Friedens.

Zwar wurden jetzt die Pappeln beschnitten aber man ließ einfach in großem Maße Baumschnitt in der Landschaft liegen, kn hat in die Bildergalerie genügend Beispielfotos gestellt.


Mit schlechtem Beispiel geht die Stadt Sondershausen bei Ordnung und Sicherheit voran und wundert sich, wenn Bürger das missverstehen und sich einbilden, da können wir doch noch paar Autoreifen dazu legen.
Bürgermeister Steffen Grimm hatte im letzten Hauptausschuss gewettert, die Bürger sollten mehr Ordnung halten und nicht alles auf die Stadtverwaltung schieben. Anlass vorige Woche war die Anfrage von Stadträtin Sigrid Rößner (Die Linke), was will die Stadt eigentlich für Ordung und Sicherheit bei der alten Borntalgastätte tun.

Ob sich die Stadt Sondershausen genötigt sieht, die Verhältnisse im Garagenkomplex wieder in Ordnung zu bringen, konnte kn nicht heraushören. Aber ansehen will man sich das. Kann man auch sich vorab schon mal in der Bildergalerie informieren.


Weiterer Kritikpunkt war der schlechte Zustand der Gehwege im Östertal. Zur Ehrenrettung sei gesagt, dass heute eine Firma beschäftigt war, in der Straße des Friedens einen Gehweg zu reparieren (Höhe des Abrissblocks vom letzten Dezember).

In Richtung Stadt ging auch Kritik, einige Grünflächen nicht ganz zu wuchern zu lassen und wenigstens einmal im Jahr einen Schnitt zu machen. Und auch am großen Parkplatz sollte mal etwas getan werden. Jungbäume die sich selbst ausgesät haben, heben mit ihren Wurzeln bereits den Asphalt des Parkplatzes hoch.


Ewiger Streitpunkt die Treppen im Östertal. Zu DDR-Zeiten angelegt hatten die früher sogar zwei Stahlschienen, damit man seinen Kinderwagen wenigstens das kurze Stück hochschieben konnte.
Nach Baurecht der BRD unzulässig, der Fachbereichsleiter Bau und Ordnung. Wenn was passiert, sich wir haftbar.

Da mag ja richtig sein, aber die Stadt Sondershausen muss sich ernsthaft fragen lassen, als die Treppen neu gebaut wurden, hat man offensichtlich keinen Gedanken aufkommen lassen, wie überwinde ich den Höhenunterschied behinderten gerecht. Einfach die Treppe wieder gebaut und die Kinderwagenfahren sollen sehen, wie man den Weg von unten zum höher gelegenen Spielplatz kommt.


An den Spuren neben der Treppe sieht man es. Mit einem Schlängelweg (wie bei der großen Östertaltreppe) zu händeln, war wohl der Stadt zu teuer. Das wohl der Bürger interessiert nicht, so eine wütende Mutti, als sieh sah, das kn die Fotoaufnahmen machte.

Eine Bürgerin
Da ich strategisch günstig wohne, anbei ein Bild der Treppe als Beleg für Ihren Artikel. Eine Treppe, bei der das Umfeld mangels Schleifenführung für Fahrrad, Kinderwagen und Rollatoren wenig erfreulich aussieht. Die Rasenlatscher mit Abkürzung zur Schule fallen fast nicht ins Gewicht. Zusammen mit geschrotteten Gehwegen, maroden Straßen und dem verwahrlosten Umfeld der Garagengemeinschaft kein Aushängeschild für das Östertal. So lockt man keine neuen Bewohner an!

Im Prinzip ist schon von hier aus zu sehen, wie der Schlängelweg mit behindertengerechter Steigung angelegt werden hätte können, wenn man sich mit dem Prinzip der behinderten gerechten Ausführung beschäftigt hätte!!!

Kurzsichtig gedacht? Mit Wahrscheinlichkeit. In Sondershausen wird wieder Bauland für Einfamilienhäuser gesucht. Im oberen Östertal gibt es genügend Freiflächen, auf denen mal Wohnblöcke standen, und irgend wann mal wieder erschlossen werden könnten, auch wenn jetzt wegen der geflossenen Fördermittel.
Unmut im Östertal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Unmut im Östertal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Unmut im Östertal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Unmut im Östertal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Unmut im Östertal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Unmut im Östertal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Unmut im Östertal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Unmut im Östertal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Unmut im Östertal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Unmut im Östertal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Unmut im Östertal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Unmut im Östertal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Unmut im Östertal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Unmut im Östertal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Unmut im Östertal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Unmut im Östertal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Unmut im Östertal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Unmut im Östertal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Unmut im Östertal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Unmut im Östertal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Unmut im Östertal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Unmut im Östertal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Unmut im Östertal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Unmut im Östertal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
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Kommentare

26.03.2019, 15.58 Uhr
Leo 1A5 | an der Entwicklung
hat unser jetziger BM absolut keinen Anteil.

Er kann auch nicht über Nacht alles chic machen in Sondershausen.

Das verwildern und verwahrlosen von Grundstücken ist ein großes Problem ob in der Kernstadt (alte Schürzenfabrik bis Punkthäuser ) oder im Borntal oder Östertal etc. oder auch in den eingemeindeten Ortsteilen fast am Rande der Zivilisation;-).

Illegales entsorgen von Bauschutt hat in SDH und Umgebung schon eine lange Tradition.

Warum soll man für einen Schuttcontainer ca. 250€ bezahlen wenn man seinen Schutt auch einfach auf solchen wilden Grundstücken ablegen kann?

Genauso die alten Winterreifen etc. bis hin zu Asbestplatten.

