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12.04.2019
Wahlvorbereitung aktuell

Kandidatenliste für Sondershausen

Die „FREIEN WÄHLER Sondershausen und Ortsteile“ haben ihre Kandidatenliste für die Stadtratswahl eingereicht. Dazu diese Meldung im Wortlaut...

„FREIE WÄHLER Sondershausen
Die „FREIEN WÄHLER Sondershausen und Ortsteile“ haben ihre Kandidatenliste für die Stadtratswahl eingereicht.
Die Kandidaten wurden anlässlich einer öffentlichen Versammlung des Vereins in freier, demokratischer Wahl aufgestellt. Alle Kandidaten (Mitglieder des Vereins und unabhängige Kandidaten) stehen für eine ausschließlich am Gemeinwohl orientierte Wahrnehmung der Interessen aller Bürger der Stadt einschließlich aller Ortsteile.

Die Kandidaten sind:
1. Steffen Grimm, Bürgermeister, SDH
2. Daniel Pößel LL.M., Rechtsanwalt, OT Schernberg
3. Andreas Kühn, Augenoptikermeister, OT Oberspier
4. Dr. Thomas Schilling, Ingenieur, OT Oberspier
5. Sören Hauskeller, Angestellter, SDH
6. Frank Rübsam, Zahnarzt, SDH
7. Daniel Müller, Pflegedienstleiter, SDH
8. Claudia Ludwig, Personaldisponentin, SDH
9. Tino Reitzig, Abwassermeister, SDH
10. Manuela Pelzer, Krankenschwester, OT Schernberg
11. Annemarie Voigt, Finanzbuchhalterin i.R., OT Schernberg
12. Stefan Kästner, Angestellter, SDH
13. Helmut Nüchter, Geschäftsführer i.R., SDH
14. Romeo Nürnberg, Berufsschullehrer, SDH
15. Friedhelm Andrae, Uhrmachermeister, SDH

Mit diesen Kandidaten wollen die FREIEN WÄHLER Ihre seit der Wende bestehende, erfolgreiche Arbeit für die Stadt, die Ortsteile und die Region mit stetiger Orientierung an der Sache fortsetzen.
Weiter Information zu den Zielen werden folgen.

FREIE WÄHLER – Für Stammwähler. Für Neuwähler. Für Anderswähler.
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Kommentare

12.04.2019, 15.01 Uhr
Alberich | Schade, Chance verpasst Herr Bürgermeister!
Hier also hätte der "neue und unabhängige" Bürgermeister nun mal endlich erstmals aus dem Schatten seines Vorgängers im Amt raustreten können und Dinge besser bzw. anders händeln können. So aber bleibt der fade Beigeschmack der Wählertäuschung wie Pech an ihm kleben. Welche Strategie dahintersteckt bleibt fraglich. Neuanfang und Ausbruch aus verkrusteten Strukturen sieht anders aus. Die Freien Wähler, jenes blasse Anhängsel und Mündel der alten CDU seit der Wende jetzt als großen Wurf unabhängiger Kommunalpolitik verkaufen zu wollen, ist mehr als durchschaubar. Zu viele Namen auf dieser Liste sind aus der Vergangenheit als Steigbügelhalter der CDU bekannt. Woher sollte hier der Enthusiasmus der Erneuerung herrühren? Viele der Kandidaten scheinen so von sich überzeugt zu sein, dass sie ihre Fachkompetenz zugleich im Stadtrat und Kreistag unter Beweis stellen wollen. Hut ab vor soviel Selbstbewusstsein.
Egal wie auch immer, Wählertäuschung ist moralischer Betrug!

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12.04.2019, 16.06 Uhr
Erkan | Der Bürosessel ist sicher
Warum sich mit Leuten anlegen. Gehen sie mit ihnen zusammen und erklären, sie sind trotzdem unabhängig. Dann hatmanRuhe.

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12.04.2019, 16.43 Uhr
tannhäuser | Trotz allem...
...halte ich Herrn Grimm immer noch für die bessere Wahl als seine parteigebundenen Gegenkandidaten.

Man sieht bei mindestens 2 von Ihnen, wie schnell sie trotz sicherer Berufe bzw. Beamtenverhältnisses im Staats- bzw. Stadtdienstes auf einen Sessel im Landtag schielen.

Das ist ebenso wenig verwerflich wie dass Nr. 3 dort weiterhin kleben bleiben will oder dass der Bürgermeister ein Gesetz für eine Wählerinitiative ausnutzt.

Ok, was man von der Landrätin kennt macht er nun also auch. Schlimmer würde ich empfinden, träte er jetzt in eine Partei ein. Das wäre für einen als "unabhängig" Beworbenen Wählertäuschung in Unkultur.

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13.04.2019, 10.36 Uhr
Oktobersonne | Wer angeblich unabhängig ist, muß dies unter Beweis stellen
Als Neusondershausenerin möchte ich dazu mal was sagen. Ein Steigbügelhalter der CDU (oder auch ehemaliger Steigbügelhalter irgendeiner anderen etablierten Westpartei) ist man nicht unabhängig.

Wenn ich hier lese, daß nach Sesseln im Landtag geschielt wird, ist klar, woher die Motivation dieser Personen kommt: Sicher nicht, dem Volk zu dienen, sondern nur, der eigenen Brieftasche zu mehr Füllung zu verhelfen.

Wieso tun sich Politdarsteller so schwer, fürs Volk zu agieren? Geht das überhaupt innerhalb einer Partei? Ich habe da so meine Zweifel, denn die Worte "Parteidisziplin" und "Hierarchie" sind mir wohlbekannt aus früherer Parteimitgliedschaft. Nach oben kommt nur, wer im Hauen und Stechen ganz groß ist und die Redewendung "eine Hand wäscht die andere", was man auch als "Korruption" bezeichnen könnte, in Köln nannte man das Klüngel, sollte man dabei auch nicht vergessen. So bleibt immer dieselbe Sorte Mensch "ganz oben", an den Entscheidungsstellen.

Das sind so grundlegende Dinge, über die jeder Wähler mal nachdenken sollte.

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13.04.2019, 12.20 Uhr
Hubert0815 | @Oktobersonne
1.Willkommen in Sondershausen, sie sind dann jetzt allerdings Sondershäuserin.

2. Haben Sie scheinbar überhaupt keine Ahnung worum es in den vorherigen Kommentaren geht, sonst würden sie nicht aus d zusammenhang gerissene Sätze auf andere beziehen. In diesem Fall geht es um die Landtagsambitionen des Bürgermeisters. Die gibt es nicht. Sollte er sie jemals haben, wären die Freien Wähler dafür die falschen Partner.

Nebenbei finde ich das Auftreten von Steffen Grimm auf der Liste zumindestens unglücklich. Er macht sich angreifbar. Und das ohne Not und sonderlich viele Vorteile. Im Kreistag gehört er definitiv auf eine Liste. Hier eher nicht.

Frage @tannhäuser: Wer aus der BGM-Wahl, außer Stefan Schard, hat den noch Landtagsambitionen? Frau Pfefferlein sitzt da ja bereits, gibt also nichts auf und passt daher nicht in die Definition.

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13.04.2019, 13.32 Uhr
tannhäuser | Sehr geehrter Hubert0815!
1. Ich schrieb nichts von Landtagsambitionen Herrn Grimms. Ebenso sehe ich nicht das überragende Problem in seiner Kandidatur auf Platz 1 einer "Freien" Liste. Ein jetziger Parteieintritt oder während seiner aktuellen Ligislatur würde ich kontraindiziert sehen.

2. Ich erwähnte auch, dass Frau Pfefferlein schon in Erfurt im Parlament sitzt und es deshalb normal ist, dass sie wieder kandidiert.

3. Wie erwähnt: Ich kommentiere, verurteile aber auch niemanden, da ich nicht in der Position bin, Moralurteile zu fällen. Damit auch nicht über Herrn Schardt.

4. Zur SPD: Direktkandidatin MdL Marx. Auf der Landesliste Wahlkreis 10 (Kyffhäuserkreis I/Eichsfeld III) Anne Bressem.

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13.04.2019, 13.40 Uhr
Oktobersonne | Ich beziehe nichts auf niemanden,
sondern ich habe allgemein geschrieben.

Sie müssen mir allerdings nicht "keine Ahnung von Politik" unterstellen. Danke schön.