Die Besitzer der Grundstücke muss man verpflichten ihre Liegenschaften zu beräumen und zu sichern (Zaun etc.) sonst geht das ewig so weiter.

Viele Bürger haben halt keine Vernunft und denken an die 250€ die sie einsparen.

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26.03.2019, 16.31 Uhr
tannhäuser | Von O...bis O...
Jeder hat die Möglichkeit, zweimal im Jahr in einer Werkstatt seine Reifen wechseln, einlagern und notfalls bei zuviel Verschleiss fachgerecht entsorgen zu lassen.

Das Geld muss man nun mal, wenn auch zähneknirschend, für die eigene und die Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer in die Hand nehmen.

Tanken, TÜV etc. sind auch nötig, das ist nicht zu ändern, wenn man ein Auto hat und keine Verkehrsverhältnisse wie in einem Entwicklungsland haben will, wo die von "Wir kaufen Dein Auto" hinverschifften deutschen Schrottkarren die Straßen unsicher machen.

Kein Bürgermeister in Deutschland hat einen Zauberstab in petto, um uneinsichtige Umweltfrevler und Viertel- oder Innenstadtvermüller von ihren idiotischen Tun abzuhalten.

Ok, in Mittel- und Südamerika werden schon mal Todesschwadronen losgeschickt, aber das wollen wir auch nicht wegen zuvieler Kollateralschäden.

Wer nicht auf frischer Tat ertappt wird, ist fein raus, wenn nicht ein unbeteiligter Zeuge in der Nähe ist und genügend Courage für Fotos und eine Anzeige aufbringt..

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26.03.2019, 18.38 Uhr
Alberich | Der Bauschutt direkt von der Stadt?
Wenn ich den Artikel richtig gelesen habe, entsteht der Bauschutt aber hier direkt durch die Stadtverwaltung, sicherlich als genehmigte Nutzungsart ihres Bauhofes. Hier wird Schutt und anderes Material zwischengelagert. Das animiert dann wohl einige Zeitgenossen dazu, ihren Schutt auch mit dazuzugeben.
Natürlich ist der Bürgermeister nicht schuld an dieser Misere, aber als Dienstherr von Bauverwaltung und Bauhof sollte er hier schnellsten Abhilfe schaffen, das dürfen die Bürger vom Östertal erwarten.

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27.03.2019, 09.51 Uhr
LOSa | verstehe ich nicht.
Wieso ist eigentlich die Stadt schuld an dem Chaos? Ich denke nicht,dass jemand von der Stadt den Müll illegal entsorgt hat. Sollte man nicht vielmehr die schwarzen Schaf ...äh Müllentsorger an den Pranger stellen? Sicherlich gibt es die Schmuddelecken,aber die gibt es in der ganzen Stadt. Wenn jeder vor seiner Tür kehrt ist auch alles sauber.
Statt nach Wegen zu suchen,wie man den Müll in Kooperation beseitigt ( Aktion saubere Stadt), wird verlangt dass die Verwaltung aktiv wird und die eigenen Hände sauber bleiben. Wenn alle ein Bisschen machen,kommt am Ende ein großer Erfolg raus.

Schönen Tag an alle

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27.03.2019, 13.35 Uhr
Quallensammler | @TiRe
Diese Stadtsäuberungsaktion ist prima für kleinen Flattermüll. Aber dem Artikel ist zu entnehmen, dass es den Östertalern nicht um 5 Reifen, 3 Schnapsflaschen und 2 Taschentücher geht, die da in den Büschen auf städtischem Grund entsorgt wurden.

Stein Nr. 1 des Anstoßes ist die nach der im Herbst 2018 erfolgten Baumfällaktion noch immer an der Straße des Friedens und der Igelhöhe liegende Ansammlung von Ästen - beide Bereiche betreffen die Garagenfläche. Das sind große Mengen Äste der ehemaligen Baumkronen. Hier können Garagengrundpächter und Anwohner erwarten, dass der im Auftrag der Stadt die Sägearbeiten ausführende Bauhof das Geäst auch beräumt, zudem es sich auf städtischem Grund befindet.

Nr. 2 ist die Freifläche nach der letzten Garagenreihe. Dort befinden sich wechselnde Anhäufungen von Baumaterial und Bauschutt auf einem Areal, was 1/2 Fußballplatz entspricht. Kein schöner Anblick für die Bewohner der Igelhöhe.

Das Problem ist jedoch nicht die Materialablage, sondern die Zerstörung von Garageneinfahrt und Garagenwegen durch schwere Lkw`s. Grundstückseigner und Garagengrundverpächter ist die Stadt SDH. Das die Haufen an- und abfahrende Unternehmen lagert das Material sicher nicht schwarz ab, die Stadt dürfte informiert sein oder erzielt Einnahmen. Somit haben die Garagengrundpächter berechtigten Anspruch, dass die Stadt die Zuwegung nutzbar erhält. Das erfolgte bisher nicht und der Aufbau der Wege gibt die Nutzung jenseits von 7,5 Tonnen Fahrzeuggewicht auch nicht her.

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27.03.2019, 14.50 Uhr
LOSa | @Quallensammler
Das stimmt,sie haben in diesen Punkten Recht.
Aber ich bin mir sicher,wenn man die zuständigen Stellen kontaktiert, kann gemeinsam eine Lösung gefunden werden . Wenn dass nicht der Fall ist,kann man den Druck natürlich erhöhen.
Mich nerven diverse Menschen aber,die grundsätzlich nölen, Politiker vor das Loch schieben, Schuld bei den Behörden und anderen suchen ohne selbst etwas getan zu haben. Diese Dauernörgler gehen sicherlich nicht nur mir auf den Nerv.

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