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13.04.2019, 14.00 Uhr
Hubert0815 | @tannhäuser
An sie war nur der letzte Teil meines Kommentars gerichtet. Ohne jegliche Wertung. Ich wusste nicht, dass Frau Bressem auf der Landesliste kandidiert. Vielen Dank für die Aufklärung.

@Oktobersonne
Dann präzisiere ich mich und unterstelle ihnen mangelnde Kenntnisse in der Lokalpolitik von Sondershausen. Meiner Meinung nach ist das nach diesem Beitrag nicht ungerechtfertigt...

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13.04.2019, 14.00 Uhr
LOSa | Landtagsambitionen
Verstehe ich nicht. Meiner Kenntnis nach sind die freien Wähler eher auf kommunaler Ebene vertreten. Bin mir nicht mal sicher inwieweit eine landesweite Organisation vorhanden ist.
@ Alberich
Was hat denn die Liste mit der Arbeit des BM zu tun? In welchen Schatten befindet er sich denn mit der Aufstellung?
Ich sehe jetzt auch nicht wirklich CDU-Einfluss. Ich kann mich auch täuschen,dann wäre eine Antwort hilfreich um meine Wissenslücke zu schließen. Ich scheine Ihren Durchblick nicht zu haben.
Desweiteren finde ich es keineswegs verwerflich,dass Einige auf Kreisebene politisch aktiv werden wollen. Worin liegt das Problem? Haben Sie sich für ein Amt aufstellen lassen? Oder sind Sie nicht selbstbewusst genug? Es ist doch schön, dass ein Interesse an Mitwirkung vorhanden ist. Mir kommt unsere Gegend immer politikverdrossener vor.
Es ist doch ein Zugewinn,dass Menschen versuchen etwas zu erreichen ohne von einer übergeordneten Stelle eine Richtung aufgezwungen zu bekommen. Es ist doch schön, dass sich lose Bewegungen aufstellen lassen um tatsächlich etwas bewirken zu wollen. Mit der VS hat es doch auch geklappt.
@ Oktobersonne
Auch wenn manche Leute auf einen Sitz im Landtag schielen ( was ich nicht weiß), ist es doch nicht verkehrt. Da gilt für mich die Unschuldsvermutung. Wenn man etwas ändern will, geht das nunmal auf Landesebene besser, als auf kommunaler Ebene. Oder sind ausschließlich Geldgeier im Landtag? Sie mögen Recht haben, dass es Einigen um die Fülle ihres Portmonais geht,aber man muss sich doch etwas Optimus bewahren und sollte diesen Generalverdacht mit Vorsicht verbreiten?

Einen schönen Tag und vor allem eine tolle Diskussion wünsche ich allen

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13.04.2019, 14.01 Uhr
tannhäuser | Link aus dem Archiv.
https://www.kyffhaeuser-nachrichten.de/news/news_lang.php?ArtNr=244964

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13.04.2019, 14.32 Uhr
Oktobersonne | Unangenehme Wahrheiten
@Hubert0815: Offensichtlich sind alle hier vorgestellten Kandidaten abhängig /Parteimitglieder. Ich verstehe ja, daß Ihnen das unangenehm ist, es muß aber gesagt werden.

Ich wähle nur jemanden, der unabhängig agiert, im Sinne des Volkes. Dementsprechend informiere ich mich hier, da ich ja wissen will, wen ich wählen kann, und ich informiere mich schon länger als ein paar Monate.

@LOSa: Die Unschuldsvermutung gilt für mich bei Politdarstellern nicht. Die sind für mich in der Beweispflicht, schließlich wollen sie ja gewählt werden.

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13.04.2019, 15.12 Uhr
Hubert0815 | Kopfschütteln
Also Oktobersonne, da sie ja als Neu-Sondershäuser all diese Leute kennen, bin ich jetzt mal gespannt welcher dieser Kandidaten also welcher Partei oder welcher Abhängigkeit angehört. Ich warte dann mal auf die Auflistung.

Und ich kann sie beruhigen. Ich habe rein gar nichts mit den FW zu tun.

Danke nebenbei an tannhäuser für den Link. Wie gesagt, das ging an mir vorbei.

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13.04.2019, 16.04 Uhr
Oktobersonne | Mir reicht schon was ich hier lese
Wenn ich hier lese, Zitat Alberich:

"Die Freien Wähler, jenes blasse Anhängsel und Mündel der alten CDU seit der Wende jetzt als großen Wurf unabhängiger Kommunalpolitik verkaufen zu wollen, ist mehr als durchschaubar. Zu viele Namen auf dieser Liste sind aus der Vergangenheit als Steigbügelhalter der CDU bekannt", Zitat Ende, dann reicht mir das.

Sie müssen mir nicht erzählen, wie Parteien-Politik läuft. Das weiß ich. Aus eigener Erfahrung.

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13.04.2019, 16.38 Uhr
LOSa | @Oktobersonne
Kennen Sie Alberich? Meinen Sie er hat da das Korrekte geschrieben? Ich als Sondershäuser kann jetzt nicht viel Nähe zur CDU erkennen. Die Kandidaten,bis auf Herr Grimm und Herr Hauskeller, sind mir politisch noch nicht wirklich begegnet.
Einige auf der Liste stehen den etablierten Parteien genauso nah wie der Mond der Erde. Aber glauben sie ruhig den Kommentatoren, welche sich nicht immer mit Recherchetätigkeiten beschäftigen.
Wenn ich jetzt hier die Behauptung aufstelle, dass 1+1= 7
Dann wäre die logische Schlussfolgerung, dass Sie mir das glauben?
Machen Sie sich doch bitte selbst ein Bild, bevor sie Behauptungen als das Nonplusultra ansehen.
@Alberich
Welche Namen meinen Sie?

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13.04.2019, 18.34 Uhr
Hubert0815 | Er wird Frau Voigt meinen
Die sollte Ihnen auch politisch schon begegnet sein, denn sie war vor nicht allzu langer Zeit Stadtratsvorsitzende. Und in einer Fraktionsgemeinschaft mit der CDU.

Aber ich gebe Ihnen vollkommen Recht LOSa:
Wir reden hier über Lokalpolitik, da finde ich den Begriff "Steigbügelhalter" sehr unpassend. Aber Oktobersonne scheint ein bisschen von der großen Politik enttäuscht worden zu sein und bricht das jetzt auf engagierte Menschen in der Lokalpolitik runter. Auch wenn er weder die Personen noch die örtlichen Verhältnisse kennt. Wenn er es braucht...

Nebenbei: Auch Helmut Nüchter saß schon im Stadtrat.

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13.04.2019, 19.33 Uhr
LOSa | danke
Ich weiß dass die beiden schon Erfahrungen gesammelt haben.
Aber aktuell und auch in letzter Periode habe ich jetzt keine CDU- Assoziation. Auch Parteiwechsler haben Daseinsberechtigung, ist doch schön, dass parteiintern Leute existieren, die aus dem Stillstand raus wollen. Wenn es quasi um 2/15 der Kandidaten geht,finde ich es schon bemerkenswert, dass die freien Wähler für manche CDU 2.0 darstellen.

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13.04.2019, 22.19 Uhr
Alberich | LOSa der streitbare Vasall des Bürgermeisters
Sehr geehrter LOSa, ich finde es fast schon rührend, wie sie versuchen ihren Lehnsherren Steffen Grimm aus der Schusslinie zu bringen. Ich habe ihre engagierten Bemühungen alle Sachverhalte in einen positiven Kontext für ihn zu schreiben, durchaus amüsiert zur Kenntnis genommen.
Trotzdem ist ihnen dabei ein kleines Malheur unterlaufen.
Anfänglich schrieben sie unter dem Synonym TiRe ihre Grimm-freundlichen Kommentare. Plötzlich änderten sie ihr Synonym in LOSa. Dabei wurden auch ihre bisherigen Kommentare von TiRe in LOSa umgewandelt. Wer jetzt also aufmerksam die Kandidatenliste der Freien Wähler liest, weiß also genau, wer LOSa ist oder besser noch, für was die Initialen TiRe stehen. Insofern sei ihnen nachgesehen, dass sie die Kandidatur ihres Bürgermeisters verteidigen.
Sie können mir glauben, ich bringe jeder Person, völlig unabhängig von der jeweiligen Wählerliste, die sich für ein ehrenamtliches Mandat im Stadtrat oder Kreistag bewirbt, riesengroßen Respekt entgegen. Zeigt es doch, dass einem Stadt oder Kreis nicht egal sind.
Kein Verständnis habe ich aber dafür, dass man sich dazu fauler Tricks bedient. Wenn eine Person in ein Gremium gewählt wird, dann doch schon aufgrund ihres Ansehens und der Wertschätzung in der hiesigen Bevölkerung und nicht als Anhängsel eines Berufspolitikers, der nur seinen Bekanntheitsgrad dafür einsetzt, um Wähler zu täuschen.
Und egal, wieviel sie dazu noch lamentieren, meine Meinung zur Scheinkandidatur wird sich nicht ändern! Sie wissen doch, wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, selbst wenn er dann die Wahrheit spricht.
Ich wünsche ihnen TiRe (LOSa) viel Erfolg bei ihrer Kandidatur, am besten mit ihren eigenen Stimmen und nicht mit denen des Bürgermeisters.

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14.04.2019, 20.19 Uhr
LOSa | bin begeistert
Auch wenn Ihre Kritik konstruktiv verpackt ist, hat sie trotzdem einen fahlen Beigeschmack, denn im Kern scheint es eher eine persönliche Fehde zwischen Ihnen und Herrn Grimm zu sein und die Kandidatur ist eine Nebensache.
Ihre gute Rhetorik kann das leider nicht verbergen.
Ich finde es sehr gut, dass dieses Thema Inhalt einer Diskussion ist. Es beweist einmal mehr, dass Änderungen vom Gesetzgeber notwendig sind.

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15.04.2019, 13.03 Uhr
A-H-S | @ LOSa aka TiRe aka Tino Reitzig : Geschmäckle
Wenn Sie eine Wahlaufstellung kommentieren, auf der Ihr Namen steht, wäre es ein Gebot der Fairness, dies auch mit Ihrem vollständigen Namen zu machen, damit jeder das Gesagte zuordnen kann.
Ich bin sonst auch ein Freund von Anonymität, aber hier hat es ein Geschmäckle.

Was Ihren Satz betrifft (Zitat Tino Reitzig): "Meiner Kenntnis nach sind die freien Wähler eher auf kommunaler Ebene vertreten. Bin mir nicht mal sicher inwieweit eine landesweite Organisation vorhanden ist.", freut es mich, Sie aufklären zu dürfen.

1. Es gibt eine landesweite Vertretung in Thüringen. Diese rechnet nach eigener Aussage sogar mit einem Einzug in den Landtag. Im übrigen ist Ihr Kollege aus dem Nachbarort sogar stellv. Parteivorsitzender in Thüringen...
2. Es gibt eine bundesweite Vertretung, deren Vorsitzender Hubert Aiwanger ist.
3. Die Freien Wähler sind genauso eine Partei, wie CDU, SPD, Grüne, AfD, Linke. Die Freien Wähler im Kyffhäuserkreis haben nur ihre Liste geöffnet für Parteifremde, damit sie Leute auf die Liste bekommen.
4. Personen, die auf einer Partei/Liste auftauchen, sind natürlich den Zielen dieser Partei/Liste verpflichtet. Wie hätten Sie es denn empfunden, wenn der parteilose Bürgermeister als Spitzenkandidat der AfD in den Wahlkampf gezogen wäre? Hätten Sie dann auch noch von unabhängig, frei und parteilos gesprochen? Die Lage ist aber identisch egal ob er auf der Liste der AfD oder der FW steht.
5. Auch die AfD hätte ihre Liste für Parteifremde öffnen können, das war sogar Thema. Letztendlich erwarten wir aber, dass sich die Kandidaten auf der Liste zu unseren Zielen bekennen. Dies haben sie durch einen Beitritt oder eine klar formulierte Absichtserklärung kenntlich zu machen.
6. Es ist in meinen Augen auch kein besonderer Vorteil, wenn die Partei nicht im Kreis/Land/Bund vertreten ist. Manche Dinge kann man auf lokaler Ebene einfach nicht klären, weil man nicht zuständig ist. Dann ist es gut, wenn man Sachverhalte nach "oben" kommunizieren und dort eine Änderung erwirken kann. Oder können Sie mir erklären, wie man zum Beispiel im Stadtrat entscheidend an der Bildungs/Familienpolitik drehen kann? Oder die Migrationspolitik beeinflussen kann?
7. Wo ich bei Ihnen bin, dass wir den etablierten Parteien auch auf lokaler Ebene kein Rückzugsresort bieten sollten.
8. Was unter Kreyer/Hochwind falsch war (sich auf Wahllisten zu setzen, obwohl man die Wahl nicht annehmen will), ist auch unter Grimm/Hochwind falsch. Nur weil es Ihrer Partei ein paar tausend Stimmen bringt, wird es nicht richtig. Und nein, nicht alles, was (im Moment) nicht verboten ist, ist automatisch legitimiert.

Zitat Tino Reitzig: ". Aber Wahlbetrug ist es nicht ( meines Erachtens) weil jeder MÜNDIGE Bürger wissen sollte wie es läuft."
Dann nehmen Sie Grimm doch einfach von der Liste. Wenn jeder Bürger mündig und aufgeklärt ist, dann sollte das ja kein Problem sein und Ihnen keine Stimmverluste einbringen. Kommen Sie, nicht nur reden, einfach machen. Lassen Sie Ihren Worten Taten folgen.

Zitat Tino Reitzig: "Um eine konstruktive Zusammenarbeit zu gewährleisten braucht man einen Stadtrat der offen ist (das traue ich SPD und CDU nur bedingt zu)"
Die CDU ist im übrigen die Partei, mit der Ihr gerade eine Fraktion im Stadtrat bildet und dieser CDU trauen Sie nicht? Ein bisschen wirr oder?

Vielleicht sollten Sie sich mal damit auseinandersetzen, für wen Sie kandidieren, so ganz scheint Ihnen das noch nicht klar zu sein.

VG Andreas Hartung-Schettler

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15.04.2019, 18.11 Uhr
Andreas Biedermann | @A-H-S: Freie Wähler
Geehrter Herr Hartung-Schettler,
nichts gegen Ihre Recherchen, sie enthalten aber doch Fehler:
Wir Freien Wähler der Einheitsgemeinde Ebeleben stehen sehr wohl für das „frei“ im Namen und handeln unabhängig für unsere Kommunen.
Wir sind kein Anhängsel eines Landesverbandes.
Wir sind ein gemeinnütziger Verein und keine, wie ihre aus Steuergeldern finanzierte Partei.
Der Name „Freie Wähler“ wird von sehr vielen kommunalpolitisch aktiven Vereinen in ganz Deutschland verwendet, da er als Bezug und Verpflichtung zum Handeln gesehen wird. So von uns in Ebeleben und sicher auch in Sondershausen und allen anderen Orten im Kreis. Wo ist der Widerspruch?
Im Stadtrat Ebeleben und den Ortsteilen wirken wir schon seit der Gründung der Einheitsgemeinde aktiv mit und möchten unsere Mandate im Mai noch weiter ausbauen. Seit 2018 ist unser Mitglied Steffen Gröbel Bürgermeister. Wir wollen wieder gestalten und nicht wie zuvor nur verwalten.
Um auch im Kreistag aktiv für unsere Einwohnerinnen und Einwohner unvoreingenommen und ohne Parteidiktat entscheiden zu können, haben wir uns gleichberechtigt mit anderen Freien Wählern, Vereinen und unabhängigen Mandatsträgern wie dem Sondershäuser Bürgermeister Steffen Grimm beraten und entschieden, eine offene Liste für den Kreistag aufzustellen. Das ist Demokratie und keine Wählertäuschung.
Um Ziele zu erreichen braucht es Ansätze und Lösungen keine Unterstellungen oder Diffamierungen.

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16.04.2019, 00.43 Uhr
A-H-S | @ Andreas Biedermann
Guten Abend Herr Biedermann,

ich muss zugeben, dass mir etwas der Antrieb fehlt, mich in die Vereinsstrukturen der Freien Wähler einzuarbeiten. Was mir aber auffällt:
- Sie sprechen nur von den FW Ebeleben, um die ging es hier aber nicht, sondern um die FW Sondershausen,
- die FW Sondershausen verwenden die gleichen Logos wie die FW des Kyffhäuserkreises, die gleichen wie die FW Thüringen, die gleichen wie die FW Bundesvereinigung,
- die FW des Kyffhäuserkreise rekrutieren sich u.a. aus den FW Ebeleben,
- der genannte BM von Ebeleben (FW) ist die Nummer drei auf der Kyffhäuserkreisliste,
- die Kyffhäuserkreisliste widerum wird vom stellv. Landesvorsitzenden der FW Thüringen angeführt.

Sie wollen mir also nicht wirklich erzählen, dass es keine Verknüpfungen zwischen diesen Einheiten gibt? Des Weiteren werden sowohl die Bundesvereinigung als auch die Freien Wähler Deutschland als KleinPARTEI bezeichnet.

Ich kann Ihnen weiterhin versichern, dass auch andere Parteien auf kommunaler Ebene weitgehend autonom handeln können. Herr Höcke wird regelmässig nicht vorbeikommen und uns mitteilen, ob wir für die Errichtung eines Spielplatzes stimmen sollen oder gegen die Finanzierung bunter Projekte.

Dass die Freien Wähler Thüringen kein (besser: wenig) Geld bekommen, hat einen einfachen Hintergrund: die Finanzierung orientiert sich an den erreichten Wahlergebnissen. Bisher haben die FW eher bescheidene Resultate eingefahren, deshalb gab es auch kein Geld. Solltet Ihr im Herbst in den Landtag einziehen, kommen auch die FW an die Steuertöpfe. Zu diesem Zeitpunkt werden wir uns erneut unterhalten, ob Ihr Eure separate Struktur aufrecht erhalten wollt ;-).

Es spricht auch nichts dagegen, wenn sich der BM von Ebeleben oder der BM von SDH um ein Kreistagsmandat bewerben. Einige behaupten, das macht inhaltlich Sinn. Was wir kritisieren ist seine Aufstellung für die Stadtratswahl in SDH. Da er nicht die Absicht hat, das Mandat anzunehmen, liegt hier eine Wählertäuschung vor.
Das ist bei Frau Hochwind (Kreistag, Stadtrat?) falsch, das war bei Joachim Kreyer falsch und das ist logischerweise auch bei Herrn Grimm falsch.

Ich wünsche Ihnen Erfolg für Ihr Vorhaben. VG AHS

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16.04.2019, 13.59 Uhr
Alberich | Wahlkampf während der Arbeitszeit?
Meine Meinung über die Scheinkandidatur habe ich ja hinlänglich dokumentiert. Facebook sei Dank bekommt der sowieso schon verunsicherte Wähler jetzt aber auch noch freundliche Fotos präsentiert, auf denen unser wirklich gutbezahlter Bürgermeister seinen Wahlkampf während seiner Arbeitszeit durchführt (Herr Gröbel übrigens auch). Ganz schön viel Aufwand für ein Ehrenamt, welches er dann (zumindest im Stadtrat) gar nicht annehmen wird! Wie läßt sich diese Causa eigentlich mit dem gesetzlich geforderten Neutralitätsgebot des Bürgermeisters vereinbaren?

Ein Bürgermeister für alle? Mitnichten!

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16.04.2019, 15.26 Uhr
tannhäuser | Frage!
Hat die AfD jetzt einen Sondershäuser Orts- oder Kreisverband? Ist irgendwie an mir vorbei gegangen.

Wie kann man Kontakt zu Ihnen aufnehmen?

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16.04.2019, 16.51 Uhr
A-H-S | @ Tannhäuser: die AfD wird für KT und SR SDH kandidieren
Wir werden für den Stadtrat Sondershausen und den Kreistag Kandidaten aufstellen.

Möglichkeiten der Kontaktaufnahme gibt es viele.
- Kommen Sie doch heute zum Bürgerdialog 18:30 Uhr im Carl-Schroeder-Saal vorbei.
- Auch das Bürgerbüro von MdB Pohl ist regelmäßig besetzt.
- Falls Sie bei Facebook aktiv sind, einfach nach AFD KSW suchen.
- Per Mail bitte den Kreissprecher Jens Cotta kontaktieren:
jens.cotta@af*-ksw.de (Sternchen bitte durch den richtigen Buchstaben ersetzen).

VG AHS

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16.04.2019, 17.29 Uhr
tannhäuser | Vielen Dank!
Aber Facebook sollte die AfD lieber meiden...

Bin da nicht und halte mich trotzdem nicht für zurückgeblieben ;-)

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